Wer suchet, der findet: Gebärmutterhalskrebs

Nach den Krebsfrüherkennungsrichtlinien hat jede Frau ab 20 Jahren einmal jährlich Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs. So ist es hier in Deutschland. In Österreich darf man sich mit 15 Jahren schon zum ersten Mal daraufhin untersuchen lassen. Wenn man Pech hat, dann dreht sich das Rädchen munter weiter, bis man letztendlich bei der Lupenuntersuchung des Gebärmuttermundes (Kolposkopie) mit Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) aus dem verdächtigen Bereich landet. Sollte sich bei diesen Untersuchungen eine Veränderung zeigen, dann wird in den meisten Fällen ein kegelförmiges Stück Gewebe aus dem Gebärmutterhals herausgeschnitten (Konisation). Wer schon so weit ist, lebt fortan mit der Diagnose Krebs und hat schon mindestens eine Operation hinter sich, die später zu einer Fehlgeburt führen kann. Sicher hat man noch die Wahl sich vorher impfen zu lassen, aber davon rät sowieso inzwischen jeder ab. Es ist erwiesen, dass eine HPV-Impfung mit dem Impfstoff Gardasil® nicht vor Gebärmutterhalskrebs schützt. Im Gegenteil, die Todesfälle in Zusammenhang mit diesem Impfstoff häufen sich. 

 

Im Blog von Viciente.at gibt es einen tollen Artikel zum Thema:

 

Gebärmutterhalskrebs – PAP Abstriche sind unnötig und haben keine Aussagekraft

 

Hier steht, dass Veränderungen in jungen Jahren normal sind und sich im Normalfall wieder von alleine zurückbilden. Das kann man auch in der apotheken-umschau nachlesen. Hier wird zum Beispiel der HPV-Test erst ab 30 Jahren empfohlen, da bei jüngeren Frauen eine Infektion mit humanen Papillomaviren zum einen häufig ist und zum anderen meist von selbst und ohne Folgen abklingt. Das wissen die Finnen und deshalb haben sie ihre Intervalle im Bereich Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge auf 5 Jahre erhöht und siehe da: Die Krebsrate ist wesentlich niedriger als in Deutschland oder Österreich. Selbst die Sterberate ist in diesen Ländern höher, denn wir wissen ja: Die Psyche spielt bei der Diagnose Krebs eine entscheidende Rolle.


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Kommentare: 2
  • #1

    Mick (Sonntag, 03 November 2013 23:49)

    Lustig ist auch die Empfehlung an die Frauen, sich mindestens täglich mehrere Minuten die Brüste durchzuwalgen, um eventuell Knötchen aufzuspüren. Mir hat mal eine Frau erzählt, dass genau die durchwalg-Untersuchungen sehr schmerzhaft seien und sie sich jeden Morgen davor gefürchtet habe ... Na dann prost. Oder besser gesagt: Lasst es sein!

  • #2

    maras-welt (Montag, 04 November 2013 08:59)


    Schlimm finde ich, dass sie das schon mit jungen Mädchen machen. Da wird schon in der Pubertät Angst geschürt und diese Angst bleibt meistens ein Leben lang. Keine guten Voraussetzung für ein entspanntes Leben. Und in den meisten Fällen, ist es die Angst der Mutter, welches junge Mädel kommt denn auf so eine Idee?