Vom Hoffnungsträger zum Henker - Barack Obama


Mit seiner charismatischen Art, seiner guten Rhetorik und seinen Überzeugungen hat Barack Obama stark an John F. Kennedy erinnert. Christoph von Marschall (Autor der deutschen Biografie Obama`s) nannte ihn sogar den "schwarzen Kennedy". Selbst Parallelen zu Martin Luther King sind erkennbar (I have a dream). Lässt man allerdings die Amtszeit Obama`s heute Revue passieren, kann davon keine Rede mehr sein. Er wirkt kraftlos, resigniert und scheint sich in Dinge verfangen zu haben, die er alleine nicht mehr richten kann. Vieles ist ihm aus den Händen geglitten bzw. lag noch nie in seinen Händen. Die Hoffnung, die viele Menschen weltweit in ihn gesetzt haben, schwindet dahin. Aus Obama der Hoffnungsträger, wurde Obama der Henker.

 

Hier stellt sich mir die Frage: Was macht einen Menschen vom Hoffnungsträger zum Henker?

 

Kann sich ein Mensch so schnell verändern? Was ist mit seiner Persönlichkeit, seinem Charakter? Hat er sich einfach nur enttarnt? Hat er eine Rolle gespielt, als er noch Senator war? Oder spielt er jetzt eine Rolle? Was oder wer steckt dahinter?

 

Ich bin mal einige Theorien durchgegangen und dabei habe ich mich gefragt, was für Auswirkungen ein Ortswechsel auf einen Menschen haben kann. Gibt es da Verbindungen? Ist so etwas möglich? Kann ein Ortswechsel einen Menschen so verändern, dass er auf einmal in eine ganz andere Richtung agiert.

Ja, das ist es. In der Astrologie nennt man das Relokation:

 

Als Relokation wird in der Astrologie eine Ortsveränderung bezeichnet, die Grundlage für ein aus dem Radixhoroskop abgeleitetes Relokationshoroskop ist. Dies wird nicht auf den Geburtsort, sondern auf den in Frage kommenden neuen Ort ausgestellt. Bei näher liegenden Orten sind die Unterschiede gegenüber dem auf den Geburtsort ausgestellten Horoskop nur gering, können aber durchaus beispielsweise einen anderen Aszendenten ergeben. Bei weiter entfernten Lokalitäten ist die Häuseraufteilung vollkommen anders. Natürlich sind die Planetenkonstellation (Aspekte) immer dieselben, denn diese gelten ja für einen Zeitpunkt auf der ganzen Erde. Und sein Geburtshoroskop nimmt der Geborene überallhin mit. Es ist daher stets als Grundlage zu betrachten.

 

Eine Relokation kann kurz dauern, beispielsweise während eines Urlaubs, oder auch eine permanente Veränderung des Lebensmittelpunktes bedeuten, etwa bei einem Umzug. (Quelle: AstroWiki)

 

Es gibt Orte, an denen fühlen wir uns rund um wohl. Da funktioniert alles, da sind wir voller Energie und wir werden jedesmal traurig, wenn wir diesen Ort wieder verlassen müssen. Vielen geht es mit ihrem Zuhause so, dort fühlen sie sich wohl, geborgen und sicher. Dort spiegelt sich die eigene Persönlichkeit wieder. Je positiver der persönliche Ausdruck, desto wohler fühlt man sich dort.


Andersherum funktioniert das aber auch. Gehen wir einmal an einen Ort, der so gar nicht unserer Persönlichkeit entspricht. Naturverbunde Menschen z. B., fühlen sich in einer Stadt immer gleich eingeengt und Stadtmenschen fühlen sich in der Natur u. U. verloren. Beides hat sicherlich mit den Energien zu tun, die ein Ort mitsichbringt.

 

Die Astrologie beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Phänomen "Ortswechsel". Natürlich tun sie dies im Zusammenhang und auf der Grundlage des Geburtshoroskopes. Sie verändern lediglich den Ort und können somit vergleichen, was für Veränderungen dabei entstehen können.

