Plant der IWF den größten Bankraub aller Zeiten?

In den MMNews schlägt folgende Schlagzeile mal wieder hohe Wellen:

 

IWF plant Massen-Enteignung

 

Dort heißt es:

 

Der IWF diskutiert eine einmalige Kapital-Abgabe, die auf einen Schlag das Schuldenproblem lösen soll. Jeder Bürger mit Geld auf dem Konto soll in einer Art Überraschungsaktion über Nacht zur Kasse gebeten werden. Damit könne man die dramatische Schuldensituation der Staaten nachhaltig lindern.

 

Also, irgendwie schweben mir diese Worte noch im Kopf herum. War das nicht schon letztes Jahr im Gespräch? Die Frage ist bestimmt nicht, OB sie uns enteignen, sondern eher WANN! Aber, was würde geschehen, wenn sie jedem EU-Bürger das Guthaben vom Konto ziehen würden - über Nacht? Ich sag`s Euch: Nichts! Ich werde das dumme Gefühl nicht los, dass sie sogar das mit uns machen könnten, ohne großen Schaden davonzutragen. Ein paar Argumente hier, ein paar Lügen da und schon wären alle der Meinung, sie hätten die Finanzkrise verhindert. Man kann nahezu alles mit uns machen, man muss es nur hübsch genug verpacken.

 

So, und wenn dann alle Schulden vom Tisch sind, beginnt wieder alles von vorne, die nächsten zwanzig, dreißig Jahre, bis sich wieder so viele Schulden angehäuft haben, um dann der jetzigen Hosenscheißer-Generation wieder das Geld aus der Tasche respektive vom Konto zu ziehen.

 

Oje, oje, was müssen wir uns noch alles gefallen lassen? Das ist Raub im ganz großen Stil. Ich frage mich nur, ob die Banken einen Einfluss darauf haben und die Möglichkeit NEIN zu sagen erhalten. Wahrscheinlich nicht. Man wird ihnen den Vorschlag machen, dass man ihre Konten in Ruhe lässt, wenn sie brav mitmachen. Wäre für einen Deutsche-Bank-Chef ja auch ein Desaster, wenn man sich Teile seines Guthabens aneignen würde. Also würden sie mitmachen - beim größten Bankraub aller Zeiten!!! Im Übrigen bekommen die Banken ja einen Großteil der Gelder zugeschoben. Das nennt man dann: Bankenrettung! Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es glatt zum Totlachen.

 

Um dem zu entkommen gibt es nur eine Möglichkeit: Mal eben Millionär werden, dann lassen sie Dich in Ruhe - garantiert. Denn wie immer haben sie es nur auf das Geld der kleinen Bürger abgesehen. Der fleißigen Sparer, die für ihre Altersvorsorge oder für die Ausbildung ihrer Kinder und Enkel gespart haben. Von denen hat man keinen Protest zu erwarten, die halten die Füße still, zucken mit den Schulter und sagen: "Ach, das war ja nach dem Krieg nicht anders und es hat geklappt, wir müssen nur zusammenhalten!", blablabla...

 

Was bitte soll das? Dummheit, Resignation, Angst, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Unwissenheit, Vertrauen? Ich tippe mal auf: Von jedem etwas. Solange die Menschen noch glauben, dass die Finanzelite es gut mit uns meint (und von denen werden wir schließlich reGIERt), solange wird sich nichts ändern. Doch so läuft es nicht. Würden wir Menschen all unsere Energie in die Lösung unser Probleme stecken, dann hätten wir keine Probleme mehr und würden im Paradies leben - schon lange. Den Großen muss die Macht entzogen werden und zwar schleunigst, nur wie in Gottes Namen sollen wir das bewerkstelligen? Dazu fällt mir leider auch nichts ein, außer weiterzuschreiben und zu hoffen, dass sich eines Tages alles zum Guten wendet, denn: Auf jedes Tief folgt ein Hoch.


Noch eine kleine Anmerkung:

 

Der hervorragende Animations-Film "Das große Krabbeln" beschreibt ganz genau unsere Lage. Ich muss jetzt aber nicht erwähnen, dass wir die Ameisen sind?!

 

Einfach anschauen, die Parallelen sind gleich gefunden.

 

Und wer den Film nicht anschauen möchte, der kann sich die Handlung einfach nur mal durchlesen, daran wird auch ersichtlich worum es geht:

 

Der Film handelt von einer Kolonie Ameisen, die auf einer Insel lebt. Eine der Ameisen ist der impulsive und tollpatschige Erfinder Flik, der verzweifelt versucht, seinen Platz in der Gruppe zu finden. Er kann sich aber nicht in das konservative System im Ameisenhaufen einfügen und eckt mit seinen seltsamen, selten funktionierenden Ideen andauernd an; besonders Atta, die Kronprinzessin der Kolonie, ist nicht sehr begeistert von ihm. Die einzige Ameise der Kolonie, die Flik eine treue Freundin ist, ist Dot, Prinzessin Attas kleine Schwester.

