Immer noch ein Tabu-Thema: Ritueller Kindesmissbrauch


Rituale hatten schon immer eine große Bedeutung
Rituale hatten schon immer eine große Bedeutung

Die Menschen tun es seit Jahrtausenden - eigentlich schon seit Menschengedenken: Rituale abhalten. Sie beten, sie singen, sie tanzen, sie malen, sie musizieren, sie opfern und das alles, um sich mit etwas zu verbinden. Eins zu werden, mit dem was sie an-rufen.

 

Wer zu Gott betet, verbindet sich mit seiner Liebe, wer Mutter Erde dankt, hofft auf weitere reiche Ernten und wer den dunklen Mächten Opfer bringt, erwartet als Gegenleistung Macht. Es gibt viele Rituale und jedes einzelne ergibt seinen Sinn. Ja, sogar die kleinen, die täglichen Rituale, die wir selbst abhalten, damit unser Leben im Alltag eine Struktur erhält. Sie alle entsprechen einer Logik und verfolgen ein bestimmtes Ziel. Sonst würden wir im Chaos enden.

 

Das beginnt schon im Kindergarten und in der Schule. In Zweierreihen aufstellen und sich an die Hand nehmen, ist ein beliebtes Ritual, die Kinder strukturiert beisammen zu halten. Und so zieht es sich wie ein roter Faden durch unser ganzes Leben. Doch was es im Kleinen gibt, um Chaos zu verhindern, gibt es auch im Großen, um z. B. Macht und Einfluss über das Leben anderer zu erlangen. Voodoo ist wohl die bekannteste Ritualmagie, die wir kennen, um anderen Menschen zu schaden oder Dinge zu erreichen, die auf "normalem" Wege nicht zustande kommen. Es werden Puppen hergestellt, um darin eine Seele einzufangen, über die man dann die volle Kontrolle hat oder Liebestränke, die den Wunschpartner zwingen, sich auf die Person einzulassen. Da werden Menschen zu willenlosen Marionetten, im wahrsten Sinne.

Okkulte Rituale sind weder ausgestorben noch liegen sie in weiter Ferne

Der Name sagt es ja eigentlich schon: okkult. Was so viel heißt wie geheim oder verborgen. Nur, weil wir die Dinge nicht sehen, heißt es nicht, dass sie nicht mehr existieren oder sich nur in weiter Ferne abspielen, wie z. B. die Voodoo-Tradition.

 

Rituelle Tötungen sind schon in prähistorischer Zeit dokumentiert und kommen in alten Kulturen vor, wobei ihr Sinn verschieden begründet wurde: Sie können einer Gottheit als Nahrung dienen, ihren Forderungen nachkommen, auf ihren „Zorn“, das heißt eine Notlage reagieren, um weiteres Unheil abzuwehren, von ihr einen Segen erbitten oder der Gabe mit einer Gegengabe danken. [Wikipedia]

 

Dem füge ich noch hinzu: Macht von dunklen Mächten, wie z. B. Satan, einfordern.

 

In dem Wikipedia-Artikel Herkunft und Verbreitung wird eine Vielzahl alter Kulturen aufgelistet, die Menschenopfer, aus verschiedenen Beweggründen, darboten.

 

Wer jetzt denkt, diese mächtigen Rituale wären mit den prähistorischen Kulturen ausgestorben, der hat sich gewaltig geirrt!

 

Noch heute - hier und jetzt - werden Menschen geopfert und dass nicht alle paar hundert Jahre mal einer. Nein, es gibt Menschen, die zu ihren Lebzeiten Dutzende Menschen, während ritueller Opferungen, quälen, töten oder töten lassen.

