Alternativen zur Schulmedizin - machbar oder nicht?


I-vista  / pixelio.de
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Können sich alternative Heilmethoden gegenüber der Schulmedizin durchsetzen oder nicht? Ich würde mal behaupten: Derzeit noch nicht. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil der kranke Mensch meistens gar nicht einmal weiß, was er überhaupt hat und um das herauszufinden geht er zuallererst zum Arzt. Sobald er die Diagnose erhält, befindet er sich schon in den Fängen der Schulmedizin. Und dann geht`s los!

 

Ein Beispiel:

 

Frau Müller beklagt sich bei ihrem Mann über Antriebslosigkeit, Müdigkeit und ihre Erkältung geht einfach nicht weg, sondern bewegt sich immer auf dem gleichen lästigen Level. Herr Müller rät seiner Frau, sie solle doch zum Arzt gehen. Das tut Frau Müller dann letztendlich. Sie will ja wissen, was mit ihr los ist. Also vereinbart sie einen Termin für den nächsten Tag.

 

Am nächsten Tag geht sie zum vereinbarten Termin und kommt auch schon nach einer halben Stunde Wartezeit dran. Die Arzthelferin setzt sie dann noch einmal für zehn Minuten in ein Besprechungszimmer. Dann misst sie den Blutdruck und sagt ihr, der Herr Doktor ist gleich für sie da.

 

Nach zehn Minuten schneit der Herr Doktor dann herein, setzt sich an den Computer, kruschtelt in ihrer Akte herum und stellt ihr schließlich die obligatorische Frage: "Was haben wir denn?" Frau Müller erzählt dem Herrn Doktor dann was sie plagt. Der hört nur mit dem halben Ohr zu, schnappt ein paar Symptome auf und vereinbart einen neuen Termin zur Blutentnahme, weil er das für dringend notwendig hält. Dann hört er noch ihr Herz und ihre Lunge ab, legt sein Stethoskop aus der Hand und tippt etwas in seinen Computer ein. "Ich geb ihnen was gegen die Erkältung. Davon nehmen sie erstmal drei Tabletten täglich." Frau Müller ist enttäuscht, sie wollte doch eigentlich gleich wissen was sie hat. Schon wieder verstreichen die Tage. Sie geht an die Theke und holt sich ihr Rezept und einen Termin zur Blutentnahme ab.

 

Zwei Tage nach ihrem ersten Besuch darf sie dann nüchtern zur Blutentnahme. Danach erhält sie einen weiteren Termin zur Besprechung des Ergebnisses. Wenn es gut läuft, ist das Blut am nächsten Tag wieder da, wenn nicht gerade das Wochenende dazwischen liegt, wie bei Frau Müller. Also muss sie das ganze Wochenende ausharren und darf am Montag Nachmittag ihr Ergebnis abfragen.

 

Montag Nachmittag. Frau Müller kommt zum vereinbarten Termin und darf ersteinmal eine geschlagene dreiviertel Stunde warten. Ist viel los, an so einem Montag. Der Herr Doktor kommt dann irgendwann mal reingeschneit und fragt natürlich wieder von neuem: "Was haben wir denn?" Kruschtel, kruschtel... "Ach, so, das Blutergebnis, ja dann schauen wir mal. Wie geht es uns denn heute?" Hoffentlich unverändert, sonst wäre ja alles umsonst! Frau Müller plagen immer noch die gleichen Symptome, trotz der drei Tabletten täglich, die sie das ganze Wochenende über brav geschluckt hat. "Hmmm... ja... gut. Also, Frau Müller. Ich sehe, sie haben da einige erhöhte Werte, denen müssen wir nachgehen. Zum einen sind ihre Blutzuckerwerte erhöht. Da machen wir gleich mal einen Termin zum Glukosetoleranz-Test. Mit ihrem Bluthochdruck sieht es auch nicht gut aus. Da machen wir am besten einen Langzeit-Messtest, damit wir bessere Werte bekommen. Und wegen ihrer Herzwerte, da überweise ich sie zum Kardiologen." Frau Müller ist völlig aus dem Häuschen. Sie wollte doch nur wissen, warum sie sich in letzter Zeit so niedergeschlagen fühlt und jetzt soll sie Diabetes, Bluthochdruck und Herzprobleme haben? Ojemine. Na ja, der Doktor wird`s schon wissen.

 

Eine Woche später darf sich Frau Müller nun zu den chronisch Kranken einreihen. Sie hat eine leichte Diabetes, die unbedingt in den Griff zu bekommen ist, einen leicht erhöhten Blutdruck, der mit ACE-Hemmern gesenkt wird, einen Termin beim Kardiologen (natürlich mit dreimonatiger Wartezeit) und ein Monatsabo beim Diabetologen, der sie mal schön ordentlich in jedmögliche Ernährungsschulung einträgt, die seine Praxis anzubieten hat.

