“Rapidcool” - Kühlt Getränke in Sekunden

Es ist schon erstaunlich, was die Technik heutzutage alles hergibt. Die Zeiten, wo wir fast stromfreie Geräte benutzen können, sind im Kommen. Der "Rapidcool" kann soetwas. Er ist ein Kühlsystem, welches ein Getränk innerhalb von 15-20 Sekunden kühlen kann, und zwar durch und durch, und das mit ganz wenig Verbrauch (immerhin 54-80% Ersparnis!). Was für eine Energieeffizienz für Supermärkte, Tankstellen, Bars, Diskotheken, Restaurants und, und, und...

 

In Anbetracht der Vielzahl der Kühlgeräte, die überall herumstehen, ist das ein beachtlicher Brocken. Und wenn wir weniger Strom benötigen, dann müssen wir auch weniger Strom produzieren. Letztendlich wollen ja nur die Energie-Oligarchen, dass wir stromfressende Geräte benutzen. Möglich ist schon jede Menge. Fast schon so, dass wir gar keinen Strom mehr aus der Steckdose bräuchten. Aber wenn wir keinen Strom mehr aus der Steckdose benötigen, dann brauchen wir auch keine Atomkraftwerke mehr und das wäre doch jammerschade, für die Energie-Lobby.

Der "Rapidcool" Prototyp
Der "Rapidcool" Prototyp

Warum ist der "Rapidcool" so effizient?

 

Bestimmt hat jeder schon ein Getränk aus einem der riesigen Kühlschränke in einer Tankstelle oder einem Supermarkt herausgeholt. Die Getränke stapeln sich, bis zu einem Meter fünzig in die Höhe und nochmal einem Meter in die Tiefe, doch so richtig kühl sind sie trotzdem nicht, weil einfach zuviele Getränke drinstehen. Wenn man Pech hat, dann wurde eben erst aufgefüllt und das Getränk ist noch nicht kalt genug. Außerdem kostet jedes Öffnen des Kühlschrankes zusätzlich Energie. Und im Sommer kann so ein Kühlschrank schon ein paar Dutzend mal geöffnet werden.

 

Bei dem "Rapidcool" wird jedes Getränk für sich gekühlt und zwar innerhalb von Sekunden. Eine Lagerung in großen, rundum die Uhr laufenden, Kühlschränken ist daher nicht mehr nötig. Der "Rapidcool" benötigt nur dann Strom, wenn er genutzt wird. Da es nur wenige Menschen gibt, die im Winter kalte Getränke trinken, bleibt der Verbrauch in dieser Jahreszeit sehr niedrig. Ein geniale Idee. Wobei man leider nicht erfährt, wie das Getränk gekühlt wird. Aber ich gehe mal davon aus, dass dafür keine anderweitigen Ressourcen verbraucht werden, denn dann würde der "Rapidcool" ja keinen Sinn machen.

 

Schauen wir mal, wann wir den ersten Superkühler in den Verkaufsflächen antreffen.

 

Quelle und mehr Informationen: trendsderzukunft.de


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Kommentare: 9
  • #1

    Lichtblick (Mittwoch, 25 September 2013 15:42)

    Hi Mara,
    ich bin mir fast sicher, das die Schnellkühlung durch Zeolith erfolgt. Du hast die mikronisierte Form, nämlich Klinopthilolith auch Zuhause. Zeolith ist ein Kristall mit interessanten Eigenschaften. Seine winzige Porenstruktur führt dazu, dass ein einziges Gramm bis zu 1.000 Quadratmeter Oberfläche aufweist. Es gibt schon seit Jahren Kühlsysteme auf der Basis von Zeolith. Beim selbstkühlenden Bierfass nutzt man die Tatsache, dass trockenes Zeolith Wasser so maßlos anzieht, dass Wasser selbst über eine gewisse Distanz durch die Luft extrem schnell verdunstet. Während sich das Bierfass als Nebeneffekt außen erwärmt, entsteht Verdunstungskälte an der Innenwand des Fasses: Das Bier wird kühl. Ich experimentiere gerade über ein Heizsystem mit Zeolith, das ausschließlich Wasser und Zeolith benötigt um Räume zu beheizen. Ich werde dir mal telefonisch mehr darüber berichten.


