Im Einsatz für Schweinswale

 

Es gibt einige Tierarten auf dieser Erde, die keinen natürlichen Feind haben. Aber der Mensch hat noch jedes Lebewesen tot bekommen. Wir sind die unnatürlichen Feinde eines jeden Lebewesens. Das ist eine traurige Erkenntnis.

 

Und wieder einmal ist eine Art kurz davor auszusterben: Die Schweinswale. Nur noch 300 ihrer Art sind übrig und sie gehen immer häufiger, an den Folgen der Umweltverschmutzung, zugrunde.

 

Foto: dpa
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„Nur wenn wir den Politikern zeigen, dass uns unsere letzten Wale wirklich wichtig sind und dass DIE POLITIK JETZT HANDELN MUSS, werden sie sich bewegen!“ appelliert Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke.

 

Seine Forderung ist aktueller denn je, denn die Zahl toter Schweinswale, die entlang der deutschen Ostseeküste angeschwemmt werden, ist auch in diesem Sommer dramatisch hoch. Allein in diesem Sommer sind bisher an den Stränden der deutschen Ostsee 44 verendete Schweinswale gemeldet worden. Für die letzten 300 Tiere der zentralen Ostsee geht es schlicht ums Überleben.

 

Deshalb hat sich Hannes Jaenicke dazu entschlossen, heute die Schirmherrschaft für unseren Kreativwettbewerb „Die letzten 300“ zu übernehmen und dem kleinen Wal in großer Not seine Stimme zu geben.

 

Mit dem Kreativwettbewerb „Die letzten 300“ rufen wir gemeinsam mit dem NABU, OceanCare und in Kooperation mit dem UN-Abkommen zum Schutz von Kleinwalen in Nord- und Ostsee, ASCOBANS, die Öffentlichkeit auf, sich kreativ mit den Schweinswalen in Deutschland auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Was bedeuten dir Wale?“ können Fotoarbeiten, Videos, Bilder, digitale Projekte und Skulpturen bis zum 19. Oktober eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es neben einer Reise nach Fehmarn auch Preisgelder und attraktive Walpakete. Hobbybastler, Künstler und professionelle Kreative sind gleichermaßen angesprochen, ihrer Sorge um Schweinswale kreativ Ausdruck zu verleihen.

 

Quelle und mehr Infos zum Wettbewerb: schweinswal.eu

 

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