20.000 Menschen für Freiheit statt Angst

Campact in Aktion - Voller Erfolg in Berlin

Da soll mal einer sagen, wir sind protestfaul. Na gut, in der letzten Zeit waren wir schon etwas eingerostet, wenn es um Themen wie Frauengewalt oder ähnliches ging. Aber hier haben wir Gas gegeben, wie zuletzt gegen Monsanto. Es ist den Menschen also doch nicht so egal, ob sie ständig abgehört und beobachtet werden. Mir ist es schon peinlich, wenn ich beim Popeln beobachtet werde und was ich außer in der Nase bohren sonst noch so tue, geht wohl niemanden etwas an. Da spielt es verdammt noch mal auch keine Rolle, ob das, was ich tue, legal oder illegal ist, es ist etwas ganz Persönliches. Und so empfinde ich auch jedes Telefonat oder jede E-Mail als etwas ganz Persönliches, da brauch ich nicht noch jemand Drittes oder Viertes, der daran teilnimmt, ohne vorher gefragt zu haben. Wenn jemand etwas über mich wissen möchte, dann soll er mich gefälligst fragen und wenn ich Lust habe, dann gebe ich auch eine Antwort.

 

Relativ kurz vor der Wahl startete also Campact die Aktion "Freiheit statt Angst", an der ca. 20.000 Menschen teilgenommen haben. Das Wetter war super, die Stimmung aufgeheizt, wie man diesem Video entnehmen kann:

Eine Demonstrantin sagte etwas von einem schleichenden Prozess. Da fiel mir doch sogleich das Video vom "Frosch im heißen Wasser" ein. Eines Tages hat man uns ins kalte Wasser geschmissen und uns die Temperatur Stück für Stück erhöht, sodass wir erst gar nicht bemerkten, dass man uns kochen will. Aber da wir Menschen und keine Frösche sind, haben wir schließlich doch bemerkt, dass es um uns herum ein wenig zu heiß geworden ist. Jetzt ist die Zeit, um aus dem Wasser zu springen - seien wir keine Frösche!

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