 

Die Kolonie sammelt Nahrung für den Winter – mehr als sie eigentlich müssten, denn jedes Jahr im Sommer spielt sich das gleiche Szenario ab: Der Grashüpfer Hopper und seine Bande terrorisieren die Kolonie und zwingen die Ameisen, regelmäßig für sie Futter bereitzustellen. Die Ameisen haben sich aus Angst längst damit abgefunden. Aber dieses Jahr passiert Flik mit einer seiner Erfindungen ein Missgeschick, und die gesamte Futteransammlung fällt in den Fluss, der die Insel umgibt. Die Drohung der Grashüpfer kommt kurzerhand: Im Herbst kommen sie wieder, und dieses Mal soll die doppelte Menge für sie bereit liegen.

 

Da Flik die ganze Sache unglaublich leidtut, hat er einen Plan: Er will Verstärkung besorgen, die gegen die Grashüpfer kämpft und sie endlich verjagt. Der hohe Rat der Ameisen stimmt diesem Plan nur zu, um ihn bei ihren Reparaturbemühungen endlich aus dem Weg zu haben. Flik aber verkalkuliert sich: Zwar findet er Insekten, aber durch ein Missverständnis erfährt er erst später, dass es sich um Zirkusartisten handelt, die gerade von ihrem Direktor nach einer katastrophalen Vorstellung gefeuert wurden. Doch er will seine Leute nicht noch einmal enttäuschen und heckt einen neuen Plan aus. Zur Abschreckung der Grashüpfer hätten sich die Krieger eine raffinierte Taktik ausgedacht: Da Hopper sich vor Vögeln zu Tode fürchtet, soll ein Vogel aus Ästen und Blättern gebaut werden, um die Grashüpfer von der Insel zu verjagen.

 

Die Kolonie ist zunächst skeptisch, stimmt dann aber zu und setzt alles daran, die Idee zu verwirklichen. Doch der Schwindel, die Insekten seien Krieger, fliegt auf, als der Zirkusdirektor auf der Suche nach seinen Artisten auf der Insel auftaucht, und das Projekt erleidet einen herben Rückschlag. Flik wird aus der Gemeinschaft verstoßen und schließt sich den Zirkusartisten an, die nun wieder von dannen ziehen.

 

Die Ameisen machen sich jetzt schleunigst wieder daran, das Futter zu beschaffen, doch es ist nicht genug da, um die Forderung zu erfüllen. Als die Grashüpfer eintreffen, beginnt für die Kolonie eine Tortur. Wie Sklaven werden sie von den Grashüpfern getrieben, um das Futter zu besorgen, und um die Ameisen weiter zu demoralisieren, fasst Hopper den Plan, bei Abschluss der Arbeit die Königin zu töten. Dot erfährt von dem Plan, eilt Flik und den Artisten nach und berichtet ihnen von der Lage. Flik wird bewusst, dass er nun alles wiedergutmachen kann, und eilt mit den Insekten zurück zur Insel. Sie geben den Grashüpfern eine Zirkusvorstellung – ein Ablenkungsmanöver, um die Königin unauffällig aus der Bahn zu bringen und den Vogel startklar zu machen.

 

Als der Vogel startet, läuft zunächst alles nach Plan, doch der Zirkusdirektor nimmt fälschlicherweise an, der Angriff gelte seinen Artisten, und setzt den Vogel in Brand. Nun fliegt die ganze Sache auf, und alles scheint vorbei – doch dann macht Flik seinen Mitameisen bewusst, dass sie in ihrer Gemeinschaft viel stärker sind als die Grashüpferbande. Mit diesem neu gewonnen Selbstbewusstsein vertreiben sie die Grashüpfer. Hopper versucht aus Rache, Flik zu töten, wird aber von diesem zu einem Vogelnest gelockt und von dessen Bewohner aufgefressen.

 

Im Frühling verabschiedet die gesamte Kolonie die Artisten als Freunde. Flik hat durch seine Heldentat endlich seinen Platz in der Kolonie gefunden, nicht nur weil seine Erfindungen jetzt endlich als nützlich angesehen werden, sondern auch als Gefährte von Atta, die die Königskrone übernimmt.

 

Diese wunderbare Zusammenfassung habe ich bei Wikipedia gefunden. 


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