So grausam, dass es keiner "WAHR"-haben will

Warum aber, schauen wir bei den rituellen, okkulten, satanistischen Kindesmissbräuchen und Kindstötungen, die weltweit, seit Jahrtausenden stattfinden, weg? Zum einen, weil sie zu gut organisiert sind und, wie schon erwähnt, geheim und im Verborgenen abgehalten werden. Zum anderen, weil wir uns auf diese Weise selbst schützen wollen. Ganz nach dem Motto: "Was wir nicht sehen oder wovon wir nichts hören (gerade über die Medien), existiert auch nicht!"

 

Wenn Ihr Euch traut, dann startet mal einen Selbstversuch und sprecht das Thema "ritueller Kindesmissbrauch und Kindstötung" bei jemanden an (vielleicht nicht gerade bei Freunden, die Euch lieb sind und die Ihr behalten wollt). Ihr werdet fast immer die gleiche Antwort erhalten: "Oh, bitte lass das. Ich will das gar nicht hören!" oder "Was für ein Blödsinn, so etwas gibt es doch gar nicht!". Und wenn dann mal jemand auf das Thema anspringt und sich anhört, was es über dieses Thema zu berichten gibt, so erkennt man spätestens dann ein Grinsen auf dem Gesicht, wenn es um die Hintermänner/-frauen (Päpste, Königshäuser, Weltelite etc.) geht. (Oje, arme/r Verschwörungstheoretiker/in! Jetzt ist er/sie völlig übergeschnappt!) Dann kann es passieren, dass sich der Freundeskreis, ohne bewusst zu wissen warum, auf einmal rapide verkleinert.

 

Was da weltweit, in einem nicht unerheblichen Ausmaß, geschieht, oft vor unserer eigenen Türe, ist einfach so grausam, dass wir es nicht wahr-haben wollen. Es ist sprichwörtlich: un-glaub-lich. Doch nur, weil wir es nicht wahr-haben wollen, heißt es nicht, dass es nicht wahr ist. Im Gegenteil, genau von dieser Einstellung profitieren diese Kreise. Mach es so grausam, dass es un-glaub-lich wird, dann glaubt auch keiner daran.

Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus

In der ARD-Doku vom 24.6.2003, Höllenleben - Der Kampf der Opfer, spricht Renate Rennebach, ehemalige Bundestagsabgeordnete, von einem "...großen Phänomen, dass dieses Thema, immer noch ein Tabuthema ist und Täter geschützt werden und Opfer bloßgestellt werden.". Sie ist sich sicher, dass der Bundesverfassungsschutz, Richter, Staatsanwälte und andere hochrangige Kreise über Informationen verfügen, die die Bombe zum Platzen bringen könnten. Doch genau darin liegt das Kernproblem: Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus!

 

Dieses Phänomen wird in dieser Doku deutlich dargestellt. Jede Steuerhinterziehung wird schlimmer geahndet als ritueller Missbrauch. Sogar Morde, die zur Selbstanzeige gebracht wurden, werden unter den Tisch gekehrt und mit fadenscheinigen Argumenten ins Lächerliche gezogen.

 

Keine stichhaltigen Beweise, gebundene Hände (von wem auch immer), Opferaussagen, die einer blühenden Phantasie entspringen, Zuständigkeitsfragen und ähnliches, gelten als gängige Ausreden, nur um einer Anschuldigung nicht nachgehen zu müssen. Die Ermittlungen, wenn es überhaupt zu solchen kommt, werden so schlampig durchgeführt, dass am Ende gar nichts dabei rauskommen kann/darf. Wobei man das sogar noch verstehen kann, denn wer keinerlei Skrupel hat, Kindstötungen durchzuführen und solch einflussreiche Rückendeckung hat, wer weiß, wozu der noch in der Lage ist. Da ist es ein Leichtes, einen Ermittler mal kurz um die Ecke zu bringen. Als Opfer lässt er sich auch gut verwerten. Das war jetzt weder ein Witz noch Ironie, das war mein völliger ernst.

 

Die Anwälte der Opfer beißen sich die Zähne aus. Die Fälle ziehen sich über Jahre hinweg ins Erfolglose und die Opfer können nicht abschließen, mit einem Trauma, welches sowieso niemals bewältigt werden kann.

