10 Strategien die Gesellschaft zu manipulieren


Wer meine Startseite schon mal durchgelesen hat, der kennt mein Motto: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Dem könnte ich noch hinzufügen: Lass Dich unter keinen Umständen einlullen! 

 

Irgendwo kann man ja auch verstehen, dass wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag und Stress in der Familie, am Abend nicht auch noch nachdenken möchte. Das ist, als müsste man sich selbst noch ein Süppchen kochen, da ist es doch gemütlicher, wenn man das Essen schon vorgesetzt bekommt. Auch wenn`s nicht immer schmeckt, es füllt den Magen.

 

So ist es auch mit den Medien. Da hockt man sich lieber vor die Glotze und schaltet ab (ich meine natürlich hirnmäßig). Völlig ausgelaugt, gedankenlos und in Abwesenheit des gesunden Menschenverstandes, genau das ist der perfekte Zustand, in dem wir völlig offen sind für Manipulationen.

 

Wenn Ihr Euch schon medial was reinzieht, dann wenigstens nicht unaufmerksam oder schlaftrunken, denn Manipulation ist darauf aufgebaut, dass Informationen, vorbei am Verstand bzw. am Bewusstsein, direkt ins Unterbewusstsein fließen. Irgendwann glaubt Ihr etwas, von dem Ihr nicht einmal wisst, warum Ihr es glaubt. Und das nur, weil man es Euch irgendwann, irgendwie, unterschwellig eingetrichtert hat.

 

In unserer Gesellschaft scheint geistige Anstrengung schlimmer zu sein, als körperliche. Viele tausende Menschen malochen fünf bis sechs Tage die Woche, oft acht bis zwölf Stunden am Tag, scheuen sich aber davor, über ein gesellschaftliches brisantes Thema nachzudenken.

 

Warum das so ist, kann durchaus an dem erfolgreichen Manipulationskonzept liegen, welches schon seit ewigen Zeiten angewandt wird. Noam Chomsky oder Sylvain Timsit, einer von beiden (darüber ist man sich nicht einig), hat die "10 Strategien der Manipulation" verfasst. 

 

Die sich wie folgt zusammensetzen:

1. Kehre die Aufmerksamkeit um


Das Schlüsselelement zur Kontrolle der Gesellschaft ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf unwesentliche Ereignisse umzulenken, um sie von wichtigen Informationen über tatsächliche Änderungen durch die politischen und wirtschaftlichen Führungsorgane abzulenken. Jene Strategie ist der Grundstein, der das Basisinteresse an den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Psychologie, Neurobiologie und Kybernetik verhindert. Somit kehrt die öffentliche Meinung dem wirklichen gesellschaftlichen Problemen den Rücken zu, berieselt und abgelenkt durch unwichtige Angelegenheiten. Schaffe es, dass die Gesellschaft beschäftigt ist, beschäftige sie, beschäftige sie so, damit sie keine Zeit hat über etwas nachzudenken, entsprechend dem Level eines Tieres.

Meine persönlichen Anmerkungen:

 

Zu diesem Klientel gehören offensichtlich RTL-Zuschauer, die jeden Mittag Mitten im Leben stehen, Bild-Zeitungs-Leser, Schlag-den-Raab-Kucker und DSDS-Fans. Ganz zu schweigen von den Dschungel-Camp-Fanatikern. Wer sich ständig solchen Schwachsinn reinzieht, von dem kann man nicht erwarten, dass er auch nur einen Funken gesunden Menschenverstand in sich trägt.

 

Das ist mit Sicherheit unteres Niveau. Es gibt aber auch die etwas gescheiteren Mediengläubigen. Der einzige Unterschied ist, dass ihre Zeitungen teurer sind und weniger bunte Bildchen abdrucken und die Sendungen etwas seriöser erscheinen (Krawatte, geschwollenere Sprache).


2.  Erzeuge Probleme und liefere die Lösung


Diese Methode wird die „Problem-Reaktion-Lösung“ genannt. Es wird ein Problem bzw. eine Situation geschaffen, um eine Reaktion bei den Empfängern auszulösen, die danach eine präventive Vorgehensweise erwarten. Verbreite Gewalt oder zettle blutige Angriffe an, damit die Gesellschaft eine Verschärfung der Rechtsnormen und Gesetze auf Kosten der eigenen Freiheit akzeptiert. Oder kreiere eine Wirtschaftskrise um eine radikale Beschneidung der Grundrechte und die Demontierung der Sozialdienstleistungen zu rechtfertigen.

