So kurz vor den Wahlen noch ein Pelzig

Ok, es ist jetzt schon fast zwei Jahre her, dass Erwin Pelzig seinen Juristen über das Wahlrecht befragt hat. Doch es ist aktueller denn je. Und wie so oft, ist über das Urteil vom Bundesverfassungsgericht zu den Wahlen, schon längst Gras drüber gewachsen. Hier und da fragt mal einer nach, was denn jetzt sei, ob man sich denn jetzt strafbar mache oder nicht, aber die großen Proteste bleiben aus. Weil es den Leuten inzwischen wurscht ist. Urteil hin oder her, gehen wir halt wählen, weil wir das schon immer so machen, warum groß was daran ändern, es ändert sich ja eh nichts. Tja, liebe Leute, wenn WIR keinen Schlussstrich ziehen, die Politiker werden es gewiss nicht tun, da muss schon von uns was kommen. Wer sägt schon den Ast ab, auf dem er sitzt?

 

"Ja, dann wählen wir halt die kleinen Parteien, die haben so ein tolles Wahlprogramm und die wollen nur unser Bestes, die setzen sich für uns ein." Leider geht es in diesem unserem Regierungssystem nicht um den guten Willen, denn der ist nicht durchsetzbar. Es geht auch nicht um ein tolles Wahlprogramm. Es geht darum, dass von alledem nichts durchführbar ist und unsere Politiker ständig nur am opponieren sind. Und wenn Mutti (Gott steh uns bei) doch nochmal ran darf, dann werden die populären Themen sowieso von ihr geklaut. Anschließend wird das geklaute Thema durch die Mangel genommen, abgelehnt und sie rühmt sich noch damit alles gegeben zu haben. Das Spielchen kennen wir doch zur Genüge, ganze Bücher wurden darüber geschrieben. Eines davon trägt sogar den Titel: Die Patin. Doch die Partei, von der sie geklaut hat, schaut dumm aus der Wäsche und darf sich was Neues ausdenken. So hatten wir es, so haben wir es und so werden wir es weiterhin haben - wenn nicht...

Fotoquelle: http://dailynews4u.ning.com
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Merkels modernes Deutschland


Angela Merkel bedient sich der Kernbotschaften anderer Parteien, ohne sich zu deren Werten zu bekennen. Machterhalt geht vor Parteienvielfalt. "Ist Deutschland auf dem Weg zu einer Einheitspartei?", fragt Gertrud Höhler in ihrer brisanten Streitschrift.

Mal liberal, mal konservativ, mal christlich-sozial. Die deutsche Kanzlerin lässt sich nicht festlegen. Sie steht nicht für bestimmte Werte oder Positionen. Vielmehr bedient sie sich - je nach politischer Stimmung und Aktualität - der Kernbotschaften anderer Parteien und schleift damit die Parteienvielfalt. Sie ist die "Patin", die unsichtbar die Fäden zieht, um ihren eigenen Machterhalt zu sichern. Eine gefährliche Tendenz für Deutschland, sagt Gertrud Höhler. Versprechen werden vermieden, Moral wird zur Manövriermasse, die Geringschätzung von Tugenden zum Programm. Die Folgen: der Ausstieg aus den wichtigsten Spielregeln von Demokratie, Vertragstreue und Wettbewerb. So nivelliert die Politikerin Merkel allmählich die politischen Institutionen und etabliert eine zentralistische Regentschaft - Merkels neues Deutschland.

(Quelle: weltbild.de)

...irgendwann ein Schlussstrich gezogen wird. Und zwar ein für allemal, mit allen Parteien. Ich erinnere nur an unsere Grünen, meine Güte, waren die engagiert. Und jetzt schaut sich mal einer deren Vorsitzende an - einfach nur traurig.

 

Sie sollten einfach nochmal eine Wiederholung vom Erwin Pelzig ausstrahlen und zwar am Samstag vor den Wahlen, zur besten Sendezeit, auf allen Sendern. Die BILD-Zeitung macht es doch genauso.

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