Hunger-Wetten stoppen, Herr Schäuble!

Auf der einen Seite beschweren wir uns über den Hunger in der Welt, der ja überhaupt nicht möglich wäre, würden die Lebensmittel, erstens gerecht verteilt werden und zweitens nicht irgendwelchen Spekulationen unterliegen. Es kann nicht sein, dass mit Lebensmitteln auf Börsen gehandelt wird, nur um die Taschen einiger weniger zu füllen. Das ist moralisch höchst verwerflich. Aber wenn es um unmoralische, unlogische, profitsteigernde Dinge geht, sind wir bei unserem Bundesfinanzminister Wolfgang Sch(r)äuble (locker) genau richtig. Der schert sich einen Dreck um den Hunger in der Welt, der will nur Gouverneur von Europa werden und dafür muss er sich der Finanzwelt beugen, sonst kommt er keine Umdrehung weiter.

Gleich ein ganzes Bündnis NGOs hat im März 2013 schon einmal Unterschriften an den gefährlichsten Mann Europas übergeben. Ich kann mir vorstellen, dass er das nur in einer Randnotiz wahrgenommen und dann gleich abgelegt hat. Solche Proteste beeindrucken so einen harten Kerl nicht die Bohne.

 

Foodwatch lässt nicht locker und fordert einmal mehr, die Wetten auf den Hunger zu stoppen - endgültig!

 

Die europäischen Fachminister beraten über eine Regulierung der Finanzmärkte. Werden die unmoralischen Hunger-Wetten auf die Preise von Nahrungsmitteln endlich wirksam eingedämmt? Werden nicht nur die Börsen-Geschäfte mit Agrarrohstoffen reguliert, sondern auch der außerbörsliche Schattenhandel? Vieles hängt jetzt von Wolfgang Schäuble ab. Unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion und fordern Sie den Bundesfinanzminister auf, sich in Brüssel für eine Regulierung ohne Schlupflöcher einzusetzen!

 

Ich werde natürlich auch diese Aktion unterstützen, wobei ich mir sicher bin, dass sich Sch(r)äuble (locker) nichts vom Volk vorschreiben lässt. Der macht, wie Mutti auch, sein eigenes Ding. Das hat er schon immer so gemacht und das wird er auch beibehalten. Tja, ich darf mich beschweren, ich hab dieses Pack nicht gewählt. Und die, die sie gewählt haben, die interessiert der Hunger auf der Welt eh nicht. Hauptsache die haben noch ihre Leckereien und ihren guten Wein auf`m Tisch. Was geht die der Hunger in einem weit entfernten Land an?

 

E-Mail-Aktion: Hunger-Wetten stoppen, Herr Schäuble!


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