Shampoo selbst gemacht


Wenn man ein Shampoo selbst herstellt, sollte man ein paar grundlegende Dinge beachten. Zum Beispiel, dass Kernseife alkalisch ist und entfettend wirkt. Deshalb sollte man darauf achten, die Haare anschließend zu neutralisieren, das funktioniert ganz gut, indem man nach dem Waschen eine Spülung benutzt. 

 

Auf der Suche nach einer Rezeptur für selbstgemachtes Shampoo bin ich auf so manche Seite gestoßen. Was aber fast alle Rezepturen gleich hatten, war die Kernseife und Kräuter. Ich habe mich dann für eines entschieden, weil es einfach ist und auch erprobt wurde. Die Erfahrungen damit sind durchgehend positiv.

Ich hab mich also für dieses Rezept entschieden:

 

Zutaten für das Shampoo:

 

1 Beutel Tee oder lose getrocknete Kräuter (Kamille für blonde oder Brennessel für fettige Haare)

125 ml kochendes Wasser

15 gr. reine Kernseife (ohne Zusatzstoffe!)

250 ml kochendes Wasser

1 Glas mit Schraubdeckel

evtl. ätherisches Öl (für den Duft)

 

Zubereitung für das Shampoo:

 

1 Beutel Tee mit 125ml kochendem Wasser übergießen und lange (30min.) ziehen lassen. Kernseife (ca. 15 gr.) auf der Küchenreibe zu Flocken verreiben und in 250 ml kochendes Wasser geben. Jetzt vom Herd nehmen und den starken Kräuteraufguß zufügen und umrühren. Evtl. noch einige Tropfen ätherisches Öl zufügen. Fertig!!!

 

Zutaten für die Spülung:

 

0,5 - 1 Ltr. Wasser

1-2 Eßl. Apfelessig


oder, für eine höhere Konzentration:


100 ml Apfelessig

200 ml Wasser

 

Zubereitung für die Spülung:

 

Einfach Wasser und Essig mischen und über die Haare gießen. Kurz ausspülen oder einfach trocknen lassen.


(Die Spülungen sind nicht zu empfehlen, wenn du chemisch gefärbte Haare hast, da die Spülungen die künstliche Farbe ziemlich schnell entziehen.)

 

Übrigens: Man kann auch den Tee-/Kräuter-Aufguß weglassen und einfach nur ein schön duftendes Shampoo herstellen! Dazu 50 gr. getrocknete Blütenblätter (z.B. Rose oder Lavendel) aufkochen und dann zum Wasser-/Seife-Gemisch geben und dazu das passende ätherische Öl geben... ein regelrechtes Luxusshampoo :-)

 

Quelle: Vitalpilze.de

 

Zum Schluss noch ein nettes Video über Kernseife!


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Kommentare: 31
  • #1

    Lichtblick (Sonntag, 06 Oktober 2013 22:26)

    Es ist sehr wichtig so wenig wie möglich mit chemischen Substanzen in Berührung zu kommen, so wie auch in Shampoos. Neben dem guten Rezept mit Kernseife von Mara, habe ich einmal für mein Schwesterherz eine Shampoospülung hergestellt, das ohne Tenside und Chemie auskommt, da sie unter einem ausgeprägten seborhorrisches Ekzem auf der Kopfhaut litt. Ich recherchierte im Internet und kam auf die Früchte des Baumes Acacia concinna, die sich im indischen Volksmund SHIKAKAI nennen. Die getrockneten Früchte werden gemahlen und man kann eine Shampooähnliche Paste herstellen, die SUUPER für die Haarwäsche ist und sogar verfilztes Haar entkraust. Auch die Herstellung ist relativ einfach.
    Hier die Rezeptur:
    2 oder auch mehr Khadi Shiakaki Pulver (z.B. bei Amazon erhältlich)
    1 bis 1,5 Esslöffel Zitronensaft und ein wenig kochendes Wasser

    Alles in einem kleinen Gefäß Zur einen homogenen etwas dickeren Paste verrühren, dann wie einen Hefeteig an einem warmen Ort stellen und über Nacht stehen lassen, damit sich die das Zutatengemisch besser entfaltet.