 

 

9/11 ist wohl das bekannteste Beispiel für die "Problem-Reaktion-Lösung"-Strategie. Dafür gibt es allerdings tausend Beispiele. Das aktuellste Beispiel allerdings ist der Medienhype um den Ebola-Virus. Hier haben wir mal wieder eine tadellose Inszenierung der "Problem-Reaktion-Lösung"-Strategie: Problem - Virus, Reaktion - Panik und Angst, Lösung - Impfstoff.

 

Immer wieder das Gleiche und immer wieder fällt die Masse darauf rein.


3. Stufe Änderungen ab


Verschiebe die Grenzen von Änderungen stufenweise, Schritt für Schritt, Jahr für Jahr. Auf diese Weise setzte man in den Jahren 1980 und 1990 die neuen radikalen sozio-ökonomischen Vorraussetzungen durch (Neoliberalismus): Ein Minimum an Zeugnissen, Privatisierung, Unsicherheit, und was der nächste Tag bringt, ist Elastizität, Massenarbeitslosigkeit, Einfluss auf die Höhe der Einkünfte, das Fehlen von Garantie auf gerechte Lohnarbeit.

 

 

Nur nicht zu viel auf einmal, sonst merkt es am Ende noch jemand. Wie der Frosch im Wasser, dem es nichts ausmacht, wenn man das Wasser in dem er sitzt zum Kochen bringt. Setzt man ihn aber in schon kochendes Wasser hinein, dann hüpft er schnell wieder heraus. Uns geht es nicht anders. Immer schön auf Sparflamme. Eine Stufe nach der anderen. Eine altbewährte Strategie, die uns schon so manchen Mistbock eingebracht hat.


4. Aufschub von Änderungen


Die folgende Möglichkeit auf Akzeptanz einer von der Gesellschaft ungewollten Änderung ist es, sie als „schmerzhaftes Muss“ vorzustellen, damit die Gesellschaft es erlaubt, sie in Zukunft einzuführen. Es ist einfacher zukünftige Opfer zu akzeptieren, als sich ihnen sofort auszusetzen. Zudem hat die Gesellschaft die naive Tendenz negative Veränderungen mit einem „alles wird gut“ zu umschreiben. Diese Strategie gibt den Bürgern mehr Zeit sich der Änderung bewusst zu werden und die Akzeptanz in eine Art der Resignation umzuwandeln.

 

 

Erst wird ein Thema angeschnitten, dann wartet man ab, wie das Volk reagiert und am Ende heißt es: Wir müssen das tun, um die Wirtschaft zu retten. Ihr seid Schuld, wenn alles zusammenbricht und wir das nicht eingeführt haben. Wir müssen Opfer bringen und uns am Ende noch dafür bedanken.

 

Die meisten Änderungen bekommen wir sowieso nicht mit und wenn, dann macht man uns glauben, wir hätten von nichts eine Ahnung. Also fügen wir uns, ziehen den Kopf ein und machen weiter wie bisher.


5. Sprich zur Masse, wie zu kleinen Kindern


Die Mehrheit der Inhalte, die an  die Öffentlichkeit gerichtet werden, werden durch Art und Weise der Verkündung mißbraucht; Sie sind manipuliert durch Argumente oder sogar durch einen gönnerhaften Ton, den man normalerweise in einer Unterhaltung mit Kindern oder geistig behinderten Menschen verwendet. Je mehr man seinem Gesprächspartner das Bild vor den Augen vernebeln will, umso lieber greift man auf diese Technik zurück. Warum? Wenn du zu einer Person sprichst, als ob sie 12 Jahre alt wäre, dann weil du ihr genau das suggerieren möchtest. Sie wird mit höchster Wahrscheinlichkeit kritiklos reagieren oder antworten, als ob sie tatsächlich 12 Jahre alt wäre.

 

 

Wer versteht denn schon Juristen- oder Behördendeutsch? Also ich nicht. Nicht umsonst fügen (Schein-)Behörden jedem Antrag ein Beiblatt mit ewig langen Ausführungen bei, die ebenso keiner versteht. Also wendet man sich mündlich an die Verantwortlichen, die einem dann in einfachen Worten erklären, wie der Hase läuft. Es mutet schon peinlich an, wenn man wegen jedem Satz nachfragen muss. Dass diese Übersetzungen mit dem eigentlichen Inhalt nichts zu tun haben, merkt natürlich keiner. Versteht ja auch niemand. Und so kommen wir uns vor, als wären wir auf dem Stand eines Schülers und nicht eines Erwachsenen.


6. Konzentriere dich auf Emotionen und nicht auf Reflexion


Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist eine klassische Technik um eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand eines Individuums zu umgehen. Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede Tür und Tor Ideologien, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewusstsein hervorzurufen.

