Appell an die Deutsche Bank: Kein Geld für Tierfabriken!

Nachhaltigkeit und Umweltschutz, die beiden Begriffe sind schon längst genauso missbraucht worden, wie Bio, regional, Öko, Natur, gesund, Fairtrade und viele andere. Die Großkonzerne haben schon lange erkannt, dass der Verbraucher förmlich nach Nachhaltigkeit und Öko schreit. Deshalb klatscht jetzt jeder gewiefte Geschäftsmann zur Ökomasche und bedruckt seine Produkte irgendwie mit irgendeinem dieser begehrten Begriffe. Und die Leute nehmen es dankbar an. Ich allerdings anerkenne ein Unternehmen durch seine Taten und nicht durch seine Marketingstrategien. Wo Bio draufsteht, soll auch alles Bio sein und zwar nach den, für den gesunden Menschenverstand nachvollziehbaren, Kriterien - heißt: Ohne Chemie und Gentechnik - Punkt! 

 

Und da Bankster mit Sicherheit zu den gewieftesten Geschäftsleuten gehören (wenn nicht sogar DIE Gewieftesten!), liegt es nahe, dass auch sie Begriffe, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz, in ihre Unternehmensphilosophie miteinbeziehen. Das macht sich gut auf der Webseite, in der Werbung und dem Info-Material. Wenn man sich aber mal die Mühe macht und hinter die Kulissen schaut, tut sich ein ganz anderes Bild ab. Von wegen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Deutsche Bank ist eine der Banken, die sich verstärkt mit nachhaltigen Produkten rühmt. Einen extra Link gibt es für das nachhaltige Bankgeschäft, der Deutschen Bank. Aber wie sieht es wirklich aus, mit den Geschäften der Deutschen Bank? Reicht es aus, wenn man in ein paar Produkte ein bisschen Nachhaltigkeit steckt und der Rest ist geradezu umweltschädlich? Ich denke nicht und die Albert-Schweitzer-Stiftung auch nicht, die verhandeln schon über ein Jahr mit dem Bank-Giganten über das Thema Massentierhaltung und der Finanzierung von Tierfabriken über deren Haus. Und wir ahnen es schon: Sie geben nicht nach!

 

Deshalb brauchen wir noch ein paar Unterschriften, um den Herren klarzumachen, dass wir das nicht wollen. Ansonsten kann man sich auch für eine Krötenwanderung entscheiden.

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Kommentare: 2
  • #1

    Maria Anders (Sonntag, 15 September 2013 19:45)

    Also Tierfabriken geht gar nicht. Kühe gehören auf die Weide. Das wird alles immer geschmackloser. Man sollte die Verantwortlichen durch mehr Petitionen und Aktionen dazu zwingen, endlich mal wieder einen Schritt zurück zu gehen.

  • #2

    maras-welt (Sonntag, 15 September 2013 20:46)


    Fabrik! Wie sich das schon anhört! Furchtbar und grausam. Was mich stört, ist der ganze Überschuss. Es ist der schiere Wahnsinn, was es an Produkten mit tierischen Beigemenge gibt. In einem durchschnittlichen Supermarkt in den USA wird man von der Masse förmlich erschlagen. Dagegen sind unsere Supermärkte fast schon Tante-Emma-Läden. Und fast in jedem Produkt ist etwas drin, das nicht hineingehört. Ärmlich.