    Wenn sich am nächsten Tag kleine Blasen gebildet haben, ist es Gebrauchsfertig.

    Alls ersten die Kopfhaut durchbürsten, dann die Paste einmassieren und die Haare ebenfalls. Mit dem Rest alles gut bedecken. Eine Haarhaube aufziehen und eine halbe Stunde einwirken lassen. dann mit lauwarmen Wasser gründlich ausspülen.

    Meine Schwester war/ist begeistert. Die Kopfhaut ist weniger empfindlich, die Haare glänzen, werden Voluminös und Geschmeidig.

    Ausprobieren und feststellen, was die Natur für uns Menschen bereitstellt und chemische Produkte für Körperhygiene ins Abseits stellt.

  • #2

    Sabine (Samstag, 04 Oktober 2014 12:18)

    Hallo,
    ich habe hier noch eine Anleitung gefunden um Natron Shampoo selbst herzustellen
    http://www.frisuda.de/blog/shampoo-selber-machen/

    Ist Natron wirklich gesund für die Haare?

  • #3

    maras-welt (Samstag, 04 Oktober 2014 13:30)


    Liebe Sabine,

    die Seite ist auch klasse :-) Danke, für den Tipp!

    Zum Glück gibt es zig Variationen um Shampoo selbst herzustellen. Man sollte immer für sich herausfinden, was einem am Liebsten ist. Über Natron weiß ich zumindest, dass es basisch ist, also entsäuert. Das kann auf jedem Fall nicht schaden.

    Einfach rumexperimentieren und feststellen, was einem gut tut.

    Ganz LG
    Mara

  • #4

    Vluta (Freitag, 09 Januar 2015 15:41)

    Hey,

    dein Rezept hat mich bei meiner Recherche zu Shampoos am meisten überzeugt und deswegen habe ich es auch mal ausprobiert.
    Weil ich die Befürchtung hatte dass es zu flüssig ist habe ich viel mehr Kernseife rein gemacht, das ganze hatte dann auch eine gelartige feste Konsistenz (oder ist es eher flüssig gedacht?). Beim einseifen unter der Dusche hat es aber leider nicht geschäumt, wodurch ich fand dass es schwer zu verteilen war. Ist das so gewollt? Und wenn, was könnte man beifügen dass es beim Einsatz bischen mehr aufschäumt?

    Freundliche Grüße
    Vluta

  • #5

    maras-welt (Freitag, 09 Januar 2015 16:12)


    Hallo Vluta,

    es muss natürlich jeder für sich ausprobieren, was ihm am liebsten ist.
    Ich denke, Du bist einfach noch zu sehr die konventionellen Shampoos gewohnt. Die schäumen natürlich und lassen sich angenehm auftragen. Aber beim Haarewaschen kommt es ja in erster Linie auf die Pflege und Reinigung an. Und dazu sind natürliche Shampoo-Rezepte am besten geeignet.

    Was beim Shampoo schäumt sind die Tenside. In Shampoos, Duschgels usw. finden Tenside Verwendung, um die „Löslichkeit“ von Fett- und Schmutzpartikeln, die am Körper haften, in Wasser zu erhöhen. Man nimmt deshalb Kernseife, weil sie wirken wie Tenside. Sie sind in der Lage Verschmutzungen zu lösen, die eigentlich nicht als wasserlöslich eingestuft werden. Aber schäumen tun sie eben nicht.

    Schau doch erst mal, wie es Deinem Haar bekommt. Wenn das Ergebnis gut ist, dann solltest Du Dich vielleicht daran gewöhnen. Der Mensch gewöhnt sich an so manches :-) Oder Du wechselt einfach erst mal ab, so dass Du Dich langsam daran gewöhnst.

    Ganz LG
    Mara

  • #6

    el Padre (Montag, 12 Januar 2015 17:05)

    Hallo Mara,

    erst einmal möchte ich Dir zu dieser Seite gratulieren. Auch bei uns auf der Arbeit hatten wir schon das Thema Kernseife vs. Shampoo.Was einigen von uns vor allem sehr gestört hatte ,war die Tatsache, dass in vielen Shampoos Silikone enthalten sind. Also das Zeugs, was wir zum Versiegeln von Waschbecken- & Badewannenränder usw. benutzen. Das kann doch nicht Gesund sein!? Zudem frage ich mich, belasten die Shampoos & Duschgels nicht Natur deutlich stärker als Seife?