 

 

 

Wir alle wissen ja, wer mit emotionalen Reden eine ganze Nation eingelullt hat. Wenn der Ton, die Körpersprache, das Thema und der Inhalt in Einklang gebracht werden, dann kann man die Masse durchaus hypnotisieren. Eine gute Rhetorik ist die Grundvoraussetzung um Menschen in ihren Bann zu ziehen.


7. Versuche die Ignoranz der Gesellschaft aufrechtzuerhalten


Die Masse soll nicht fähig sein, die Methoden und Kontrolltechniken zu erkennen. Bildung, die der gesellschaftlichen Unterschicht angeboten wird, soll so einfach wie möglich sein, damit das akademische Wissen für diese nicht begreifbar ist.

 

 

 

Große Buchstaben, einfache Worte, bunte Bilder sind schwierigen komplexen Texten immer vorzuziehen. Zum Leidwesen aller Manipulatoren gibt es immer mehr Buchautoren, die komplexe Themen einfach und verständlich erklären.


8. Entfache in der Bevölkerung den Gedanken, dass sie durchschnittlich sei


Erreiche, dass die Bürger zu glauben beginnen, dass es normal und zeitgemäß sei dumm, vulgär und ungebildet zu sein.

 

 

 

Dafür sorgen die Mainstream-Medien schon, indem sie in ihren Reality-Shows suggerieren alle Menschen wären so bescheuert. Man ist also nicht allein.


9. Wandle Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um


Erlaube es, dass die Gesellschaft denkt, dass sie aufgrund von zu wenig Intelligenz, Kompetenz oder Bemühungen die einzig Schuldigen ihres Nicht-Erfolges sind. Das „System“ wirkt also einer Rebellion der Bevölkerung entgegen, indem dem Bürger suggeriert wird, dass er an allem Übel schuld sei und mindert damit dessen Selbstwertgefühl. Dies führt zur Depression und Blockade weiteren Handelns. Ohne Handeln gibt es nämlich keine Revolution!

 

 

 

Selbst schuld, Ihr habt sie ja gewählt, jetzt müsst Ihr damit zurecht kommen. So läuft der Hase. Wer gesteht sich schon ein, dass er Scheiße gebaut hat. Kaum einer, es sei denn er ist Mitglied einer Partei, gibt zu, was er gewählt hat. Fragt mal durch: "Hey, was hast du gewählt?" - "Sag ich nicht!". Wieso eigentlich? Weil sie sich im tiefsten Innern für ihre Wahl schämen. Hatten sie doch so viel besseres erwartet. Und wie kann man gegen das rebellieren, was man selbst erschaffen hat?


10. Lerne Menschen besser kennen, als sie sich selbst es tun


In den letzten 50 Jahren entstand durch den wissenschaftlichen Fortschritt eine Schlucht zwischen dem Wissen, welches der breiten Masse zur Verfügung steht und jenem, das für die schmale Elite reserviert ist. Dank der Biologie, Neurobiologie und der angewandten Psychologie erreichte das „System“ das Wissen über die menschliche Realität im physischen als auch psychischen Bereich. Gegenwärtig kennt das „System“ den Menschen, den einzelnen Bürger, besser als dieser sich selbst und verfügt somit über eine größere Kontrolle des Einzelnen.

 

 

 

Ein Profil über einen Menschen zu erstellen, ist heutzutage kein Problem mehr. Die Spuren, die wir elektronisch hinterlassen, sind unglaublich aussagekräftig. Sie müssen nicht mehr explizit ausgewertet werden, ausgeklügelte Programme erledigen dies in Sekundenschnelle. Der Handel mit Daten hat inzwischen eine Dynamik erreicht, die kaum mehr aufzuhalten ist. Selbst wenn man elektronisch nicht zugange ist, sagt das wiederum auch jede Menge über einen aus. Es nützt also nichts - sie wissen Bescheid.



Mein persönlicher Tipp:

Schmeißt als erstes die Glotze aus dem Fenster. Verkaufen wäre blöd, dann leidet ja wieder ein anderer darunter. Hört nur noch ausgewählte Musik, deren Text Ihr auch versteht. Schaut Euch keine kommerziellen Filme und Videos mehr an, die gespickt sind mit unterschwelligen Botschaften. Wenn Ihr schon dabei seid, dann nehmt auch Euer Radio und ab damit in die Tonne. Wer braucht schon alle dreißig Minuten nachgerichtete Meldungen? Lernt wieder, die Stille zu genießen, ein gutes Buch zu lesen, sich mit Freunden zu unterhalten und mit der Natur zu verbinden.

