Heute: Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte! Wow, da gibt es einen einzigen Tag, an dem an die Menschenrechte gedacht wird und dieser Tag jährt sich heute zum 65ten Mal. Zum 65ten Mal erinnert man sich an ein Schriftstück, welches das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt ist.

 

Tagtäglich werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Aber wir Frösche bemerken es mal wieder nicht.  Zu einem ganz üblen Menschenrechtskiller gehört ohne Frage der Arbeitsmarkt. Das ganze System ist dermaßen menschenrechtsverletzend, dass mir dafür schon fast keine Wort mehr einfallen. Wir werden gezwungen Arbeiten zu verrichten, die nicht unserem Naturell entsprechen und wir werden gezwungen keine Arbeit zu verrichten, obwohl wir dieses gerne täten.

 

Hierzu möchte ich mal wieder eindringlich auf das bedingungslose Grundeinkommen hinweisen. Es ist eines der wichtigsten Instrumente für einen Wandel. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen erlangten wir ein ganz großes Stück Freiheit, was aber von den Regierenden nicht gewünscht ist. Aber es ist eines der wichtigsten Menschenrechte überhaupt, dass sich der Mensch nicht den Arsch aufreißen muss, um Essen, ein Dach über dem Kopf und warme Kleidung zu erhalten. Schließlich geht es bei den Menschenrechten um Gleichheit und davon sind wir ganz, ganz weit entfernt. Im Gegenteil, wir klaffen immer mehr auseinander. Von Solidarität kann hier nicht die Rede sein. 

 

Grundeinkommen ist ein Menschenrecht - Aktionstag für die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen

 

Hier gibt es ausführliche Informationen zum BGE:

 

Unternimm die Zukunft - von und mit Götz Werner (dm-Gründer)


Eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, ist auch ein Menschenrecht!

754 Europa-Abgeordnete entscheiden über knapp 740 Millionen EU-Bürger - auch über die Menschenrechte
754 Europa-Abgeordnete entscheiden über knapp 740 Millionen EU-Bürger - auch über die Menschenrechte

Es wird ohne uns und gegen uns entschieden, beschlossen und durchgeführt. Sogar die Definition von Menschenrechten wird uns vorgekaut. Da reicht es nicht zu sagen: Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Freiheit! Freie Menschen lassen sich nicht regieren und versklaven. Die meisten Verfechter der gottgegebenen Menschenrechte waren große Denker. Einen Menschen in Freiheit seiner Entwicklung nachgehen zu lassen, ist ebenso ein Menschenrecht, wie ihn nicht zu töten.

 

Wer kam nur auf die Idee und meinte, seine Bürger schützen zu müssen und deshalb die Menschenrechte einzuschränken? Das heißt soviel wie: "Nur wenn ich Grenzen setze, kann ich dich auch beschützen!" So ist es uns erlaubt, unsere Freiheit in einem eingeschränkten Milieu zu erleben. Bis hierher und nicht weiter und bitteschön, nur auf unsere Art, sonst geht die Ordnung innerhalb der Grenzen verloren. Aber wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Mensch in Freiheit leben würde? Wenn jeder tut und lässt was er will? Das wäre das vollendete Chaos. Vielleicht aber auch nicht. Wissen wir das? Nein, natürlich nicht. Wir kennen es ja nicht anders. Wir leben schon immer innerhalb bestimmter Grenzen. Nichts gegen Grenzen, wenn ich sie mir setze. Aber sollten wir nicht öfter mal unsere Grenzen überschreiten? Nur so können wir uns weiterentwickeln. Vielleicht sollten wir die Grenzen neu stecken, von uns und nicht für uns.

 

Wer mehr über die Menschenrechte wissen will, der kann auf Wiki das Wichtigste nachlesen:

 

Menschenrechte auf Wikipedia


Zum Schluss noch ein paar Zitate über Menschenrechte


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,

dass er tun kann, was er will,

sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

 

Jean-Jacques Rousseau


Ich bin nicht Ihrer Meinung,

aber ich werde mich vehement dafür einsetzen,

dass Sie sie äußern dürfen.

 

René Descartes


Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen,

der wird am Ende beides verlieren.

 

Benjamin Franklin


Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet.

Wenn die erste Rede zensiert,

der erste Gedanke verboten,

die erste Freiheit verweigert wird,

dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt.

 

Jean-Luc Picard aus Star Trek in Staffel 4 Episode 21


Die Fesseln der gequälten Menschheit sind aus Kanzleipapier.

 

Franz Kafka


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