North Dakota: 20.600 Barrel oder 3.28 Mio. Liter Rohöl ausgelaufen

Bildquelle: Desmogblog.com
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Da traute Landwirt Jensen seiner guten Nase, aber seinen Augen nicht, als er am 29. September 2013 den Geruch von Erdöl vernahm. Erst als das Öl an den Rädern seines Traktors kleben blieb, gab es keinen Zweifel mehr: Eine Ölkatastrophe machte sich über seine Felder her.

 

Etwa 3,28 Mio. Liter Rohöl sind im Nordwesten von Dakota aus einer leckgeschlagenen Pipeline der Tesoro Corp. ausgelaufen und haben unter anderem Landwirt Jensens Weizenfelder bedeckt. Aber Sorgen muss sich keiner machen (außer vielleicht Landwirt Jensen), deshalb hätte man diese Meldung am liebsten für sich behalten. Nun kam es leider doch heraus und wird sogleich heruntergespielt. Das Öl bleibt da wo es ist und wartet brav darauf wieder abgeschöpft zu werden. Tiere und Menschen sind nicht zu Schaden gekommen (außer vielleicht Landwirt Jensen).

 

Zählt das jetzt zu einer Ölkatastrophe? Anscheinend nicht. Inzwischen haben wir uns schon so daran gewöhnt, dass hier und da mal eine Pipeline leckt, dass es niemanden mehr so richtig interessiert (außer vielleicht Landwirt Jensen). Da kommen uns solche fadenscheinigen Ausreden gerade recht, die beruhigen das Gewissen. Aber gewiss nicht das von Landwirt Jensen.

 

Quelle und genauere Informationen: Riesiges Pipeline-Leck in North Dakota


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