    Vor einigen Wochen hatte ich dann Löwenzahn Classic geschaut, wo Peter Lustig genau dieses Thema hatte. Hierzu muss man auch die Herstellung der Kernseife betrachten. Neben tierisches Fett wird auch eine Natronlauge verwendet. Eigentlich doch nur reine Natur!? (Hoffe, das Sabines Frage zu Natron Shampoo etwas geklärt wird).

    Peter Lustig hatte ein ähnliches Rezept genommen.
    4 Teelöffel geraspelte Kernseife in einem Puddingschälchen geben. Mit heißen Kamillentee aufgießen und verrühren. Etwas Zitronenabrieb dazugeben. Für das besser Aussehen, etwas Safran.(lass ich persönlich weg. Aussehen interessiert meinen Kopf nicht.) Abkühlen lassen. Sollte dann auch zähflüssiger werden.
    Kamille beruhigt, beim Einschäumen, die Kopfhaut und der Zitronenabrieb soll für den besseren Duft sorgen.

    Wichtig ist wirklich, dass man die reine Kernseife nimmt. Die anderen Seifen könnten Probleme mit der Haut verursachen. (Bekannte verträgt nur reine Kernseife. Auf alle Anderen reagiert ihre Haut allergisch).

    Liebe Grüße
    el Padre

  • #7

    maras-welt (Freitag, 16 Januar 2015 10:33)


    Lieber el Padre,

    es freut mich, dass Dir meine Seite gefällt :-)

    Immer mehr Menschen tendieren zur natürlichen Art und Weise sich zu reinigen. Ich merke das an dem großen Interesse an diesem Artikel. Er ist seit Monaten der meistgelesene Artikel auf meiner Seite.

    So muss es sein. Dann erkennt auch die Industrie, dass wir diesen ganzen Chemiescheiß nicht mehr möchten und besinnt sich vielleicht eines Besseren. Schließlich müssen sie auch ihren Umsatz machen und wenn keiner mehr Silikon verseuchte Artikel kauft, dann kommen sie aus dem Regal.

    Ganz LG
    Mara

  • #8

    Cassiopaia (Donnerstag, 12 Februar 2015 15:55)

    Hallo Mara,

    ich habe schon gefühlt tausende Shampoos ausprobiert: mit Silikon, ohne Silikon, Naturkosmetik, fast alle beeinhalten sie die aggressiven Sulfate (SLS, SLA, Sodium Coco Sulfat). Meine Kopfhaut reagiert seit meiner Jugend darauf erbost in Form von Austrocknung und Abschuppung :-(

    Dann bekam ich mal den Tipp mir mit Seife die Haare zu waschen. Ich probierte zunächst einige "echte Haarseifen" - aber die überfetteten Naturseifen mag mein Kopf nicht.

    Aber mit einem seifenfreien Waschstück als auch mit Kernseife ist es prima (es sind andere Tenside als die Sulfate) was meinen Kopf friedlich stimmt :-) --> Endlich Ruhe nach Jahrzehnten!

    Ich benutze eine Zitronensäurespülung danach - dann glänzen die Haare wunderbar und die Seife macht auch keinen Strohkopf!
    Viele Grüße, Cassiopaia

  • #9

    Doris (Samstag, 14 Februar 2015 09:15)

    Hallo Mara, ich habe sehr gute Olivenölseife aus Grichenland.
    Könnte ich die anstelle von Kernseife verwenden? Ich verwende sie zur Zeit nur zum Duschen, es wäre toll wenn ich sie auch zum Haare waschen verwenden würde.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Doris

  • #10

    maras-welt (Samstag, 14 Februar 2015 21:39)


    @ Cassiopaia:

    Du bist das beste Beispiel, wie sinnvoll es ist, selbst auszuprobieren :-)
    Da jeder eine andere Haut hat und anders reagiert, kommt man nicht drumherum.
    Das mit der Zitronensäurespülung liest sich auch sehr gut. Das möchte ich auch mal ausprobieren. Bisher war ich mit der Apfelessigspülung ganz zufrieden, aber man darf ja auch gerne mal abwechseln. Danke für den Tipp!

