Spanien: Kampf ums Wasser

In Spanien gibt es Wasserversorgungen zum Schnäppchenpreis. Für 700.000,- Euro bekommt man dort ein komplettes Trinkwassernetz - das nenn ich mal günstig. Da kann man auch nicht erwarten, dass die Leitungen instand bzw. die Wasserqualität gut gehalten wird. Und so macht es die Runde in Spanien. Die eine oder andere Gemeinde hat zwar schon eingesehen, dass es sich dabei nur um Spekulationsobjekte handelt und das Trinkwassernetz zurückgekauft, weil die Vereinbarungen nicht eingehalten wurden, jedoch ist auch schon ein einziges Trinkwassernetz in den Händen dieser Aasgeier zuviel. Können wir nur hoffen, dass noch mehr Bürgermeister zur Besinnung kommen, spätestens dann, wenn ihnen morgens beim Duschen eine braune Brühe über den Körper läuft.

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Kommentare: 1
  • #1

    Lichtschein (Donnerstag, 29 August 2013 11:56)

    Spanien kommt mir schon lange, recht spanisch vor. Als schnell wächsenste Wüste Europas erlauben die Regierenden den Grundwasserraub aus dem Binnenland in die Touristengebiete vor allem für Swimmingpools und Golfanlagen. Aber auch die Sklavenarbeiter- u. Biozide Region Almeria verbraucht wahnsinnig viel Wasser. Es ist das gleiche Problem wie fast überall auf dieser Welt. Die politischen Machtinhaber missbrauchen die Völker weil sie käuflich und egoistisch sind. Sie sind Systemsoldaten einer Weltregierung die teuflisches im Sinn hat.