3D-Drucker: Foto war gestern - Twinkind ist`s heute

Gigantisch! Was mit Technik alles möglich wird. Die Firma Twinkind hat ein Verfahren zur Herstellung von Miniatur-Figuren entwickelt, die so lebensecht aussehen, dass sie locker als 3D-Fotos durchgehen können. Eigentlich sind es auch nur Fotos, der Druck ansich, ist nur ein Teil dieses Verfahrens. Photogrammetrie heißt die Technik, die es möglich macht, die Vorlagen für die 3D-Software zu liefern. In einem aufwendigen, aber durchaus lohnenswerten, Verfahren, wird die Puppe anschließend im 3D-Drucker ausgedruckt.

 

Einen Vorteil hat dieses aufwendige Verfahren jedoch: Man kann nicht mal eben so abfotografiert werden, denn dazu sind einhundert Kameras notwendig. Ein großer Moment also, für jeden, der sich so etwas leisten möchte, denn billig sind diese Figuren nicht: Zwischen 225 und 1300 Euro, muss man für eine Figur schon bezahlen. Aber das ist gerechtfertigt, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit dahintersteckt. Vorallem die Liebe zum Detail, das fasziniert mich. Sogar der Hosenschlag oder die Stirnfalte (die vielleicht nicht jeder haben möchte, die sich aber über die Software bestimmt retuschieren lässt) sind massstabsgetreut abgedruckt. Selbst kleine Ohringe kann man erkennen - Wahnsinn!

Was sich heute irgendwie noch komisch anfühlt, wird in zehn Jahren vielleicht zum Alltag gehören. Dann heißt es in den Familien mit Kindern wahrscheinlich: "Wer hat die Oma schon wieder geklaut?" oder "Dreh mal bitte die Figur deiner Mutter um. Ich fühle mich beobachtet!"

 

Wie das Ganze genau vonstatten geht, könnt Ihr in diesem Video sehen:

Hier geht`s zu Twinkind, falls mal jemand Lust hat, sich solch ein Portrait drucken zu lassen:

 

TWINKIND.COM


Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit Deinen Freunden!

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    MariaAnders (Montag, 02 Dezember 2013 23:03)

    Total verrückt. Darf ich das teilen?

  • #2

    maras-welt (Dienstag, 03 Dezember 2013 07:49)


    Aber klar doch :-)))