    @Doris:

    Deine Frage hat mich neugierig gemacht und so hab ich gesucht und Folgendes dazu entdeckt:

    "Der Unterschied zwischen Haar- und Hautseifen liegt in der Überfettung. Haarseifen sind nur mit ca. 3-4% überfettet, damit die Haare nach dem Waschen nicht gleich wieder fettig aussehen. Verschiedene Zusätze und ätherische Öle haben hierbei positive Wirkung auf Haar und Kopfhaut. Unter Umständen benötigt das Haar einige Zeit um sich an die Haarseife zu gewöhnen (es kann anfangs etwas schwierig zu frisieren sein). Dies kann evtl. auch an einer Silikonschicht liegen, die durch industriell hergestellte Shampoos in die Haare gelangt und die erst "ausgewaschen" werden muss."
    Sicher kann es sich hierbei auch wieder nur um Geldmacherei handeln, da Haarseifen schon um einiges teurer sind als Hautseifen. Vielleicht magst Du es einfach mal ausprobieren, ein oder zwei Mal kann ja nichts schaden - denke ich :-)

    Ganz LG an Euch beide

    Mara

  • #11

    Nina (Mittwoch, 04 März 2015 22:41)

    Hallo Mara,

    Haarseifen sind teurer, weil sie handgemacht sind und mindestens 6 Wochen "reifen", d.h. lagern müssen. Sie sind von der Herstellung her sehr viel zeitaufwendiger und mit den billigen Hautseifen, die man in den Drogeriemärkten kaufen kann nicht zu vergleichen. Insofern rechtfertigt sich der Preis.

    Liebe Grüsse von einer Hobby-Seifensiederin

  • #12

    maras-welt (Freitag, 06 März 2015 12:03)


    Liebe Nina,

    Danke für die Aufklärung!
    Jetzt wissen wir auch, worin der Preisunterschied begründet liegt :-)

    Ganz LG
    Mara

  • #13

    linda (Samstag, 11 April 2015 18:27)

    Hallo mara,

    Ich habe heute das erste mal eine variante mit kernseife und etwas Backpulver angerührt und als Spülung etwas Wasser mit bissel Zitronensaft genommen. Leider kamen mir meine haare danach echt fettig vor. Auf der kernseife steht extra überfettet, ich vermute das ist die Fehlerquelle oder :( ? Meine Kopfhaut ist auch voll im Eimer und nachdem ich jetzt eine Kurzhaarfrisur und nicht mehr haare bis zum rücken habe, werde ich jetzt ausschließlich mit eigenem Shampoo waschen. Würde mich über kurzes Feedback freuen :)

  • #14

    maras-welt (Samstag, 11 April 2015 21:24)


    Liebe Linda,

    warum hast Du es nicht so probiert, wie in dem Rezept oben?

    Das mit dem Backpulver lese ich zum ersten Mal und eine extra fettende Kernseife wird wohl fettige Haare machen.

    Ich kann Dir nur empfehlen zu experimentieren und zwar solange, bis Du Dein Ideal gefunden hast. Jedes Haar und jede Haut reagiert anders.

    Vielleicht magst Du auch mal die natürlichen Produkte von khadi ausprobieren:

    http://www.maras-welt.de/2013/10/08/lichtblick-tipp-haare-pflegen-mit-shikakai-pulver/

    Es wäre schön, wenn Du uns auf dem Laufenden hältst :-)

    Ganz LG
    Mara

  • #15

    Nicole (Mittwoch, 22 April 2015 11:32)

