Die Blauen Blumen der Hoffnung


Die Blauen Blumen der Hoffnung Tragetasche
Die Blauen Blumen der Hoffnung Tragetasche

Ich habe eine wundervolle Seite entdeckt:

 

www.utewoltron.at

 

In Zeiten von Saatgut-Verordnungen und der Tendenz, in eine Monokultur zu verfallen, kommen solche Aktionen gerade recht. Ute Woltron, österreichische Journalistin und Autorin, schreibt über sich selbst und ihre Ambitionen zu ihrer Seite:

 

Nach zwanzig Jahren journalistischen Hastens durch tagesaktuelle Belanglosigkeiten ist diese Seite explizit der Zeitlosigkeit verpflichtet. 
Alles, was für mich nicht mindestens zwei Jahrzehnte Gültigkeit hat, hat hier nichts verloren und wird hier nicht nachzulesen sein.

 

Sie schreibt, sie erntet, sie beobachtet, sie brütet und sie sammelt, denn außer Journalistin ist sie leidenschaftliche Gärtnerin. Außerdem startet sie wunderbare Aktionen, wie zum Beispiel die Aktion: Die Blauen Blumen der Hoffnung! Welch schöner Titel für eine Aktion.

 

Hier ein Auszug aus ihrer Seite, im Bezug auf die Aktion:

 

 

Die Überarbeitung der EU Richtlinien für die Vermarktung von Saat- und Pflanzgut soll im Frühjahr beschlossen werden. Sie spielt Großkonzernen zu und bedroht seltene und bäuerliche Sorten. Der freie Tausch von Saatgut und sogar von Edelreisern könnte gesetzlich unter Strafe gestellt werden. Das schadet nicht nur kleinen Produzenten, Bauern und Saatgutzüchtern, sondern auch uns Konsumenten, vor allem aber der über Jahrhunderte gewachsenen Vielfalt! (Siehe auch hier ...) Zitiert aus der Website der europäischen Organisation Save our Seeds: "Diese strenge Reglementierung soll verhindern, dass alternatives Saatgut den übermächtigen Saatgutunternehmen, die inzwischen 40 % des kommerziellen und 100% des transgenen Saatgutmarktes bedienen einen Teil ihres Marktes streitig machen kann. Damit droht die Landwirtschaft in eine vollkommene Abhängigkeit von den wenigen Konzernen zu gelangen, die heute den weltweiten Handel mit Saatgut beherrschen."

 

Die europäische Saatgutrichtlinie wird im Frühling 2014 verhandelt. Das ist schon bald, doch niemals soll man die Hoffnung fahren lassen, auch wenn das als romantisch verschrieen ist. Die Blaue Blume der Romantik - ja, genau, Novalis - möge uns dennoch blühen, und zwar in den Blumenkisten der Städte genau so wie in den Gärten auf dem Land.

 

 

Gerade blaue Blumen sind die eher seltenen. Deshalb gibt es die Samen von vierzehn blau blühenden Pflanzen in einer Box. Und eine bedruckte blaue Stofftasche, damit wir alle die Botschaft durch die Lande tragen können:

 

Freiheit für die Vielfalt

 

Das Recht auf das Seltene

 

Ein Hoch auf das Rare

 

Vierzehn Blaus, manche davon besonders zart, wie die Jungfer im Grünen. Oder ganz klein wie das Hornveilchen. Vierzehn Blütenformen, von der klassichen Glockenblume bis zum hochgewachsenen Lanzenrittersporn und dem buschigeren Staudenrittersporn. Vierzehn Düfte wie beispielsweise der Lavendel und die Nachtviole. Vierzehn Freuden für Bienen, insbesondere der Bienenfreund, manche davon auch für den menschlichen Gaumen, wie etwa der Ysop oder der Borretsch. Vierzehn uralte Kulturpflanzen, wie der Blaue Lein und der mehrjährige Lein. Vierzehn Pflanzenpersönlichkeiten wie die große Mauretanische Malve und die Himmelsleiter.

 

Was hat nicht alles an Vielfalt Platz in einer einzigen kleinen Box!

 

Die Samen stammen übrigens von der ReinSaat, einem der allerbesten Saatgutproduzenten des Landes.

 

Wer mehr über das Projekt wissen will und sich vielleicht auch eine "Blaue Blumenbox" bestellen möchte, der kann dies hier tun:

 

Die Blauen Blumen der Hoffnung

 


Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit Deinen Freunden!

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Traumfaenger71 (Sonntag, 15 Dezember 2013 11:55)


    Eine erwachte Journalistin - na das weckt doch Hoffnung!

    Die Frage ist nur, wie lange sie ihren Beruf jetzt noch ausüben darf!?

    Schöne Grüße zum 3. Advent!
    Traumfaenger71

  • #2

    MariaAnders (Montag, 16 Dezember 2013 15:37)

    Danke für die super Seite lg :-)

  • #3

    maras-welt (Montag, 16 Dezember 2013 18:15)


    @Maria: Bitteschön, gern geschehen!

    @Traumfänger: Ich denke schon, dass sie weiterschreibt, halt für sich und nicht für den Mainstream und das ist gut so, denn die Welt braucht freie Journalisten wie sie :-)

  • #4

    Ute Woltron (Sonntag, 22 Dezember 2013 07:06)

    Danke. Zum Posting von Traumfaenger71: Wer sollte mich daran hindern, zu schreiben, was ich schreiben will? Ich bin mein eigener Chef. So weit sind wir in der EU noch nicht. Deshalb müssen wir jetzt schreien, nicht erst dann, wenn's zu spät ist!