 

Max Heindel arbeitete ausschließlich mit Progressionshoroskopen und machte früh (um 1900) darauf aufmerksam, daß man durch einen Ortswechsel entweder "negativen Einflüssen" der Progressionen entgehen könne oder sich durch einen unglücklichen Ortswechsel gerade diesen ausliefere.

 

In der alten Astrologie ging man noch davon aus, daß die Planeten Strahlen aussenden, welche die Menschen in irgendeiner Weise positiv oder negativ "beeinflußen". In der von der Tiefenpsychologie beeinflußten Astrologie will man die Planeten und deren Konstellationen eher als "Spiegel des inneren Seelenlebens" begreifen, so bezeichnet beispielsweise der bekannte Astrologe W. Döbereiner den Mars als "Austreiber", der quasi "Unsichtbares" sichtbar macht. Wer nun verdrängt, der müsse den Mars wohl fürchten.

 

Der Mars wird zum "Austreiber einer verdrängten Wirklichkeit" (Döbereiner)

 

So kann man das bei allen sehen, die ihren Ort wechseln. Entweder, sie bringen positive Eigenschaften an die Oberfläche oder eben schlechte, das kommt ganz darauf an, wie sich die Konstellationen verändern.

Man darf auch das Resonanzfeld eines Ortes nicht unterschätzen. Wenn sich jemand in einem Resonanzfeld befindet, mit dem er von "Haus aus" nicht zurecht kommt, dann tut er sich besonders schwer - oder eben andersherum, wenn jemand genau in Resonanz mit dem Ort schwingt, kann das einen heilenden Effekt hervorrufen.

 

Neben den Eigenschaften eines Präsidenten, kommen mit Sicherheit auch die Eigenschaften eines Gebäudes hinzu. Das darf man nicht unterschätzen. Jedes historische Gebäude trägt neben den eigenen Energien, auch die Energien ihrer Vorbewohner insich. Die ganzen Geschichten, Intrigen, Kämpfe, Siege, Trauer, Erfolge, all diese Informationen sind im weißen Haus gespeichert. Vom weißen Haus aus wurden Kriege geschürt und ganze Völkermorde in Auftrag gegeben. Es ist ein Ort voller Geheimnisse. Wenn das spurlos an einem vorbeigeht, dann fress ich einen Besen mit Stiel. Zudem kommt noch der ganze Verwaltungsapparat, die ständige Überwachung, die ständige Präsenz und trotzdem ist man abgeschieden von der "normalen" Welt. Ein Barack Obama kann sich nicht mehr einfach so unter`s Volk mischen, ohne zwanzig Wachhunde an seiner Seite. Er lebt völlig isoliert von seinen Mitmenschen und kocht sein eigenes Süppchen. Er muss ja völlig das Gefühl für Menschlichkeit verloren haben und ihm wird der Blick für das Wesentliche versperrt. Gefangen im goldenen Käfig.

 

Ich möchte hier kurz ein Beispiel, für eine Ortsveränderung geben: Roman Polanski hat sich jahrzehntelang vor seiner Verantwortung gedrückt. Er hatte immer Glück und wurde nie belangt, wegen der Vergewaltigung einer Dreizehnjährigen im Jahre 1978. Als er dann aber in die Schweiz einreiste, hat ihn dort das Glück verlassen. Dieses Relokationshoroskop jedenfalls geht davon aus. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Vielleicht hätte Domenique Strauss-Kahn seinen Lümmel an einem anderen Ort unter Kontrolle gehabt. Er hat von Haus aus schon ein schwieriges Horoskop.

