NAFTA - Wie ein Freihandelsabkommen Mexiko`s Bauern in den Ruin treibt

Ein ausgedehnter Wirtschaftsverband zwischen Kanada, den USA und Mexiko
Ein ausgedehnter Wirtschaftsverband zwischen Kanada, den USA und Mexiko

Das hört sich doch ersteinmal gut an: Drei Länder vereinen sich, um den Handel von Gütern zu vereinfachen. Wohlbemerkt für die Güter und nicht für die Menschen. Ein Mexikaner muss immernoch illegal einreisen. Aber es wäre nicht die USA, wenn da nicht etwas dahinterstecken würde.

So hat es dieses "Freihandelsabkommen" doch tatsächlich geschafft, dass Mexiko jetzt ganz unbürokratisch mit Mais aus den USA beliefert werden kann. Super Sache, die Mexikaner haben ja auch keinen Maisanbau - oder halt, doch! Mexiko konnte sich, bis zu diesem Knebelvertrag, völlig autark ernähren. Mais ist dort das Hauptnahrungsmittel und wird seit Jahrhunderten, ja vielleicht sogar seit Jahrtausenden, angebaut.

 

Die amerikanischen Landwirte dürfen jetzt ihren genmanipulierten Billigmais fromm, frei, fröhlich nach Mexiko schippern, wo die mexikanischen Landwirte keinen Absatz mehr finden, da die Preise von der Bevölkerung nicht mehr bezahlt werden. Dafür trennen sich ganze Familien, weil sie illegal in die USA einreisen müssen, um dort Geld für die lieben Verwandten zu verdienen, welches sie dann regelmäßig nach Mexiko schicken. Wie hirnrissig ist das denn?

 

Na gut, wenn man es aus der Sicht der USA betrachtet, ist das ein supergutes Geschäft. Außer, dass man jetzt ein Einwanderungsproblem hat, aber da fällt den Amys auch noch was ein. Drogen! Drogen wären doch die ideale Lösung. So hat man es mit den schwarzen Einwanderern doch auch gemacht. Die dümpeln jetzt in ihren Ghettos rum und dröhnen sich zu Tode.

 

Da kann man nur hoffen, dass die mexikanische Regierung aus diesem Dilemma wieder herauskommt. Aber wie heißt es so schön: Die Geister die ich rief, die werd ich nicht mehr los!

 


Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit Deinen Freunden!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0