14-jähriges Mädchen entwickelt Wasser-Reinigungsverfahren

Bildquelle: newsinfusion.com
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Sagenhaft, was die jungen Leute so alles erfinden und für was sie sich engagieren. Wenn das so weitergeht, dann bin ich guter Hoffnung.

 

So auch Deepika Kurup, eine 14-jährige High-School Schülerin aus Nashua in New Hampshire/USA hat gerade einen Preis in Höhe von 25.000 US-Dollar für ihre Entwicklung eines Wasser-Reinigungssystems erhalten. Nachdem sie Kinder gesehen hat, die in Indien aus einem stehenden, dreckigen Gewässer getrunken haben, stand ihr Entschluss fest, “eine Lösung für die globale Wassernot zu finden”, wie sie es mit eigenen Worten sagt. Sie machte sich sofort an die Arbeit, ein Wasser-Reinigungssystem zu entwickeln, das mit Solarkraft betrieben werden kann.

 

Ihre preiswerte Erfindung brachte ihr 25.000 US-Dollars beim Wettbewerb The Discovery Education 3M Young Scientist Challenge an Preisgeld ein. Kurup plagte sich drei Monate mit dem Durchforsten von Doktorarbeiten zum Thema Wasser-Reinigung herum und verzichtete auf Urlaub und Sommerlager. Sie unterhielt sich bei 3M jeden Tag mit ihrem Mentor und sie testete ihr Reinigungssystem in ihrem Hinterhof mit vergiftetem Wasser, das sie sich aus der Kläranlage ihrer Heimatstadt Nashua holte. Schließlich entwickelte sie ein Verfahren, bei dem Titanium- und Zinkoxid der Sonne ausgesetzt wurden. Dabei entstand eine chemische Reaktion bei der Hydroxyl-Radikale entstanden, die in der Lage sind, giftige Bakterien zu töten. Die Mischung aus Titan- und Zinkoxid kostet etwa einen halben US-Cent pro Gramm.

 

Quelle und weiterlesen: Gute-Nachrichten.com.de

 

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Kommentare: 2
  • #1

    http://mariaanders.blog.de/ (Freitag, 16 August 2013 22:05)

    Ein Wahnsinn ist das. Wenn das in jüngster Zeit schon ständig Jugendlichen gelingt, die noch nicht einmal die Schule abgeschlossen haben, fragt man sich doch langsam wirklich, woran das eigentlich liegt, dass unsere promovierten Wissenschaftler sich so ungeschickt anstellen.

    Kinder wollen von Natur aus immer helfen. Sie wollen das Gute, sie glauben an Hilfsbereitschaft und eine heile Welt, sie wollen tote Vögel begraben und keine toten Tiere essen. Sie sind freundlich - bis sie auf die Mainstream Schiene gesetzt und konditioniert werden. Wenn sie zu intelligent sind, klappt das natürlich nicht. Die Kinder sind und bleiben die Chance dieser Welt.

  • #2

    maras-welt (Samstag, 17 August 2013 08:09)


    Hi Maria,

    es heißt ja, es ist die Generation der "Indigo"-Kinder. Das mag ich gerne glauben. Die können den Großen echt das Wasser reichen und stehen den etablierten Wissenschaftlern in nichts nach - im Gegenteil, sie haben noch ethische und moralische Motive und denken nicht profitgesteuert.