 

Aber zurück zu Barack Obama. Claude Weiss, ein bekannter Astrologe, arbeitet sehr viel mit relokativen Horoskopen und hat sich auch Obama`s Horoskop angenommen. Leider ist der Artikel nur in der Zeitschrift "Astrologie heute" zu lesen:

 

Claude Weiss durchleuchtet in diesem Artikel den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und seine Beziehung zum Horoskop der USA. Dabei zeigt er die starken astrologischen Verbindungen, die viele harmonische Seiten aufweisen und Obama 2008, in der Zeit der grossen Finanzkrise, halfen, die Präsidentenwahl zu gewinnen. Die Amerikaner neigen aber – wie der Autor anhand des Landeshoroskops zeigt – dazu, sich ihren politischen Führer als eine Art Erlöserfigur zu wünschen, der ihre Probleme alle löst. Naturgegeben führt das zu Enttäuschungen.

 

Wie Claude Weiss aufzeigt, wirken die Auslösungen von Barack Obamas Horoskop bezogen auf die Hauptstadt Washington besonders stark im Zusammenspiel mit dem Horoskop der USA. Dabei kommen aber nicht nur harmonische und prosperierende Faktoren zum Tragen, sondern auch problematischere, welche Themen von Macht und möglicherweise Machtmissbrauch aufs Tapet bringen.

 

Eine weitere wichtige Komponente in der Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und ihrem Präsidenten, die astrologisch aufschlussreich aufgezeigt werden kann, stellt Obamas Flair für die digitale Kommunikation und die Chancen des Internets dar. Schon bei seiner ersten Wahl hat Obama die modernen Kommunikationsmittel genützt, um vor allem junge Wähler zu mobilisieren, und auch bei seiner Wiederwahl hat diese gute Waffe ihm im letzten Moment den entscheidenden Vorteil für seinen schlussendlich deutlichen Sieg gebracht.

 

Allerdings zeigen die astrologischen Konstellationen auch, dass hierbei das Prinzip der Machtausübung und des Machterhalts durch digitale Überlegenheit eine grosse Rolle spielen kann. Bis zum Missbrauch dieser Macht ist es oft nur ein kleiner Schritt. Die Enthüllungen der letzten Monate – als bekannt wurde, wie intensiv die im Dienste der US-Regierung stehenden amerikanischen Geheimdienste die weltweite Kommunikation sowohl per Telefon wie auch per Internet aushorchen – müssten uns, wie der Autor darlegt, diesbezüglich sehr kritisch stimmen.

 

Im Abschnitt «Was ist astrologisch mit Obama los?» befasst sich Claude Weiss eingehend mit den derzeitigen Konstellationen des amerikanischen Präsidenten und deren Auswirkungen. Zum Schluss widmet er sich dem Whistleblower Edward Snowden und dessen Beziehungen zu den Horoskopen von Barack Obama und den Vereinigten Staaten.

 

Aus diesem Artikel, den ich gelesen habe, geht eindeutig eine Änderung seiner Konstellationen hervor, die darauf schließen lässt, dass seine Schattenseiten hervorgetreten sind: Von Macht zum Machtmissbrauch!

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Mick (Montag, 19 August 2013 16:52)

    Das finde ich ja interessant, womit du dich so beschäftigst. Das Orte bestimmte schwingungen ausstrahlen, sit keine Frage und trotzdem sollte das keine Entschuldigung für schlechte Taten sein. Gerade als Politiker hat man bstimmt gelernt, auch mal Nein zu sagen ...

  • #2

    maras-welt (Montag, 19 August 2013 19:52)


    Ich hab mich eigentlich nur gefragt, warum es Präsidenten gab, die für ihre Überzeugung sogar ihr Leben auf Spiel gesetzt haben und manche sich voll einlullen lassen. Bei unseren Politikern ist es doch ähnlich: sobald sie in Berlin sind, lassen sich die meisten einlullen, von den Lobbyisten.

  • #3

    mick (Montag, 19 August 2013 20:15)

    Na ja, John F Kennedy hatte damals einfach nicht das Hütte Hüh Pferdchen gespielt. Während andere - befürchte ich fast - aus der Geschichte gelernt haben :-) oder besser :-(