Von unkaputtbaren Strümpfen, selbstreinigender Kleidung und Pups sicheren Unterhosen

Eigentlich ist das ein alter Hut, der noch aus den 50ern stammt. Die ältere Generation kennt es noch, da hat man die unkaputtbaren Nylon/Perlon-Strümpfe für nahezu alles verwendet. Vom Beinkleid bis zur Autoreparatur, waren diese unzerstörbaren Strümpfe überall einsetzbar, sogar als Abschleppseil wurden sie benutzt. Das allerdings hielt nicht lange an. Als die ersten gewieften Geschäftsleute erkannten, dass der Umsatz zurückgeht, wenn man unkaputtbare Strümpfe herstellt, haben sie kurzerhand die Zusammensetzung verändert, so dass die Strümpfe empfindlicher wurden und Laufmaschen bekamen.

 

So ist das, mit nachhaltigen Dingen, sobald sie ungeeignet für die Massenproduktion werden, werden sie verändert. Das hatten wir zu dieser Zeit auch mit der Glühbirne. Da haben die gierigen Unternehmer kurzerhand ein Kartell gegründet, welches verboten hat (ja sogar unter Strafe gestellt hat), dass eine Glühbirne länger als 1000 Betriebsstunden lief. 

 

Das mit den selbstreinigenden Fasern kennen wir auch schon. Der wohl bekannteste Film dazu ist:

 

Der Mann im weißen Anzug:

Der junge Chemiker Sidney Stratton, Angestellter in der Textilfabrik von Mr. Birnley, ist äußerst beharrlich bei der Umsetzung einer fixen Idee: Er will die absolut reißfeste Kunstfaser entwickeln, die darüber hinaus auch noch schmutzabweisend ist. Eines Tages gelingt ihm der Coup – und niemand ist davon begeistert: Die Fabrikarbeiter, die die Faser herstellen, können seiner Erfindung rein gar nichts abgewinnen, denn nun müssen sie um ihre Arbeitsplätze bangen, da es bald kaum mehr Bedarf für neu produzierte Stoffe gibt. Und auch die Fabrikanten zeigen sich entsetzt, müssen doch auch sie um zukünftige Geschäfte und damit Gewinne fürchten, denn die Nachfrage für herkömmliche Fasern wird rapide sinken. [Wikipedia]

 

Ein Film aus dem Jahre 1951, der all das zeigt, was heute immer noch Realität ist. Erstens, dass es möglich ist, nachhaltige, einwandfreie und qualitativ hochwertige Produkte herzustellen und zweitens, dass solche Ideen schon seit Jahrzehnten unterdrückt werden. Patente werden geklaut, Erfinder um die Ecke gebracht oder bestochen oder erpresst.

 

Bei 4Skins kann man Anti-Pup-Unterwäsche erwerben. Für Männer mit starken Blähungen. Da kann dann mal gerne einer wegschleichen, ohne das sich der Geruch verbreitet. Schallisoliert sind die Unterhosen allerdings nicht, heißt, man muss schon schauen, dass es sich dabei um sogenannte "Schleicher" handelt, sonst bringt auch die beste Unterhose nichts. Ich möchte aber nicht wissen, wo der Geruch gespeichert wird und was passiert, wenn man die Unterhose auszieht.

 

Das Internet macht es erst möglich, solche Ideen per Crowdfunding und einer perfekten Vernetzung publik zu machen. Und die Menschen schreien danach. Es wird immer schwieriger, eine gute Idee niederzumachen. Dazu kommt noch, dass man heute kein Experte mehr sein muss, um innovative nachhaltige Erfindungen zu machen. Tüftler gibt es genug, das größte Problem innovativer Produkte ist heute immer noch die Vermarktung.

 

Also, bei diesen ganzen tollen Produkten, darf sich die Hausfrau in Zukunft freuen!!!

 

Kunerts garantiert laufmaschenfreie Strumpfhosen

 

Forscher entwickeln selbstreinigende Kleidung – nie wieder Jeans waschen

 

Pups sicher – Herren Unterwäsche von 4Skins absorbiert Gerüche


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Kommentare: 4
  • #1

    MariaAnders (Sonntag, 29 September 2013 10:32)

    Danke für die Links, da werde ich mal demnächst in Ruhe stöbern. Das mit den Strumpfhosen finde ich am besten. Schönen Sonntag,

  • #2

    maras-welt (Sonntag, 29 September 2013 10:49)


    Da ich keine Strumpfhosen trage, finde ich die Jeans am besten. Stell Dir mal vor: Nie wieder waschen, sondern nur in die Sonne legen. Wird im Winter zwar etwas problematisch, aber vielleicht gibt es dann Waschanlagen mit Photosynthese-Effekt!

    Das mit der Sonne funktioniert ja auch bei Karottenflecken :-)

  • #3

    MariaAnders (Sonntag, 29 September 2013 13:14)

    Klar, zum Röckchen trage ich die auch nicht.

    Aber der nächste Winter kommt bestimmt. Und da ich für mich persönlich keine Thermohosen oder SkiAnzüge mag (werden auch schwindelig teuer neuerdings) fnde ich eine Strumpfhose unter der Jeans ganz praktisch, wenn ich mich gezwungenermaßen in der freien Natur aufhalten muss.

    :-)

  • #4

    maras-welt (Sonntag, 29 September 2013 13:41)


    Für den Winter gibt es bei mir auch dicke Strumpfhosen unter die Jeans :-)
    Ich meinte eher diese dünnen Dinger, die man unter Röcken trägt.

    Bei uns klopft der Winter schon leise an die Tür. Die ersten Blätter sind schon bunt, der Herbst ist schon eingeleitet, mal sehen, wann der Winter ihn wegdrängt.