    Hallo Mara,
    Ich bin gerade auch bei der Umstellung auf
    1. selteneres Haare waschen und
    2. ohne Silikone, Fischschuppen und Co
    Ich habe jetzt 2 mal mit reiner Kernseife die Haare gewaschen und fand es im Gegensatz zu Natron sehr viel angenehmer auf dem Kopf. Natron-Wasser-Gemisch schäumt eben überhaupt nicht, auch wenn es an sich durchaus ein sauberes Gefühl hinterlässt.
    Meine Haare fühlen sich nach der Kernseifenbehandlung definitiv vollkommen anders an als sonst, sehr viel griffiger, wenn auch irgendwie gestrubbelter (find ich bei meiner Frisur aber nicht so schlimm). Danach nutze ich immer eine Spülung aus Apfelessig und Wasser. Da ich blonde feine Haare hab, hab ich nur ein wenig Angst, dass die Haare vielleicht stark austrocknen könnten. Gibt es dazu irgendwelche Erfahrungen?
    Dein Rezept werden ich in jedem Fall austesten und da es dann ja auch keine pure Kernseife mehr ist, ist das mit dem austrocknen ja vielleicht auch nicht mehr so das Thema.
    Nimmst du denn jetzt nur noch das Kernseifenshampoo oder wechselst du hin und wieder ab?
    Grüße
    Nicole

  • #16

    maras-welt (Donnerstag, 23 April 2015 12:26)


    Hallo Nicole,

    also ich verwende nicht immer das Gleiche. Manchmal, wenn ich etwas mehr Zeit habe, benutze ich das Shikakai-Pulver. So was ähnliches gibt es auch für blonde Haare. Allerdings schäumen die Produkte auch überhaupt nicht und sind etwas gewöhnungsbedürftig.

    http://www.indien-produkte.de/index.php/cat/c18_Kraeuter-Haarwaesche.html

    Zugegeben, ich habe auch ein silikonfreies Shampoo dastehen, falls es mal schnell gehen muss oder ich vergessen habe mir die Apfelessig-Spülung vorzubereiten.

    Ganz LG
    mara

  • #17

    Nicole (Donnerstag, 23 April 2015 13:03)

    Hallo Mara,
    danke für den Link, da werde ich mich mal umschauen.
    Ich hab heute morgen, weil es schnell gehen musste mal ein Mehl-Natron-Gemisch, (also ein Trockenshampoo Marke Eigenbau) in die Haare gerieben und ausgebürstet...absolut perfekt. Wobei bei blonden Haaren kleine Reste auch nicht so sehr auffallen. :-)
    Die Apfelessigspülung habe ich einer Sprühflasche bereitstehen. Hab mal gelesen, dass die nur eine Woche im Kühlschrank haltbar wäre, aber da Essig doch an sich nicht so schnell schlecht wird, frag ich mich ob das so stimmen kann?! Jemand hier, der dazu was weiß? Morgens um 6 hab ich nämlich wenig Sinn für solche Dinge.
    Grüße
    Nicole

  • #18

    maras-welt (Donnerstag, 23 April 2015 14:26)


    Hallo Nicole,

    Trockenshampoos gibt es ja auch genügend :-) Ich habe sogar einen Tipp mit Heilerde oder Kakao gefunden (für blonde Haare jedoch nicht empfehlenswert).

    Zum Essig: Der ist ungeöffnet, kühl und dunkel gelagert fast unbegrenzt haltbar. Deswegen steht auf manchen Essigflaschen nicht einmal ein Haltbarkeitsdatum. Allerdings kann er geöffnet und verdünnt schon mal schnell verderben. Das erkennst Du aber daran, ob er flockt oder schlierig wird.
    Wie wäre es, wenn Du die Sprühflasche nur zur Hälfte füllst? Ich benutze bei meiner Haarlänge sowieso immer den ganzen Liter, den ich mir komplett drüberschütte :-)

    Ganz LG
    mara

  • #19

    Nicole (Freitag, 24 April 2015 08:08)

    Hallo Mara,
    du kippst dir echt einen halben Liter über den Kopf...wow. Da bin ich doch etwas sparsamer. Meine Haare sind etwa schulterlang, allerdings ja auch recht fein, da braucht man nicht so viel.
    In der Sprühflasche habe ich eh nur einen halben Liter und mein Freund nutzt das Zeug auch, daher steht das ohnehin nicht ewig rum.
    Heute abend werd ich auf jeden Fall mal wieder normale Shampoo (NK) verwenden, es wird echt Zeit. ;-)