ITCCS - Tribunal gegen Kindesmissbrauch

Seit 2010 gibt es ein Tribunal, welches auf Völkerrecht basiert und ausschließlich "Menschenrecht" anwendet. Sie haben ihren Sitz in Brüssel und sind völlig frei von Korruption. Sie vernetzen sich und agieren weltweit. Endlich gibt es ein Sprachrohr für die Opfer und eine Anlaufstelle für Täter, die einfach nicht mehr können/wollen. Es hat sich eine Lobby gebildet, die nötig ist, um endlich die Tabuisierung aufzuheben und reinen Tisch zu machen. Hier werden sie ernst genommen und beschützt.

 

Gegründet wurde dieses internationale Tribunal für Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die Kirche und den Staat von Kevin Annett, der in den 90ern selbst Priester in Kanada war und dadurch auf die Missstände in der katholischen Kirche aufmerksam wurde. Stück für Stück hat er sich in die Materie eingearbeitet und ist inzwischen zu einem der gefährlichsten Gegner der Logen geworden, die aktiven Satanismus betreiben. Auf der Liste der Ndràngheta (der größte Zulieferer von Kindern) steht er ganz oben. Ein Grund, warum er seine Europa-Tour dieses Jahr nicht angetreten ist und dafür verschiedene Vertreter ausgesandt hat. Für Deutschland hat dies Arndt Endriss übernommen, der seit ca. einigen Monaten selbst aktiv an der Aufklärung ritueller Praktiken beteiligt ist und dafür wirbt, damit auch in Deutschland Common-Law-Gerichte für die Menschlichkeit eingeführt werden.

 

ITCCS ist kein Verein abgedrehter Verschwörungstheoretiker. Es ist eine Anlaufstelle von Opfern, Tätern und Zeugen, die dort endlich ihre Beweise und Aussagen vorlegen können, ohne befürchten zu müssen, entweder ins Lächerliche gezogen oder umgebracht zu werden. ITCCS ermittelt so gründlich, wie wir es eigentlich von Geheimdiensten und anderen Justizorganen erwarten. Doch wie schon erwähnt: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Was können WIR tun?

Zunächst einmal: Annehmen! Augen öffnen! Darüber reden! Verbreiten! Aufklären!

 

Was den Logen den größten Schutz bietet ist: Schweigen und Wegschauen! Nicht ein Jeder muss sich gleich persönlich einbringen, nein, es reicht schon aus, dieses Thema endlich zu ent-tabuisieren - anzu-erkennen, dass es so etwas noch gibt - hier und jetzt.

 

Wer sich doch persönlich einbringen möchte, der kann dies tun. ITCCS sucht dringend Menschen, die sich trauen Common-Law-Gerichte in verschiedenen Ländern einzurichten. Sie bilden auch Sheriffs aus, die Hinweisen nachgehen, Rituale verhindern und Teilnehmer verhaften. Das geschieht übrigens absolut legal und basiert auf internationalem Menschenrecht. Hier kann also nicht von einer Spaßbürgerwehr die Rede sein.

 

Wer sich jedoch persönlich einbringt, der muss sich absolut im Klaren darüber sein, auf was er sich da einlässt. Der braucht ein dickes Fell, ein großes reines Herz und starke Nerven und muss mit sich selbst im Reinen sein, sonst geht der Schuss nach hinten los und man wird ebenso zum Psychoopfer, wie die Menschen, die direkt daran beteiligt waren. Die Fähigkeit Abstand zu halten und sich emotional nicht reinreißen zu lassen, ist eine der größten Voraussetzungen.

 

So, und jetzt könnt Ihr Euch ausgiebig informieren - aber ACHTUNG!!! - das ist nichts für schwache Nerven und sensible Menschen. Die Videos sollten sich wirklich nur Menschen anschauen, die in der Lage sind, genug Abstand zur Sache selbst halten können.

