Gas Flaring - Das sinnlose Verbrennen von Erdgas (mit Doku)


Schon mal gehört: Gas Flaring? Nein! Ich bisher auch nicht. So lernt man jeden Tag etwas dazu.

 

Gas Flaring ist was ganz Feines und eignet sich wunderbar, um die Welt zu zerstören. Was auf dem Bild aussieht, wie ein paar hübsche Gartenfackeln, sind Abfackelungsanlagen von Ölkonzernen, wie Shell oder Agip. Die Fackeln auf dem Bild stehen in Nigeria, dem Land, in dem Shell das meiste Öl fördert und dort stehen sie schon seit über 30 Jahren und verbrennen TAG und NACHT, ohne Unterbrechung, Erdgas - ein Abfallprodukt bei der Ölförderung. Man nennt es auch Begleitgas.

 

Ich könnte jetzt hier über Fakten und Daten schreiben, aber zwei gute Artikel dazu, könnt Ihr hier und hier nachlesen. Mir ist es mal wieder ein Anliegen, auf die Missstände aufmerksam zu machen, die sich mal wieder ausserhalb unseres Handlungskreises abspielen. Ich komme mir wahrhaftig vor, wie die Made im Speck. Das für uns so schöne Stück Speck, liegt leider mitten in einem riesen Haufen Müll. Außerhalb dieses Stück Speckes geht die Welt zugrunde und wir ignorieren es. Aber keine Sorge, wir bekommen unser Fett auf anderem Wege ab. Edward Lorenz, der Vater der Chaostheorie, hat das gut erkannt: "Wenn in Shanghai ein Schmetterling mit seinen Flügeln schlägt, könnte damit im Tausende Kilometer entfernten New York ein gewaltiger Wirbelsturm die Stadt verwüsten." Das mag vielleicht nur reine Theorie sein, aber schließlich geht es hier nicht nur um einen kleinen Flügelschlag, sondern um eine Jahrzehnte lange Ausbeutung und aggressive Umweltverschmutzung in unermesslichem Ausmaße. Und wenn ein kleiner Schmetterlingsflügelschlag schon solch eine Wirkung haben kann - rein theoretisch -, was für Auswirkungen haben dann solche Ursachen? 

 

Im Prinzip sollte man Shell meiden, aber wie in der Doku erwähnt, kommt man um Shell nicht drumherum. Sie sind einfach überall. Ich bin mal echt gespannt, wie lange dieser Raubbau und die Verschmutzung der Erde noch geht. Lange hält die Erde das nicht mehr durch.


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