    Das Kernseifenshampoo habe ich gestern abend noch schnell gemacht. Bin mal gespannt wie mein Haare das so finden.
    LG
    Nicole

  • #20

    Steffi (Mittwoch, 17 Juni 2015 15:44)

    Hallo,
    ich verwende seit 3 Monaten Roggenmehl als Shampoo. Mit Wasser (oder Kräuterauszug) angerührt und etwas frischen Zitronensaft hinzu. Bin echt zufrieden! Vorher wurde mein Haar jeden Tag gewaschen, mittlerweile konnte ich es auf jeden zweiten Tag reduzieren. Eine Spülung ist nicht notwendig die Haare sind danach leicht kämmbar und haben super Volumen. Jedoch dauert es ein bisschen bis sich das Haar umstellt. Bei der Umstellung hab ich zusätzlich Trockenshampoo verwendet und die Haarwäsche um einen Tag verzögert. Maisstärke auf der Kopfhaut verreiben und danach gut auskämmen...

    LG Steffi

  • #21

    Nicole (Mittwoch, 24 Juni 2015 11:04)

    Hallo Steffi,
    Roggenmehl habe ich inzwischen auch als eine der besten Alternativen für mich entdeckt. Es riecht zudem auch super. Werde die nächsten Tage auch noch Lavaerde austesten, worauf ich auch schon gespannt bin. Ansonsten geht es mir wie dir, ich bin vom täglichen waschen auf den 2-Tages-Rhytmus und hoffe das noch weiter reduzieren zu können. Als Trockenshampoo nehme ich einfaches Mehl mit ein wenig Natron gemischt. Geht auch wunderbar.
    Lg Nicole

  • #22

    maras-welt (Mittwoch, 24 Juni 2015 15:48)

    Ich finde es klasse, wie experimentierfreudig Ihr alle seid und was dabei für tolle Rezepte herauskommen.
    So findet bestimmt jeder "sein" bestes Shampoo!!!

  • #23

    denise (Donnerstag, 06 August 2015 16:50)

    Hallo mara,
    ich benutze seit ca. 2 wochen selbsthergestelltes shampoo aus kernseife, brennesseltee und schwarztee. leider bleiben meine haare aus nach essigspülung und gründlichem auswaschen sehr seifig. hast du vielleicht einen tip für mich?

    liebe grüße, denise

  • #24

    maras-welt (Donnerstag, 06 August 2015 20:36)

    @Denise:
    Vielleicht liegt es an der Kernseife oder Du solltest weniger benutzen?
    Bei mir macht es keine Probleme, aber jedes Haar ist verschieden. Wenn es Dir nicht zusagt, dann probier doch etwas anderes aus. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie ich in diesem Beitrag schon festgestellt habe.
    Liebe Grüße
    mara

  • #25

    Bianca (Donnerstag, 03 September 2015 10:47)

    Hallo Mara,

    ein sehr toller Artikel *daumenhoch*
    Ich würde mein Schampoo und meine Spülung auch sehr gerne selber herstellen. Derzeit wasche ich meine Haare jeden Tag, würde dies aber gerne auf alle 2 Tage reduzieren.

    Mich würde interessieren, wie es mit der Haltbarkeit des Shampoos und der Spülung aussieht. Bereitet ihr dieses jeden Tag frisch zu?? Das wäre mir wahrscheinlich zu viel Arbeit... :-(

  • #26

    maras-welt (Donnerstag, 03 September 2015 22:09)

    @Bianca:
    Dankeschön :-)
    Wegen der Haltbarkeit dürfte es kein Problem sein, wenn Du Dir eine größere Portion zubereitest, allerdings nicht allzuviel. Mach Dir doch einfach mal ca. einen halben Liter und teste aus wie lange es hält und ob es gut ist. Das mit der Spülung ist überhaupt kein Problem, weil Apfelessig sehr lange haltbar ist.
    Teste es doch einfach mal aus, dann kannst Du uns vielleicht Deine Erfahrungen sogar berichten.
    LG
    mara

  • #27

    Inge (Sonntag, 15 November 2015 10:11)

    Hallo Mara,
    hallo alle zusammen,

    ich habe mir die Kommentare alle durchgelesen und bin begeistert, sowohl von Deiner Homepage als auch von den interessierten Mitmenschen.

