Fiat Pecunia! - Es werde Geld! Oder wie Banken Geld aus dem Nichts erschaffen!


Etwas aus dem Nichts erschaffen, ist Gottes Angelegenheit!

Aus der Schöpfungsgeschichte:

 

Erster Tag:

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Und Gott sprach:
Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

 

Ein paar Millionen Jahre später (genau 1971):

 

Und ein Banker sprach:

Es werde Geld! Und es ward Geld. Und der Banker sah, dass Geld gut für ihn war. Da schied der Banker den Wert von dem Geld und nannte es fortan Kredit. Da ward aus Computer und Zahlen der größte Betrug.

Frage: Woher nimmt die Bank das Geld, wenn Du Dir einen Kredit nimmst?

Der Klassiker unter den Antworten ist in jedem Fall: "Von der Bundeszentralbank." Eine weitere populäre Antwort ist: "Sie nehmen es von den Sparern und Anlegern." Wiederum andere denken: "Sie verleihen es aus ihrem Eigenkapital."

 

Nein, nein und nochmals nein. Alle Antworten sind falsch. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum man seit ewigen Zeiten keinen größeren Geldbetrag mehr von der Bank abheben kann? Hat sich schon mal jemand gefragt, warum die Tresore der Banken nicht zum Bersten voll sind mit Papiergeld und Münzen? Nicht einmal 10.000 Euro kann man auf die Schnelle abheben. "Wegen der Bankräuber!", könnten jetzt einige behaupten, aber das ist Blödsinn. Sie haben es nicht da, weil sie es nicht brauchen. Die großen Geschäfte laufen schon lange nicht mehr über, die offiziellen und einzig legitimen Zahlungsmittel, Papiergeld und Münzen. In den Anfängen hat wohl die Schreibmaschine den Job, der Geldschöpfung aus dem Nichts, übernommen, heute sind es die absolut besten High-Tech-Computer. Binnen Sekunden werden Unmengen an virtuellen Werten geschaffen, die erst durch die Aufnahme eines Kredites entstehen.

 

„Es ist ein absurder Buchungssatz. Und was ist das Problem dabei? Es wird auf diese Weise immer nur das Kreditkapital erzeugt. Und nie das Geld, das man eigentlich benötigen würde um die Bankzinsen zu bezahlen. Anders gesagt: die Bankzinsen existieren nicht in der Geldmenge. Zinsen können also mit Geld nicht bezahlt werden. Womit dann? Ja, vielleicht mit Ihrer Kreditsicherheit. Nicht mit Geld. Denn für die Zinsen wird es leider nicht erzeugt. Und das ist auch der Grund, warum die Realwirtschaft permanent im Wettbewerb stehen muss. Die Konkurrenz, der sogenannte gesunde Wettbewerb entsteht einfach nur deshalb, weil die Unternehmen der Realwirtschaft permanent um Geld kämpfen müssen, das sie anderen abnehmen um damit Zinsen ihrer eigenen Bank bezahlen zu können. Jeder stiehlt sich Geld aus dem Kreditkapital um damit Zinsen zu bezahlen, weil die Banken dieses Geld für die Zinsen nicht erzeugt haben. …. Wenn also die Kreditrückzahlung plus Zinsen nicht gelingt, was systemisch in unserem System sowieso nicht geht, verliert der Kreditnehmer sein Eigentum – und nie die Bank.“

Prof. Franz Hörmann, Professor für Rechnungswesen

 

oder

 

„Die Bank macht das Geld, wie ein Schöpfungsakt. Es gab das Geld vorher nicht. Es gibt keine Quelle.“

Fritz Glunk, Herausgeber Die Gazette

 

oder

 

„Eine Juristerei, die sich mit der Welt nicht beschäftigt, ist unmöglich. Untragbar so etwas.“

Wilhelm Rösing, Gerichtsgutachter

 

Und wo wir schon bei der Juristerei sind: Dazu gibt es eine sehr gute Dokumentation, über den größten Betrug in der Geschichte der Menschheit.

 

Unbedingt anschauen, weil hier noch mal ganz klar beschrieben wird, wo genau der Betrug liegt!


