Leihen statt kaufen - Teilen statt besitzen: Share Economy

"Teilen ist das neue Haben"

Unter diesem Motto steht die neue Generation. Weg vom Massenkonsum, hin zur sinnvollen Nutzung. Man kennt es noch aus der ehemaligen DDR, als eine Bohrmaschine ein ganzes Straßenviertel versorgt hatte. Von der Sache her ergibt das auch Sinn, allerdings muss dazu das Bewusstsein wieder entstehen, mit den geliehenen Sachen auch ordentlich umzugehen. Das ist das Kernproblem, warum viele Menschen nichts mehr verleihen. Erschreckend viele Menschen schaffen es nicht, auf geliehene Dinge zu achten, geschweige denn, einen entstandenen Schaden wieder zu begleichen. Mir persönlich ist das bei Büchern des Öfteren passiert oder bei Spielsachen von meinem Sohn, wenn er mal etwas auf dem Spielplatz kurz ausgeliehen hatte. Wenn das Kind das Spielzeug kaputt macht, bringt es dieses wieder zurück, weil es ja nicht mehr damit spielen kann und ist auch noch enttäuscht, dass kein Ersatz vorhanden ist. Die Mütter zucken dann nur mit den Schultern, so nach dem Motto: Selbst Schuld, warum gibt er es auch her! Das finde ich traurig, da verliert man echt die Motivation, auch mal was zu teilen.

 

Aber das ist die eine Seite, eine andere Seite zeigt uns auf, dass es funktionieren kann und zwar auf extra dafür ausgerichteten Plattformen. Dort gibt es Regeln, heißt, wenn jemand etwas beschädigt, dann muss er auch für diesen Schaden aufkommen. Dann macht es auch wieder Spaß zu teilen und etwas zu verleihen.

 

Für Interessierte habe ich hier ein paar Links rausgesucht:

 

Informationen, Tipps und Anregungen von Let`s Share

 

Mehrere Artikel zum Thema Share Economy von Geo.de

 

Unterkünfte weltweit teilen bei airbnb.de

 

Ein sehr guter Heise-Artikel zum Thema: Die Avantgarde der Share-Economy

 

Share Economy Plattform: KoKonsum.org

 

und zu guter Letzt:

 

Sharing Economy: Alle Konzepte und Plattformen auf einen Blick (absolut empfehlenswert!)

 

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