Erfolg: Vorerst keine Genfliegen in Spanien


Es gibt genügend biologische Alternativen
Es gibt genügend biologische Alternativen

Die lästigen Olivenfliegen sind ein großes Problem und können ganze Olivenhaine lahmlegen. Komplette Ernten können dabei ausfallen. Für unsere Gen-Frankensteine ist das mal wieder ein gefundes Fressen. Hier können sie wieder ihre Spielchen mit der Natur spielen.

 

Im August habe ich über die Versuche einer britischen Firma berichtet, die einen Antrag gestellt hat, ihre Genfliegen in Spanien testen zu dürfen. Jetzt hat die Firma Oxitec wohl ihren Antrag zurückgenommen - aber nur kurzfristig! Ein Termin für den nächsten Antrag liegt nämlich schon in den Schubladen. In einigen Monaten wollen sie es noch einmal probieren.

 

Wir wissen ja, unsere Frankensteine sind geduldig und sie haben bemerkt, dass nach einer Welle der Empörung, schnell Gras über eine Sache wächst und dann ist die Zeit günstig, es noch einmal zu versuchen. In einigen Monaten kann sich ja viel ändern und bis dahin kann man jede Menge Lobbyarbeit leisten.

 

Unverständlich ist allerdings, warum die Oliven-Länder überhaupt in Erwägung ziehen, eine Genfliege über ihre Haine fliegen zu lassen, denn es gibt einige Alternativen (Kommentare beachten!), die sehr erfolgreich sind. Meistens von den Betreibern selbst. Da frag ich mich auch gleich, warum trotzdem noch Ernten ausfallen? Vielleicht werden manche Betreiber sogar dafür bezahlt, dass sie ihre Haine befallen lassen, nur um den Bedarf zu rechtfertigen. Wir wissen ja, wie Lobbyarbeit funktioniert!


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