  • #2

    maras-welt (Mittwoch, 25 September 2013 18:40)


    Mann o Mann, was Du alles weißt *augenganzweitaufmach* - und ich dachte immer, ich wüsste viel :-)

    Danke für den Hinweis, dann bin ich ja beruhigt, wenn dem so ist, aber ich denke schon, zumindest ergibt es Sinn. Gib mir Bescheid, wenn Du mit Deiner Zeolith-Anlage weitergekommen bist, das interessiert mich echt.

    Ganz LG
    Mara

  • #3

    Lichtblick (Mittwoch, 25 September 2013 19:29)

    Ich bin mir sicher, das heizen und kühlen alleine mit dem Einsatz von Zeolith fast zun Nulltarif ist. In Afrika würde ich die knallige Hitze der Sonne benutzen um einen Kühleffekt zu bekommen. Wenn Jemand von Euch einen Garten hat und Lebensmittel wie auch Getränke im Hochsommer schön Kühl haben will macht Folgendes. Man besorgt sich Wabensteine aus Ton (für Weinlagerung). Man gräbt ein Loch in dem die Wabensteine locker hineinpassen und legt eine Plastikwanne auf den Boden. Auf die Wabensteine befestigt man einen Griff zum Herausholen der Steine. Die Wabensteine wässert man dann wie einen Römertopf und gießt ein wenig Wasser in die Wanne. Das Kühlgut legt man in die Waben und versenkt den Stein in das Loch. Durch die Kapilarwirkung und Verdunstung durch die hohe Außentemperatur entsteht ein optimaler Kühleffekt. So habe ich in meinem damaligen Pachtgarten immer kühles Bier, Limo und frisches Grillgut.

  • #4

    Mick (Mittwoch, 25 September 2013 19:30)

    Zum Getränkekühlen bestimmt genial. Aber ob das einen Kühlschrank ersetzenkann? das wäre aber auch eine Chance für Entwicklungsländer. Da breiten sich ja oft krankheiten aus, weil vergammeltes Fleisch gegessen wurde.

  • #5

    maras-welt (Mittwoch, 25 September 2013 19:58)


    @Mick:

    Eigentlich ist der Rapidcool für Getränke gedacht, um die Dauerkühlschränke in Tankstellen, Supermärkten und Kneipen zu reduzieren. Es geht darum, dass diese Kühlschränke auch Strom verbrauchen, obwohl sie nicht genutzt werden - Nachts zum Beispiel oder an Feiertagen.

    Ein System für den Haushaltskühlschrank gibt es bestimmt auch schon oder ist in der Mache :-)

  • #6

    Lichtblick (Donnerstag, 26 September 2013 09:52)

    Hi Zusammen,
    dieses Thema hat mich auf die Idee gebracht den Kreis weiter zu schließen, um Unabhängiger gegenüber der Energie- und Mineralölwirtschaft zu werden. Es gibt im freien Handel schon Thermogeneratoren, die nur mit Wärme Strom erzeugen. Ich werde mir die nächsten Tage solch Einen besorgen und in der Heizperiode austesten wie Effektiv so ein Gerät ist. Da leider Raumenergie-Generatoren nach Tesla Teuer sind und die Leistung dabei nicht gerade hoch ist, werde ich mich dabei konzentrieren mit Zeolith, Wasser und die dabei entstehende Hitze Strom zu erzeugen. Ich werde Euch darüber Bericht erstatten.

  • #7

    maras-welt (Freitag, 27 September 2013 16:38)


    @Lichtblick:

    Da bin ich aber mal sehr gespannt!

    Kennst Du das Buch der Synergie? Da findet man auch viele interessante Anregungen, gerade für so Bastler wie Du einer bist :-)

    http://www.buch-der-synergie.de/

    Die weltweit größte Sammlung in Sachen alternative Energie.

  • #8

    Lichtblick (Sonntag, 29 September 2013 22:14)

    Hi Mara,
    kenne ich nicht...Danke für den Tip. Auch eine super Internetseite ist Graviflight.de.Dort gibt es Anleitungen für Experimente zum selbermachen. Antigravitation, freie Energie, Äther und ganzheitliche Heilkunde werden dort behandelt.

  • #9

    maras-welt (Montag, 30 September 2013 10:15)


    Danke Dir, für den Tipp! Ich find`s total klasse, wenn man sich so produktiv austauschen kann. Schade, das ich keine Bastlerin bin. Aber ich werde die Seite auf jeden Fall empfehlen, auf das sich jeder Bastler eine Freie-Energie-Technologie ins Haus stellt :-)))