 

Nichts gegen Meldungen, man sollte schon wissen, was so abgeht in der Welt, aber verlasst Euch nicht nur auf eine Quelle. Und, bitte, hinterfragt stets alles, was man Euch weißmachen möchte. Hirn einschalten, abwägen und offen sein. Wer kann, der sollte mit dem Herzen sehen. Wie sagte Antoine de Saint-Exupéry so treffend: "Man sieht nur mit dem Herzen gut!".

 

Ihr dürft Euch auch gerne eingestehen, wenn Ihr Euch mal geirrt habt - Irren ist menschlich! Da wir uns in einer stetigen Entwicklung befinden, ist es wichtig, die eigene Meinung stets aufs Neue zu überprüfen und sich nicht des Stolzes wegen an etwas festzunageln. Was heute stimmig ist, kann morgen schon wieder anders aussehen. Immer schön die Wassertemperatur messen, sonst wird es am Ende doch noch zu heiß.


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Kommentare: 6
  • #1

    Mara (Samstag, 04 Oktober 2014 22:26)

    Oh, Mara, das könnte von mir sein!
    Meinen Freunden muss ich immer versichern,
    dass das NICHT meine Seite ist! :)

    ...... ist für mich wieder ein Beweis,
    dass Namen NICHT Schall und Rauch sind,
    sondern einen sehr großen Einfluß auf das Wesen eines Wesens haben!!!

    Ich danke Dir für Dein bewundernswertes Angenment!!!

    ALLES LIEBE
    und
    liebe Waldgrüße
    Mara

  • #2

    Mara (Samstag, 04 Oktober 2014 22:39)

    ............ ähhh .........´tschuldigung ......... wie peinlich O.O
    ............ immer dies Tipfehler ............

    ... ich meinte natürlich :

    Engagement

    :)))

  • #3

    maras-welt (Sonntag, 05 Oktober 2014 07:39)


    Liebe Mara,

    "Irren ist menschlich!" - Schreibfehler auch :-)

    Zu unserem Namen:

    Der Name Mara kommt mit unterschiedlicher Bedeutung in zahlreichen Sprachen vor.

    - Im Hebräischen leitet der Name sich von mahrad ab und bedeutet „bitter-süß“. Mara ist in der Bibel, Rut 1,20 EU, der Name, den sich Naomi nach der gemeinsamen Rückkehr mit ihrer Schwiegertochter Ruth aus Moab gibt, die Bedeutung „angenehm, erfreulich, liebenswürdig“ ihres ursprünglichen Namens konterkarierend, um die liebende Trauer, die sie um den Verlust ihres Mannes und ihrer beiden Söhne empfindet, auszudrücken.
    - Im Lettischen leitet sich der Name von der Erdmutter-Göttin der alten heidnischen Letten ab.
    - Im Syrischen Sprachraum bedeutet Mara Frau.

    Ich finde, dass passt doch wunderbar zu uns :-)

    Lichtvolle Grüße
    Mara

  • #4

    Mara (Montag, 06 Oktober 2014 23:14)

    Liebe Mara!

    Ich heiße zwar nicht Mara (aber so ähnlich),
    aber ich BIN Mara! ;)
    ... und habe noch mehr Bedeutungen für unseren schönen Namen gefunden,
    die Dich vielleicht auch interessieren und für Dich stimmig sein könnten! :))

    Wortzusammensetzung:
    » aramäisch: marah = bitter;

    Bedeutung / Übersetzung:
    » Verbitterung
    » arabisch: Fröhlichkeit, Freude
    » die bitter-süße
    » gälisch: Meer, Ozean
    » türkisch: Höhle
    » weißrussisch: Traum
    » syrisch: Frau
    » althochdeutsch: Pferd
    » afrikanisch: Zeit
    » finnisch: aufgehende Sonne

    Wünsche Dir eine helle Zeit voller Liebe!!!
    ... und das Licht und die Kraft,
    den Frieden und die Geborgenheit
    "meines" Waldes!

    Mara :))

  • #5

    maras-welt (Donnerstag, 09 Oktober 2014 08:52)


    Hi, hi... ich kann das von Dir Geschriebene unverändert zurücksenden, denn es trifft auf mich ebenso zu:

    Ich heiße zwar nicht Mara (aber so ähnlich),
    aber ich BIN Mara!

    ... und das Licht und die Kraft,
    den Frieden und die Geborgenheit
    "meines" Waldes!

    Mara :))

    (Faszinierend!!!)

  • #6

    Maria (Mittwoch, 20 Mai 2015 11:58)

    Verdammt gut die beschreibung.