Wenn der schöne Schein trügt: Sklavenarbeit in Katar

Auf den ersten Blick mag man gar nicht glauben, dass in jedem dieser pracht- und prunkvollen Gebäude, jede Menge Schweiß und Blut steckt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die britische Zeitung "Guardian" jetzt berichtet hat, sind zwischen dem 4. Juni und dem 8. August insgesamt 44 nepalesische Gastarbeiter auf den WM-Baustellen wegen Herzversagens oder Arbeitsunfällen gestorben. Das sind gerade mal zwei Monate! Man mag sich gar nicht ausrechnen, wie viele Arbeiter seit dem Aufbau von Katar ihr Leben geben mussten. Generalsekretärin Sharan Burrow vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) hat es trotzdem getan und kommt auf ca. 4000 tote Arbeiter bis zur WM, wenn nicht sofort etwas getan wird. 

 

Unabhängig von der WM 2022, darf so etwas menschenunwürdiges nicht passieren. Da können wir ja fast von Glück sprechen, dass Katar den Zuschlag bekam, denn sonst würden sie weitermachen wie bisher, jetzt schaut die Welt darauf. Es wird nicht lange dauern, bis die erste Petition in Umlauf kommt, da bin ich mir sicher.

 

44 oder eher 4000 tote Arbeiter in Katar? (Die Welt)


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