 

Von ihrer Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Erkältung spürt Frau Müller jedoch nichts mehr, denn die Sonne scheint und Frau Müller ist eine Sonnenanbeterin und geht viel Spazieren. Somit ist ihr Vitamin-D-Haushalt ausgeglichen und sie ist wieder fit. Das war nämlich der eigentliche Grund, warum sie zum Arzt ging. Mit einer vorübergehenden Vitamin-D-Therapie hätte man ihre Wehwehchen schnell wieder in den Griff bekommen. Hätte die Sonne nur zwei Wochen früher geschienen!

 

Nun mag der eine oder andere behaupten, es ist doch super, dass der Herr Doktor ihren Diabetes und ihren Bluthochdruck "entdeckt" hat. Das mag sein. Jedoch hat Frau Müller nun kaum mehr eine Chance aus dem Schulmedizin-Rad herauszukommen. Die Medikamente senken die Werte, sie fühlt sich gut aufgehoben, beim Arzt und bei den Schulungen trifft sie nette Leute, warum also sollte sie etwas daran ändern?

 

Um auf Alternativen umzusteigen, müsste Frau Müller ersteinmal begreifen, dass die Medikamente auf Dauer schädlich sind. Das aber sagt ihr der Kardiologe mal lieber nicht, denn der möchte ja auch seine Pillen an die Frau bringen. Und schließlich hakt keine Krähe, der anderen ein Auge aus. Und so kommt drei Monate später zum Diabetes und dem Bluthochdruck auch noch eine leichte Herzschwäche hinzu. Na, dann weiß Frau Müller wenigstens, wie sie jetzt ihre Sonntagmorgen verbringt: Pillen für die kommende Woche sortieren!

 

Meine Frau Müller steht nur stellvertretend für Millionen kranker Menschen, die täglich wegen Leiden zum Arzt marschieren, die letzten Endes mit kurzfristigen alternativen Therapien zu behandeln wären. Und weil es so läuft, wie es läuft, denke ich nicht, dass sich Alternativen so schnell durchsetzen.

 

Dieses Beispiel war auch nur ein sanfter Einstieg in die Maschinerie der Schulmedizin. Zum größten Teil geht es noch wesentlich härter ab. Dazu könnt Ihr gerne diesen Bericht lesen:

 

Die 7 Todsünden der Schulmedizin

 

Hier geht es um die ganz krassen Fälle, die nicht selten auf dem OP-Tisch landen oder gar zum Tode führen.

 

Die Frage ist: Was tun? Ich persönlich kann jedem nur anraten, nicht alles sofort zu glauben, was einem der Schulmediziner rät. Informiert Euch, hört Euch um und stellt vor allem die Diagnose in Frage. Die Diagnose ist nämlich, in der Vielzahl aller Fälle, ein Irrtum. In-Frage-stellen heißt nicht sie gänzlich zu verwerfen oder von vorne herein für Quatsch zu halten, aber geht etwas näher auf die vom Arzt gestellten Diagnosen ein. Wägt das Für und Wider ab, bevor ihr Euch auf eine Behandlung einlasst und informiert Euch über bewährte Alternativen.

 

Na dann, wünsche ich jedem eine gute Gesundheit!!!


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Kommentare: 3
  • #1

    Groden (Dienstag, 21 Oktober 2014 16:54)

    Im Krankenhäusern geht es immer weniger um das Überleben des Patienten, aber immer mehr um das Überleben der Klinik. So lassen diese Halbgötter in Weiss beispielsweise die Leute heute noch an Krebs verrecken (ich finde leider kein anderes Wort für ein so übles Verhalten), obwohl dieser in über 90 % der Fälle heilbar ist. Die Krebspatienten sterben nicht an Krebs, sondern an den Folgen der Krebsbehandlung, der Chemotherapie, letztendlich durch Organversagen. Bei Aids ist es genauso: Aids ist keine Krankheit sondern eine politische Interessengruppe. Das Milliardengeschäft mit OP, Chemo, Bestrahlung, Pflege, Impfung,`Forschung` ist einfach zu einträglich.

    Ein Tip bei Hertz- und Kreislaufproblemen: mal nach 'Strophanthin' googln. Strophanthin ist ein altbewährtes und sehr wirksames Naturmittel was dem Körper entsäuert - OHNE Nebenwirkungen. Man kann es auch vorbeugend einnehmen. Einziger Nachteil: man kann damit nicht viel verdienen. Aber es gibt noch ein paar Arzte die es verschreiben. Mir hat es das Leben gerettet.

  • #2

    maras-welt (Mittwoch, 22 Oktober 2014 21:13)


    Strophanthin googeln oder einfach hier nachlesen:

    http://maras-welt.blog.de/2013/07/16/strophanthin-herzinfarkt-schuetzen-effektiv-16243101/

  • #3

    Halsschmerzen (Dienstag, 18 November 2014 16:05)

    "Alternativen zur Schulmedizin" - Der korrekte Ausdruck hierfür ist nicht "Schulmedizin", sondern schlicht und ergreifend "Medizin". Medizin ist eine Wissenschaft, zu der es keine Alternative gibt. Es gibt ja auch keine Alternativmathematik und keine Alternativphysik.