Wenn der Mensch zur Ware wird - das riesige Geschäft mit Organen!


Bald auch im Supermarkt um die Ecke erhältlich!
Bald auch im Supermarkt um die Ecke erhältlich!

Als Nichtbetroffene/r lässt sich leicht reden oder schreiben: Spendet keine Organe! Wenn man aber selbst einmal in so eine Situation kommt, dann sieht die Welt ganz anders aus. Und wenn dann noch Kinder ins Spiel kommen, dann wird es von Mal zu Mal schwieriger.

 

Ich kenne ein junges Mädchen, dessen Lebenserwartung wurde auf ca. 15-20 Jahre geschätzt. Sie kam mit einem kranken Herzen auf die Welt. Leider würde ein gespendetes Herz ihre Lebenserwartung (wenn alles gut läuft) nur um ein paar Jahre verlängern, denn sie hat zudem noch andere gesundheitliche Probleme, die sich leider nicht lösen lassen.

 

Wenn ich über so etwas nachdenke, dann werden mir zwei Dinge bewusst: Zum einen, was für ein Glück ich doch habe, dass mein Kind gesund ist und zum anderen: Kann ich den vorhergesagten Tod eines anderen Kindes befürworten, wenn es doch die Möglichkeit gibt, ihm noch ein paar Jahre seines Lebens zu schenken? Das nennt man dann eine "Konfliktsituation", die für mich als Nichtbetroffene leichter zu lösen ist, als für jemanden, um dessen eigenes Kind es geht. Da lässt es sich natürlich einfacher sagen: "Nö, würd` ich nicht machen lassen!".

 

Doch wie hoch ist der Preis, für ein paar weitere Lebensjahre (und mehr sind es in der Regel nicht)? Zumal die Lebensqualität nach einer Transplantation rapide sinkt und man von da an, mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hat. Wem tut man damit einen Gefallen? Den Eltern, dem Kind, dem Organspender, den Angehörigen? Oder vielleicht nur den Geschäftemachern? Wer profitiert am Ende davon? Egal, wie wir es drehen und wenden, es gewinnen immer nur die Nutznießer.

 

Der Mensch ist längst zur Ware geworden. Ethische Aspekte werden schon lange unter den Tisch gekehrt. Um die Moral zu umgehen, werden Gesetze, über den Todeseintritt und dergleichen, eingeführt. Damit keiner mehr ein schlechtes Gewissen hat. Aber das ist nur eines von ganz vielen Argumenten, sich gegen eine Organspende zu entscheiden.

 

Was im Ganzen dahintersteckt, dass kann Euch Werner Hanne ganz genau erklären. Er hat eine ausführliche Broschüre zum Thema Organhandel verfasst und ein Gespräch mit Michael Vogt geführt. Wer die Broschüre aufmerksam liest oder sich das Gespräch anhört, der kann sich eigentlich (wenn er über einen gesunden Menschenverstand verfügt und sein Herz am rechten Fleck trägt), nie wieder für eine Organspende aussprechen - egal, auf welcher Seite er steht.

 

In Anbetracht dessen, dass es jeden treffen kann, empfehle ich auch Nichtbetroffenen, sich wenigstens darüber zu informieren und zwar bevor solch ein Fall eintrifft. Denn danach ist es meistens schon zu spät.

 

Wer möchte, der kann auch eine Petition dazu unterzeichnen:


Gesundheit-aktiv.de


Hier gibt es die komplette Broschüre zum Onlinelesen und/oder Downloaden:

Download
Organwahn.pdf
Adobe Acrobat Dokument 915.1 KB

Man kann die Broschüre aber auch bestellen über:


Organwahn.de - DIN-A5-Heft bestellen



Und wer möchte, kann sich hier einen "Nicht-Organspender-Ausweis" ausdrucken und ausfüllen:


Nicht-Organspender-Ausweis


Hier das Video mit Michael Vogt und Werner Hanne:


Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit Deinen Freunden!


Weitere Artikel aus den Kategorien:


Kommentar schreiben

Kommentare: 0