Amerika ist einmalig und einzigartig! Obama schwingt Reden wie zu Nazis Zeiten!

Das russische Fernsehen berichtet gerne mal anders, als der Rest der Welt. Und am liebsten über seinen Lieblingsfeind: USA. Die Perspektive ist nun mal eine andere. Deshalb sind diese Nachrichten auch unheimlich interessant. Sie verschleiern nichts, im Gegenteil, wenn es einen Aufreger gibt, dann wird darüber erst recht berichtet.

Diesmal geht es um die 68. UN-Generalversammlung, vom Dienstag, den 17. September 2013, in New York. Da hat sich der sonst so selbstsichere Mr. Barack Obama gleich mehrere echte Fauxpas geleistet. Charles Krauthammer kommentierte in der The Weekly Standard:

 

"Die diesjährige Sitzung der UN-Vollversammlung wurde zu einer öffentlichen Prügelstrafe für Obama. Obama sah wie ein geprügelter Hund aus, er rechtfertigte ständig die Handlungen der USA. Wäre er dagegen entschlossener aufgetreten, so wären die US-Kritiker stillgeblieben."

 

Noch vor der UN-Sitzung kam es zu einem ersten Fauxpas: Venezuelas UN-Delegierte bekamen keine Einreise-Visa ausgestellt. Zuvor hatte man den Luftraum für Venezuelas Präsidenten Nikolas Madura gesperrt, der nach China wollte. Ein weiterer Fauxpaus war die Verweigerung der Einreise-Visa der ecuadorianischen Deligierten, die sich über den Öl-Konzern Chevron und deren Umweltverschmutzung in Ecuador beschweren wollten. Das geht aber mal gar nicht. Die sollen schön die Füße still halten, also lässt man sie erst gar nicht rein.  

 

Nachdem er sämtliche Einwände und Beschwerden über die Politik der USA ignoriert hatte, trat er Sätze los, die er lieber für sich behalten hätte:

 

"Einige (=alle) werden mir nicht zustimmen, aber ich glaube, dass Amerika einmalig und einzigartig ist, weil wir (aufopfernd unseres Blutes und unserer Reichtümer) uns bereit erklärten, nicht nur unsere eigenen nationalen US-Interessen zu verteidigen, sondern die der ganzen Welt!"

 

Also, erstens sind meine Interessen, nicht die Gleichen, wie deren Interessen. Zweitens könnt ihr euer Blut und eure (gestohlenen) Reichtümer behalten. Selbst Schuld, wenn ihr Blut und Reichtümer ständig in Kriege investiert. Damit hättet ihr etwas besseres anfangen können. Es sind also nicht die Interessen der Welt, sondern eure eigenen ganz persönlichen Interessen.

 

Weiter meinte er:

 

"Die Gefahr für die ganze Welt kommt erst in Sicht, wenn die USA sich von ihrer Weltanführer-Rolle verabschiedet. Dann wird ein Macht-Vakuum auf der Weltbühne entstehen, welches kein anderer Staat im Stande ist zu füllen."

 

Ok, hab ich das richtig verstanden: Wenn die USA aufhört mit Mord und Totschlag, Ausbeuterei und Betrug, dann haben wir ein Problem, weil das sonst keiner so einzigartig durchführen kann? Da mag wohl was dran sein. In Sachen Weltführung ist die USA schon einzigartig, kaum ein Land der Welt ist so skrupellos, wie die USA. Schade, dass dadurch gleich ein ganzes Land in Mitleidenschaft gezogen wird, wo es doch den eigenen Bürgern genauso beschissen geht, wie denen in anderen Ländern. Nicht einmal ihr eigenes Land können sie ordentlich führen, da wollen sie unsere Interessen vertreten? Nein, danke!

Tja und dann gab es verbale Prügel - von allen Seiten. Irgendwie hat sich danach jeder Luft verschafft und seinen Frust über Obamas Fauxpas abgelassen. Die Reden, die er während der Versammlung ignoriert hatte, sind nichts im Vergleich zu den Aussagen, die einige Präsidenten im Anschluss losgetreten haben. Hätte er sich den Vorwürfen doch nur einmal gestellt. Aber aus der Geschichte kommt er, denke ich, nicht mehr so schnell heraus. Boliviens Präsident Evo Morales geht sogar soweit, dass er die USA vor einem Weltgericht sehen möchte. Für die ganzen Verbrechen, die sie in den letzten Jahrzehnten begannen haben. Er weiß auch, dass er der Nächste sein kann.


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Kommentare: 4
  • #1

    Mick (Sonntag, 06 Oktober 2013 08:23)

    Keiner hat je soviel mist verzapft wie Obama. Schön dass ihm das langsam selber auffällt (signalisiert er zu mindest durch die Haltung) Ansonsten halte ich alle US präsidenten für psychisch gestört. aus diesem grund auch die idealen marionetten.

    Auch bei Bush haben sich alle gewundert. Ich glaube der hatte noch nicht mal einen College abschluss und war eigentlich Berufs Alkoholker, bevor er Präsident der vereinigten Staaten wurde.

  • #2

    Lichtblick (Sonntag, 06 Oktober 2013 09:08)

    Obama geht in seiner Rolle als imperialistischer President bestens auf. Damals als Student von der CIA rekrutiert, dann als sehr liberaler, weltoffener und friedliebender Kennedy-Typ zum Präsidentschaftsanwärter. Hoffnungsträger?.....Seifenblase...Buff, nix wars mit diesem farbigen Präsidenten. Immer mehr entmaskiert er sich und reiht sich in
    die Reihen jener Präsidenten ein, die Kriege und Unheil in die Welt bringen.

  • #3

    maras-welt (Sonntag, 06 Oktober 2013 11:11)


    @Mick:

    Ja, so kann man sich irren. Die Frage ist: Ist er schon mit diesen Absichten in sein Amt gekommen oder hat man ihn erst im Amt so hingebogen? Vom Hoffnungsträger zum Henker, so hat er sich entwickelt.

    Über Bush brauchen wir gar nicht reden, der konnte ja keinen Meter weit denken und hat nur das nachgeblabbert, was man ihm vor sein Lätzchen geknallt hatte. Mein sechsjähriger Sohn hat mehr Grips, als Bushli :-)

    @Lichtblick:

    Ich frage mich sowieso, warum die überhaupt noch einen Präsidenten haben, wahrscheinlich nur, damit dieses Amt ausgefüllt ist, zu entscheiden hat ein Präsident sowieso nichts. Er ist nur ein Medium für die eigentlichen Drahtzieher. Obama wird nur ein weiterer Sündenbock sein, der in die Geschichte eingehen wird, als erster schwarzer friedensnobelpreistragender Präsident, der einen Krieg nach dem anderen angezettelt hat. Schwache Leistung. Wann bricht dieses System endlich zusammen? Die Gründer der Verfassung drehen sich wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten im Grabe um.

  • #4

    Ulrich Kiefer (Montag, 07 Oktober 2013 03:33)

    Die Vereinigten Staaten von Amerika sollte nicht mit einem derartigen No-Go Titel umschrieben werden, weil das prekaere Wort darin im folgenden dann ueberhaupt nicht mehr erwaehnt wird: ein grober Fauxpas, den zukuenftige Journalisten aus der ganzen Welt im Studium genauso deuteten.