Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben

Hat sich einer von Euch einmal Gedanken darüber gemacht, wie viele Nudelsorten in einem durchschnittlichen Supermarktregal stehen? Oder wie viele Waschmittel, Zahnbürsten, Konserven, Tiefkühlprodukte, Getränke, Süßigkeiten, Soßen, Mehlsorten usw. usf.. Ich persönlich fühle mich in einem Supermarkt erschlagen, von der Vielzahl der Produkte. Es verwirrt mich eher. Jedesmal, wenn ich ein Produkt benötige, dann stehe ich vor der Qual der Wahl. Am Ende entscheide ich mich doch wieder für das Gleiche.

 

Wozu, in Gottes Namen, brauchen wir dreißig verschiedene Fernseher, Waschmaschinen, Herde, Trockner, zur Auswahl? Wozu Dutzende verschiedener Handys, Tabletts, Computer, Drucker usw. usf.? Egal, welchen Bereich wir nehmen, wir landen immer bei einer Vielzahl angebotener Produkte.

 

ARTE strahlte jetzt die Doku "Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben" aus. Eine Doku, die jeder zumindest einmal ansehen sollte.

 

In einem Selbstversuch will die Journalistin Karin de Miguel Wessendorf herausfinden, wie zukunftsfähig ihr eigener Lebensstil ist. In Deutschland, Frankreich, Spanien und England geht sie der Jahrhundertfrage nach: Wie können wir trotz begrenzter Ressourcen einen Lebensstandard aufrechterhalten?

ARTE zeigt anhand vieler Beispiele auf, dass ein nachhaltiges Leben möglich ist, ohne gleich auf etwas verzichten zu müssen - im Gegenteil, alle Beteiligten bestätigen, dass sie erheblich an Lebensqualität gewonnen haben.

 

Ich selbst trage schon sehr viel dazu bei, dem Wachstum bzw. dem gewollten Konsum entgegenzutreten. Bei vielen Dingen mache ich einfach nicht mehr mit. Wo ich mich früher hingesetzt habe und sämtliche Prospekte durchgegangen bin, auf der Suche nach etwas, was ich kaufen könnte, nur um es günstig gekauft zu haben, denke ich heute andersrum. Heute wird nur noch gekauft, was auch wirklich genutzt wird. Kleider nur noch nach dringendem Bedarf und Lebensmittel nur noch nach Liste. Das Auto wird so gut wie überhaupt nicht benutzt und geflogen wird auch nicht (im Übrigen hab ich Flugangst - sehr umweltfreundlich!). Meine knallrote Einkaufstasche ist immer bei mir. Mehr brauche ich auch nicht, da ich ja nach Liste einkaufe und keine "Wochenend"-Einkäufe mehr mache, bei denen viel unnötiges Zeug im Wagen landet. Bücher werden gebraucht besorgt und gewaschen werden nur volle Maschinen. Was nicht gebügelt werden muss, wird nicht gebügelt. Und, und, und... Vermissen tu ich nichts! Es kostet mich nur ein wenig mehr Aufmerksamkeit, macht aber schon viel aus.

 

Ein schönes Zitat aus der Doku, drückt genau das aus, um was es eigentlich geht:

 

Wir müssen alle Teil der Lösung werden!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    MariaAnders (Freitag, 04 Oktober 2013 21:05)

    Das mit foodsharing ist eine tolle Idee. Werde ich auch verbreiten - wenn ich darf?

    Schönes WE

    Bei uns waren es heute morgen 2 Grad Celcius brrrr das war gemein

  • #2

    maras-welt (Freitag, 04 Oktober 2013 21:41)


    Natürlich darfst Du das verbreiten :-)
    Gerade foodsharing braucht noch Mitstreiter. Ich werde demnächst auch meinen Vorratsschrank ausmisten.
    Die freuen sich über jeden der mitmacht :-)

    Bei uns regnet es gerade und kalt ist es. Tja, der Herbst ist da...