Die schleichende Verseuchung unserer Böden und Gewässer mit Glyphosat

Bild: Greenpeace
Bild: Greenpeace

Viele Landwirte denken, weil ein Mittel zugelassen ist, ist es nicht schädlich. Aber Pestizide, wie Glyphosat, sind genau darauf ausgerichtet: Sie zerstören Organismen! Und dann zu denken, es wäre alles unschädlich, nur weil auf der Packung steht: Wird vollständig abgebaut!, ist für mich entweder reine Habgier oder Dummheit - oder von beidem ein bisschen. Eine durchaus schlechte Kombination.

 

Es ist längst erwiesen, dass sich Glyphosat im Blut von Mensch und Tier (in erhöhtem Maße) befindet. Und das bei Menschen, die weit entfernt sind, von verseuchten Böden und Gewässern, also muss es über die Nahrung kommen. Das hat Ilse Aigner nie begriffen, aber die sind wir ja zum Glück los. Aber wer weiß, wer da hinterherkommt. Im Moment können nur die Landesverbraucherminister entscheiden. In Baden-Württemberg ist man schon einsichtig geworden. Der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde befürwortet zumindest eine Nutzung mit strengeren Auflagen. Den Gebrauch für Haus- und Kleingärtner möchte er jedoch ganz verbieten.

 

Für mich ist das sowieso der absolute Widerspruch. Ein Kleingärtner sollte seinen Garten doch des Gärtnern willens pflegen und nicht um hohe Erträge zu erwirtschaften, weshalb ich nicht begreifen kann, dass man in so einem Fall zu Pestiziden greift. Na gut, die vielleicht, die gerne einen schönen Garten haben wollen, aber weder die Zeit, noch die Lust zu einer persönlichen natürlichen Pflege haben. 

 

In jedem Fall ist ein Anfang getan und das Thema Pestizide bleibt aktuell. Das zeigt auch mitunter die neueste Dokumentation aus der ZDF-Reihe zoom:


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Für kostenloses Infomaterial einfach auf`s Bild klicken!
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Das Umweltinstitut München e. V. setzt sich vehement für den Verbot von Pestiziden und Gentechnik ein. Dort kann man eine ganze Menge Infomaterial erhalten und zwar absolut kostenfrei. Die einzige Bedingung ist, dass man dieses Material gezielt verteilt. Ich selbst habe mich damit eingedeckt und nutze jede Gelegenheit dies zu verteilen und aufzuklären.

 

Durch die hartnäckige Aufklärungsarbeit und die penetrante Ausbreitung von Informationen, hat das Umweltinstitut München e. V. schon einige Erfolge erzielt. Auch wenn bestimmte Gesetzesänderungen auf sich warten lassen, einfach wird es den Verantwortlichen dadurch nicht gemacht. Sie stehen im Fokus und sie werden immer wieder bombadiert mit Unterschriften und Protesten. Da kommt es jetzt darauf an, wer den längeren Atem hat. Ich denke mal, das Umweltinstitut und wir, weil wir unsere Arbeit mit Leidenschaft ausüben und nicht aus Habgier.

 

Hier geht es zur Online-E-Mail-Aktion:

 

Allestöter Roundup verbieten


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