Montagsdemo - Ein Vortrag für Frieden und Solidarität von Andreas Popp


Die Leute lieben ihn oder sie hassen ihn. Dazwischen gibt es kaum Spielraum. Dabei wünscht er sich so sehr, und er erwähnt es auch immer wieder, dass man gar nicht so viel Aufhebens um seine Person macht, sondern über den Inhalt seiner Vorträge nachdenkt. Er ist kein Führer, er ist kein Guru, er ist noch nicht einmal politisch. Er ist ein Vordenker, ein sehr guter Rhetoriker, ein Systemkritiker und Aufklärer.

 

Andreas Popp hat auf der Montagsdemo, am 21.4.2014 in Berlin, vor ca. 5000 Mitdemonstranten, seine Meinung geäußert und sein Wissen weitergegeben. Er plädierte größtenteils für den Frieden - einen wahren Frieden, ohne Kampf und Kompromisse, ganz nach Mahatma Gandhi oder Rüdiger Lenz (Das Nichtkampf-Prinzip).

 

Er fordert die Auflösung dualer Begrifflichkeiten, wie Rechts- oder Linksextremismus, er lädt selbst seine "Feinde" ein, ihm die Hand zu reichen oder sie zu ignorieren. Und, noch ein ganz wichtiger Aspekt: Er bittet uns inständig, die Vokabeln zu definieren. Er verlangt, dass wir ordentlich kommunizieren. Denn in Worten liegt so viel Kraft und Energie. Wir gehen viel zu schlampig damit um, wir lassen uns viel zu sehr über Worte manipulieren. Ein Teufelskreis, aus dem man nur wieder herauskommt, wenn man die Worte, die man empfängt, neu definiert und die Worte, die man verwendet, bewusst auswählt. Einen Begriff hat er schön definiert: Unterhaltung. Unterhaltung kommt von "unten halten". Oder ein weiterer, von ihm gern gespaltener Begriff ist: Nachrichten. Hier wird "nachgerichtet". Wir müssen uns der Begrifflichkeiten bewusst werden und bei Bedarf einschreiten und passendere Vokabeln finden. Da darf man im Gespräch auch ruhig mal jemanden unterbrechen und sagen: "Ich würde das lieber so benennen! Dabei fühle ich mich wohler!" Dazu hat jeder das Recht.

 

Ich persönlich stimme dem, was er sagt, zu einhundert Prozent zu, auch wenn ich dafür vom einen oder anderen wieder Schelte einstecken muss. Aber das muss, denke ich, jeder Systemkritiker und Aufklärer. Jeder, der sich über meine Sympathie zu den Aussagen von Andreas Popp pikiert, hat mit Sicherheit, entweder etwas nicht verstanden oder er fühlt sich selbst angegriffen.

 

Und jetzt würde ich sagen, schaut Euch das Video an, lasst die Worte auf Euch wirken und denkt darüber nach, was IHR tun könnt, um den Frieden auf der Welt, ohne Kampf und Kompromisse zu leben - Hier und Jetzt!!!


Und hier noch ein paar interessante Links, zu Themen, die er angesprochen hat:


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