Die Hebammen sind gerettet!

Noch am Montag sah es ganz so aus, als hätten die Hebammen keine Chance, in den Koalitionsvertrag mit aufgenommen zu werden. Jetzt hat sich das Blatt plötzlich gewendet.

 

Hier eine Nachricht von Anke Bastrop an alle Unterzeichner:

 

Jetzt ist es sicher:

 

Die Hebammen stehen im Koalitionsvertrag! 

 

Ein großer Grund zur Freude! Wir haben damit schwarz auf weiß, dass die neue Regierung es sich auf ihre Fahnen schreibt, eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe sicherzustellen! Wortwörtlich liest sich das so: „Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe ist uns wichtig. Wir werden daher die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen im Speziellen beobachten und für eine angemessene Vergütung sorgen.“  

 

Dabei sah es am Montag noch gar nicht danach aus. Erst Euer lauter Protest hat die politischen Entscheider in letzter Minute umdenken lassen! Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Unser Erfolg hat gezeigt, was wir erreichen können, wenn wir uns gemeinsam für eine Sache einsetzen. Ich hoffe, ihr seid so inspiriert wie ich und glaubt daran, dass jede/r von uns etwas verändern kann.

 

Lasst zum Abschluss noch einmal ganz Deutschland wissen, dass die Hebammen - fürs Erste - gerettet sind. Bitte teilt jetzt unser Erfolgsbild auf Facebook.

 

Ein fairer Umgang mit allen Beteiligten ist mir wichtig. Ich habe den Verhandlungsführern Jens Spahn (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) bereits gedankt und würde mich freuen, wenn Ihr das auch tut. Mein Dank gilt auch allen Hebammenverbänden und -initiativen, die die Kampagne tatkräftig unterstützt haben.

 

Herzliche Grüße
Anke Bastrop

 

Ein schöner Erfolg, der mal wieder zeigt, dass es manchmal doch Sinn macht, wenn man sich wehrt bzw. seine Aufmerksamkeit fordert. Und gerade in solch einem Bereich ist Solidarität äußerst wichtig. Allerdings hat das noch nichts zu bedeuten, denn wer Mutti kennt, der weiß, dass wenn sie nicht will, so etwas hundertmal in einem Vertrag stehen kann. Sie findet immer einen Weg, um solche Forderungen geschickt zu umgehen.  Sie hat zwar keine Kinder, aber sie hatte irgendwann auch mal eine Mutter. Oder ist sie vielleicht in der Retorte entstanden? Wer weiß, wer weiß.


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Kommentare: 2
  • #1

    Pizzamonster (Sonntag, 12 Januar 2014 17:38)

    Das Desaster auf Sylt zeigt wie ernst es den Politikern ist.

    "Seit heute, dem 01.01.2014 hat die Asklepios Nordseeklinik die Geburtshilfe auf der Insel Sylt eingestellt und damit zumindest vorerst verhindert, dass weitere Insulaner geboren werden können."
    Mehr dazu auf:
    http://www.change.org/de/Petitionen/erhalt-der-geburtshilfe-sylt

  • #2

    maras-welt (Donnerstag, 16 Januar 2014 20:37)


    Unterzeichnet und gepostet :-)

    http://www.maras-welt.de/2014/01/16/petition-erhalt-der-geburtshilfe-sylt/