    Ich selber bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach herkömmlichen Mitteln. Seit gut 3 Wochen bin ich dabei mir selber Rezepturen herzustellen und zu benutzen. Erfreulicherweise gefällt mir und meinen Haaren bisher alles, was ich ausprobiert habe. Jetzt las ich aber hier das man sich die Haare auch mit Roggenmehl waschen könnte, hast Du da Maßangaben? Vielleicht hat der eine ohne andere Interessierte ja auch einen Tipp gegen Haarausfall. Zu meiner Person ich bin weiblich und 56 Jahre.

    Herzlichen Dank im Voraus
    und ganz liebe Grüße
    Inge

  • #28

    maras-welt (Sonntag, 15 November 2015 18:23)

    @Inge:
    Ja, ich bin auch begeistert, von der Anteilnahme und der Experimentierfreudigkeit.
    Maßangaben zum Roggenmehl hab ich leider nicht, aber probier`s doch einfach mal aus, wie es für Dich am besten kommt.
    Das mit dem Haarausfall kann zig Gründe haben. Zum einen irgendein Mangel oder die Wechseljahre. Da solltest Du mal zurückblicken, wann das begann und was sich da geändert hat.
    Ganz LG
    mara

  • #29

    Christin (Dienstag, 08 Dezember 2015 20:27)

    Hallo zusammen!

    Bin auf die ursprüngliche Rezeptur (Brennnesseltee, Kernseife ... ) ebenfalls gestoßen und habe es sofort ausprobiert! Leider sind meine Haare alles andere als "sauber" und entfettet gewesen. Sie waren im trockenen Zustand sehr strähnig und stumpf.
    Ich habe es genauso hergestellt wie beschrieben und auch reichlich ausgespült.
    Bin noch nicht zufrieden, trau mich aber auch noch nicht wieder ran und muss wieder auf ursprüngliche chemische Schampoos zurückgreifen.
    Vielleicht könnt ihr mir helfen?

  • #30

    maras-welt (Freitag, 11 Dezember 2015 09:25)

    @Christin:

    Es kann gut möglich sein, dass Deine Haare am Anfang so sind, weil sie Chemie gewohnt sind. Vor allem Silikon macht oberflächlich die Haare schön.

    Versuch doch mal - wenn Du die Möglichkeit hast, im Urlaub vielleicht - abzuwechseln. Vielleicht mit einem natürlichen Shampoo, die gibt es auch - also ohne Silikon z. B. - und mit dem Rezept. Probier`s einfach aus. Schaden kann es nicht.

    Hast Du auch die Apfelessig-Spülung benutzt?

    Ansonsten: Lies Dir mal die ganzen Kommentare durch, die sind sehr interessant. Und dann experimentiere ein wenig. Ich habe festgestellt, dass so ziemlich jeder sein eigenes Rezept herausgefunden hat. Im Prinzip gibt es kein festgeschriebenes Rezept, es ist nur eine Anregung. Jedes Haar ist anders.

    Ich würde mich freuen, wenn Du uns Deine Erfahrungen mitteilst. Damit auch andere, mit dem gleichen Problem sehen können, ob und wie Du es gelöst hast.

    Ganz LG
    mara

  • #31

    Belinda (Mittwoch, 26 Oktober 2016 20:01)

    Hallo zusammen,
    zunächst finde ich die Seite wirklich gut. Bin begeistert und wollte fragen, ob es auch ein Shampoo gegen juckende Kopfhaut gibt. Leide auch an Haarausfall. Nehme aktuell eine Tinktur aus Basen- u. Kamillentee und Teebaumölshampoo im Wechsel mit Meersalzshanpoo. Aber ein gutes Shampoo und ggf. eine Spülung, obwohl nicht zwingend nötig, weil Kurzhaarfrisur wäre sicher hilfreich. Danke vorab und VG, Belinda