Google wird zu Goliath

Google wird zu Goliath
Google wird zu Goliath

Google ist längst zu einem Riesen geworden. Kaum ein PC auf der Welt, der nicht Google als Startseite auf dem Browser hat. Sicher war das Konzept am Anfang eine wunderbare Idee. Dabei wurden alle Regeln des Internet beachtet: Übersichtlichkeit, nie mehr als zehn Links auf einer Seite, keine Ablenkung durch Werbung und ein Verfahren, dass dem User zig Möglichkeiten bietet. Aber wie sooft, wenn etwas eine bestimmte Größe überschreitet (siehe Facebook), dann wird es erst richtig interessant für gewisse Institutionen.

 

Dass das Internet überwacht wird, ist ja nichts neues und dass sich die Geheimdienste diversen Plattformen bedienen, das ist auch nichts neues mehr. Nur scheint das einigen ReGIERungen nicht genug zu sein. Eine Überwachung alleine hält die User nicht davon ab, ihr Ding durchzuziehen. Also, muss eine andere Strategie her, denn die Wahrheit zu verbreiten, ist zwar dann ein Verbrechen, wenn dies Geheimnisträger (Snowden & Co.) tun, aber wenn der normale Internetbetreiber etwas herausfindet, dann wird es schon schwieriger dies in die "Hochverrats"-Schublade zu stecken.

 

Was also kann man gegen die Aufklärer tun? Man kann Trolle aussenden, die solche Wahrheiten diskreditieren (siehe E-Cat) und man kann Seiten unterstützen, die auf eine völlig bescheuerte Weise, alles in Frage stellen und Verleumdungen am Fließband verbreiten, wie psiram.com.

 

Um psiram.com mach ich mir keine Sorgen, denn z. T. berichten sie so überzogen, dass es schon teilweise lächerlich rüberkommt. Fragwürdige Quellen und Behauptungen tun ihr Übriges.

 

Und die Trolle? Naja, die haben es in sofern schwer, dass der Seiten- oder Blogbetreiber jederzeit die Möglichkeit hat, solche Kommentare einfach zu löschen oder das Ruder rumzureißen und den Troll selbst zu diskreditieren.

 

Was mir aber Sorgen macht, ist die Möglichkeit des Filterns. Und da kommen wir wieder zu Google. Was wäre, wenn man auf bestimmte Suchanfragen einfach keine bzw. eine ausgewählte Antwort erhält? Wer schaut sich schon Seite 10 in den Suchergebnissen an? Kaum einer. Das ist aufwendig und kostet viel Zeit, deshalb wird um die besten Ränge gebuhlt. Google hat sich längst zu einem Großkonzern entwickelt, der es sich äußerst gut bezahlen lässt, dass man ganz vorne steht. Es gibt zig Programme und Tricks, um die Suchfunktionen zu verbessern. Aber gegen einen Filter, seitens Google, kann man nichts machen. Etwas was man nicht sieht, kann man auch nicht vermissen.

 

Zur Zeit konnten desöfteren Störungen bei der Suchanfrage über Google festgestellt werden:

 

Der Zugang zu Google ist derzeit oft gestört oder gar ganz blockiert. Der Grund: Vom Computer gehen angeblich schädliche Abfragen aus. User sind verunsichert. Aber die Rechner sind meistens sauber - nur Google scheint gestört. Die Hintergründe sind unklar. Der Suchgigant äußert sich nicht.

 

Wer dieser Tage bei Google sucht, bekommt oft nicht Ergebnisse geliefert, sondern eine merkwürdige Meldung präsentiert: "Ungewöhnlicher Datenverkehr aus Ihrem Computernetzwerk". Es folgt ein Hinweis, dass auf dem Computer Malware installiert sei. Folge: Man muss ein Captcha lösen. Doch oft führt das auch nicht zum Erfolg. Manche User sind sogar ganz von der Suche abgeschnitten.

 

Der Hintergrund ist aber keineswegs, dass der eigene Computer mit einem Viurs oder Malware verseucht ist, sondern dass Google selbst offenbar Probleme hat. Spötter mutmaßen schon, dass die Meldung immer dann kommt, wenn die Suche nicht gleich zum NSA durchgestellt werden kann - wegen Überlastung.

 

Google selbst fordert, dass man seinen Computer nach Malware und Viren untersuchen lassen soll und gibt Tipps, mit welchen Programmen das am besten funktionert. Aber Achtung: Das ist in der Regel nicht erforderlich! Der Fehler liegt offenbar bei Google selbst. Auf keinen Fall den Download-Empfehlungen folgen - wer weiß, was da wieder mit auf den Rechner gelangt...

 

Quelle und weiterlesen: mmnews.de

 

Weiterer interessanter Artikel: Internet-Zensur: Europäische IT-Unternehmen müssen sich umstellen

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    mick (Dienstag, 13 August 2013 09:37)

    danke für den guten Bericht. DAS ist mir auch schon aufgefallen. Vor allem die letzte Warnung ist zu beherzigen:
    Nie auf Anragen irgendwas angeblich verbesserndes Runterladen. denn dann hat man tatsächlich was drauf.
    Fast schon lächerlich: Die WElt in der wir leben wird immer abstruser. Wir können bald keiner Instiutuon mehr trauen. Nur noch uns selber und unserem Bauch. Also - achtsam werden :-)
    es wird gesiebt.