Interview mit Arndt Endriss über die aktuelle Lage:

"Höllenleben 1 - Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche"

"Höllenleben 2 - Der Kampf der Opfer" ARD-Doku vom 24.6.2003

Buchtipp: "Vater unser in der Hölle"

Ulla Fröhling lernte "Angela Lenz" (siehe "Angela Lenz") 1993 bei Recherchen zu Multiplen Persönlichkeiten kennen und begleitete sie vier Jahre lang. Dabei erfuhr sie ihre Lebensgeschichte, recherchierte Hintergründe und Täterstrategien und veröffentlichte 1996 das Buch "Vater unser in der Hölle" über das Leben der "Angela Lenz". Ein Leben, das geprägt ist durch sexuelle Gewalt seit früher Kindheit, durch körperliche und psychische Folter in Kinderpornographie, Prostitution und in satanistischen Zirkeln.

Seit 2004 war das Buch vergriffen. Restexemplare wurden bei Ebay zu Phantasiepreisen gehandelt. (siehe "Die ebay-Geschichte") Mitte Januar 2008 erscheint »Vater unser in der Hölle« in einer aktualisierten Neuausgabe. Es enthält zusätzliche Kapitel, handschriftliche Briefe von "Angela Lenz" und Geleitworte von Luise Reddemann, Michaela Huber, Renate Rennebach sowie ein Nachwort von Onno van der Hart. Auch das Nachwort von Thorsten Becker wurde aktualisiert. Sein Nachwort aus der Erstausgabe und das damalige Vorwort der Autorin sind hier nachzulesen.

Ulla Fröhling hat das Leben von »Angela Lenz« 15 Jahre lang beobachtet und den Kontakt zu ihr gehalten. Nun legt sie auch Zeugnis ab über das Versagen einer Gesellschaft, die die Augen verschließt von den Folgen einer Gewalt, die sie selbst zugelassen hat.

 

Webseite - Vater unser in der Hölle

 

Leider wird das Buch nicht mehr verlegt und alle Gebrauchtexemplare werden zu schwindelerregenden Preisen angeboten. Da wird aus einer tragischen Geschichte auch noch gnadenlos Profit gezogen. Das ist mal wieder soooo typisch für unsere Gesellschaft.


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Kommentare: 2
  • #1

    Urs Wendel (Montag, 01 Dezember 2014 23:35)

    Zum Thema möchte ich allen Lesern dieses Blogs das Buch 334 Promille Lüge nahelegen.
    Ein abtrünniger Meister der hohen Grade beschreibt offen wie diese Bünde arbeiten und erläutert unter Todesdrohung die nun endlich nicht mehr geheimen Techniken solcher Zirkel.
    Das Buch Schlüssel zur Erleuchtung gibt die Schlüsseltechniken des inneren Zirkels der sogenannten "334-Loge" preis, die in diesem Zusammenhang erst im Jahr 2013 für die Öffentlichkeit preisgegeben wurden.

  • #2

    maras-welt (Dienstag, 02 Dezember 2014 10:03)


    Lieber Urs,

    vielen Dank für den Tipp! Allerdings sind schon alleine die Textstellen, die ich im Netz gefunden habe, harter Tobak. Ist vielleicht nichts für Jedermann :-)

    Und dabei hast Du völlig vergessen Dein Buch zu erwähnen:

    "108 ...Antwort von X" vom kleinen Bär

    - und Deine Webseite, die ich sehr interessant finde:

    http://www.antwort-von-x.de/index.html

    Bitte, liebe Leser, bevor Ihr Euch solch schwer verdaubare Kost reinzieht, lest erst mal ein bisschen auf Urs` Seite, das ist wesentlich entspannter.

    Herzlichen Dank auch für Deine Arbeit, die auch nicht ganz ungefährlich ist.

    Ganz LG
    Mara