Heute: "Nationaler Tag des Widerstands"


Bildquelle: netzfrauen.org
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Im benachbarten Ausland (Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland) können sie streiken, demonstrieren und auf die Barrikaden gehen, das wissen wir. Vor allem die Franzosen haben eine lange Streikkultur. Solidarität steht hierbei an erster Stelle. Ein Franzose geht auch demonstrieren, wenn es ihn nicht persönlich betrifft. In Italien betrifft es schon fast jeden, deshalb genießt auch hier der Zusammenschluss eine hohe Priorität. Wer nicht gerade selbst verstrickt ist, geht auf die Straße - sie haben nichts mehr zu verlieren. 

 

Heute ist der "Nationale Tag des Widerstands". Die Themen sind immer die Gleichen: Korruption, Einschüchterung und Kriminalität seitens der Elite, den Politikern und der Justiz. Längst haben alle bemerkt, dass das Volk niedrig gehalten wird. Wirtschaft, Politik und Justiz bilden ein gefährliches Dreieck. Sie betreiben Machtspielchen mit dem Volk und spalten ihresgleichen ab. Kaum einer aus dem Volk hat eine Chance ein menschenwürdiges Leben zu führen. Solange die Systeme (Geldsystem, Wahlsystem, Rechtssystem) bestehen bleiben, bleibt auch die Unterdrückung vom Volk bestehen. Darauf sind diese Systeme aufgebaut.

 

In den Mainstream-Medien kann man darüber mal wieder nichts lesen. Warum auch. Dem Deutschen geht es einfach noch zu gut. Solange sich der Deutsche alle sechs Monate einen neuen Fernseher leisten kann, ist die Welt in Ordnung. Dank Aldi, Lidl und den Tafeln muss er auch nicht hungern. Warum dann für andere auf die Straße gehen. Nö, macht er nicht. Das ist auch eine Art Kultur, immer schön vor der eigenen Türe kehren, was gehen uns die Probleme der anderen an. Wir können nur hoffen, dass es nicht erst soweit kommen muss, bevor sich etwas ändert. Sollten die Anderen etwas für uns erreichen, lehnen wir es aber nicht ab, dann schreien wir auch HIER. Was uns bleibt ist: Weitermachen, dranbleiben und aufklären. Vielleicht kommt eines Tages der "Deutsche Tag des Widerstands".

 

Quelle und weitere Informationen gibt es bei den Netzfrauen.


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