Warum gibt es Kriege, wenn sie doch keiner will?


Hat einer von Euch irgendwo schon mal gehört oder gelesen, dass ein Krieg gut bzw. sinnvoll ist? Also, ich nicht. Ich meine natürlich nicht diejenigen, die vom Krieg profitieren, die rechtfertigen ihre Handlungen selbstverständlich, sondern die Weltbevölkerung. Dafür aber kann ich überall hören und lesen, dass die Menschen Frieden wollen. Egal in welchem Land, egal in welcher Schicht, egal welche Religion, Millionen, nein, Milliarden Menschen wollen friedlich miteinander leben. Warum nur ist es uns nicht möglich den Frieden in der Welt herbeizuführen?

 

Wer jetzt von mir eine Antwort erwartet, der kann lange darauf warten - ich weiß es nicht. Ich kann nur spekulieren: Weil uns die Geschlossenheit fehlt. Weil wir an verschiedenen kleinen Friedensbaustellen rumhantieren anstatt uns global zu vereinen und den Kriegen ghandimäßig den Garaus zu machen.

 

Da gibt es hier `ne kleine Demo, da eine überschauliche, schnell im Keim erstickte, Revolution und auch die inzwischen teilweise schlecht besuchten Mahnwachen bringen das Fass nicht zum Überlaufen. Sie füllen es, aber sie bringen es nicht zum Überlaufen. Und genau davon profitieren die Kriegstreiber. Wir schaffen es nicht uns global zu organisieren. Würden sich alle Menschen, die für den Weltfrieden sind, vereinen, dann gäbe es keinen einzigen Krieg mehr auf der Welt. Wir könnten ohne Waffen anrücken und sie müssten kapitulieren und abrücken. Aber wir tun es nicht, weil wir physisch getrennt sind und weil wir abgelenkt werden.

 

Es müsste eine riesige internationale Friedensorganisation geben, die es innerhalb von ein paar Wochen schafft, Millionen Menschen für ein Kriegsgebiet zu mobilisieren, egal wo es sich befindet. Aber das ist reine Utopie, denn wie wir wissen, hat Avaaz manchmal sogar Probleme eine Millionen Unterschriften zu sammeln! Und eine Unterschrift für eine gute Sache abzugeben, ist jetzt wirklich eine der leichtesten Übungen. Die Menschen müssen arbeiten, sind beschäftigt und haben kein Geld für solch eine Unternehmung. Wer sollte solch eine logistische Herausforderung finanzieren? Der Einzige, der in der Lage ist so etwas zu organisieren, ist das Militär eines Landes. Soldaten werden für den Krieg bezahlt, aber wer bezahlt uns Menschen für den Frieden!?

 

Und deswegen werden wir weiterhin Liedchen trällern, Mahnwachen veranstalten, Demos ablatschen und Revolutionen anzetteln, während die sich sagen: Lasst sie nur machen - bringt denen sowieso nichts! Und wenn es ein Land dann doch einmal schafft eine Veränderung und einen scheinbaren Frieden herbeizuführen, stehen dieselben, die den Krieg angezettelt haben wieder da und fangen von vorne an. Das Volk denkt dann, es hätte zum Frieden beigetragen, dabei ist nach einiger Zeit alles noch schlimmer, als es vor dem Krieg war. Ich erinnere hier gerne noch mal an den "Frosch im heißen Wasser!". Hier wird nur das Wasser abgekühlt, aber es wird immer wieder von neuem erhitzt - langsam, immer schön langsam, bis es wieder kocht.

 

Die einzige Möglichkeit, die wir haben ist, dass sich auf mentaler Ebene etwas tut. Wenn wir schon physisch getrennt sind, müssen wir endlich beginnen uns psychisch zu vereinen. Unsere Gedanken müssen sich konzentriert im Resonanzfeld des Friedens bewegen, so dass wir vom Gesetz der Anziehung profitieren. Nur so haben wir langfristig eine Chance. Wir müssen jetzt gedanklich verstärkt für den Frieden sein, anstatt gegen den Krieg.

 

Diese Botschaft muss die Welt erreichen. Auf den Mahnwachen müssen Banner wie: Wir sind gegen Krieg! ausgetauscht werden in: Wir leben Frieden! Hört auf Euch mit dem Krieg zu beschäftigen, damit dieser immer wieder Energie von Euch bezieht. Dann haben wir es verstanden!

 

Macht mit und seit dabei, lebt Euren Frieden - jetzt!


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Kommentare: 1
  • #1

    Gaby (Samstag, 16 August 2014 19:19)

    Unser Verlangen nach Frieden ist mit Sicherheit die passende Ausrichtung unserer Aufmerksamkeit!
    Dank Internet wissen wir nun allzudeutlich, wie uns eine Illusion vorgegaukelt wird, um uns in Unfrieden zu halten.
    Egal, ob weltliche oder persönliche Angelgenheiten, so können folgende Fragen einem weiterhelfen:
     Worum geht es bei diesem Ereignis wirklich?
     Geht es um Konkurrenz und Kontrolle? Sicherheit? Mangel? Vertrauen?
     Wo agiere ich diese Themen in meinem eigenen Leben aus?
    (entnommen aus >Lebe in deinem eigenen Licht<)
    Ein lebendiges Beispiel für gelebten inneren Frieden zu werden, das ist Herausforderung...