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Kommentare: 4
  • #1

    Gaby (Sonntag, 08 September 2013 09:29)


    Es lohnt sich auf Franz Hörmanns Seite zu stöbern!!!
    www.franzhoermann.com

    Die letzten Zeilen der 11 seitigen pdf über das Informationsgeld:

    Ein neues Geldsystem… ohne Umverteilung… ohne Zinsen, Schulden, Insolvenz und Enteignung, …
    ohne Forderungen und Verbindlichkeiten, Inkasso und Mahnwesen, … ohne Kreditaufnahme oder
    andere Vorfinanzierung vor Beginn der wirtschaftlichen Tätigkeit, … ohne Inflation und ohne Steuern,
    … das die persönliche, vielfältige Entfaltung (als Bestandteil des Verteilungssystems) und die
    friedliche und nachhaltige Kooperation (im Bereich der geldlosen Produktion) unterstützt und
    fördert… dieses System ist sowohl technisch als auch (massen)psychologisch umsetzbar und
    erklärbar. Im Rahmen einer neuen Form von Politik, in welcher nicht mehr die Interessen von
    Minderheiten gegen die Interessen einer Mehrheit durchgesetzt werden müssen, sondern nach dem Muster Dialog – Konsens – Kooperation alle Bevölkerungsgruppen, nach Definition ihrer
    gemeinsamen menschlichen Grundwerte, ihre berechtigten Interessen offenlegen um sofort die
    Vorteile der Synergieeffekte der Kooperation zu erkennen wird dieses System auch sofort friedlich und harmonisch umsetzbar!
    PHILOSOPHIE, PSYCHOLOGIE, TECHNOLOGIE UND POLITIK FÜR DIESE SYSTEMVERÄNDERUNG STEHEN BEREIT UND SIND JEDERZEIT EINSETZBAR. ALLES WAS JETZT NOCH FEHLT IST DIE INFORMATION ALLER TEILE DER BEVÖLKERUNG!

  • #2

    EuroTanic (Montag, 09 September 2013 22:20)

    Ich versuche 100 Leuten den einfachen Zusammenhang "Schulden=Guthaben", heisst, ohne Schulden keine Guthaben mehr. zu erklären. Das kapiert aber nur einer von 100.

  • #3

    maras-welt (Montag, 09 September 2013 23:01)


    Also, in Anbetracht der 82 Mio. Einwohner, die Deutschland hat, ist das doch eine gute Resonanz! Eine Aufklärungsquote von 1:100 wäre der Durchbruch für die kritische Masse. Wenn Dir dann noch der Eine von den Hundert hilft, die anderen aufzuklären, dann haben wir es bald geschafft!

    Nur nicht aufgeben, immer weiter aufklären, dann klappt`s auch mit den restlichen 99 - da bin ich mir sicher :-)

  • #4

    Lothar (Sonntag, 12 April 2015 19:48)

    Vollgeld ist wie Bargeld in elektronischer Form. Zur Zeit gilt das für Girokonti nicht. Wenn eine Bank Pleite geht, ist der Kontostand verloren. In einer grösseren Krise reicht der Einlageschutz nie aus, um alle Leute auszuzahlen.

    Die Verfechter der Vollgeld-Theorie orten die Wurzel des Übels im Kreditwesen der Banken. Indem diese Kredite vergeben, schaffen sie dauernd neues, eigentlich fiktives Geld, sogenanntes Buch- oder Giralgeld. Dieses existiert nur elektronisch (früher in den Büchern), erweitert aber die umlaufende Geldmenge. Sobald ein Kredit zurückgezahlt ist, ist das Geld wieder verschwunden.
    Nur ein geringer Teil des Geldes ist «richtiges Geld» (Zentralbankgeld, Münzen und Noten), für welche die Nationalbank garantiert. Weil Banken zur Kreditvergabe nur eine kleine Fraktion von Zentralbankgeld vorhalten müssen, können sie praktisch beliebig Buch- oder Giralgeld schöpfen - und dieses neben Krediten auch zur Spekulation einsetzen.

    Im Vollgeld-System wäre den Banken diese Möglichkeit genommen, Kredite sozusagen aus dem Leeren zu schöpfen. Sie könnten nur noch «richtige» Einlagen ausleihen, Spargelder also. Sie müssten auch ihre mit Krediten finanzierten, spekulativen und volkswirtschaftlich fragwürdigen Tätigkeiten einstellen, weil das Geld dafür viel zu teuer würde. Die Unterschriftensammlung wurde im Frühling 2014 in der Schweiz gestartet und hat gute Aussichten auf Erfolg: http://www.vollgeld-initiative.ch

    Frage: Und wann startet diese Initiative in Deutschland ?!