Über die wachsende Polizeigewalt und die Machtlosigkeit des Volkes


Erinnert mich stark an Robocops! (Fotoquelle: pixabay.com)
Erinnert mich stark an Robocops! (Fotoquelle: pixabay.com)

Unsere Polizisten, vor allem das Sondereinsatzkommando (SEK) hat in den vergangenen Jahren enorm aufgerüstet. Zwar handelt es sich bei dem Swat-Team auf dem Foto um Polizisten aus Bogota, aber unser SEK unterscheidet sich kaum von denen (Bild 1, Bild 2, Bild 3).  Bei diesem Anblick könnte man meinen, sie ziehen in den Krieg. Aber gegen wen? In der Regel gegen das eigene Volk. Das zumindest ist deren Aufgabe.

 

Die paar wenigen Polizisten, die es noch gibt, werden dementsprechend gut ausgebildet. Sogar das Zeitalter des Smartphones wird schon in die Aus-/Weiterbildung mit einbezogen. So darf man angeblich nur noch von unten zuschlagen, damit man dabei nicht gefilmt werden kann. Denn immer mehr Menschen filmen die Polizisten bei ihren Übergriffen.

 

Wer jetzt denkt, das wäre hilfreich und man könnte somit die Polizisten dazu bringen, weniger zuzuschlagen, der hat sich schwer getäuscht, im Gegenteil. Sie passen jetzt einfach nur besser auf, beschlagnahmen Smartphones, lassen Videos vor Ort löschen oder verdrehen die Aufnahmen, durch abgekartete Aussagen, so, dass man am Ende selbst noch eine Anzeige am Hals hat, wegen Verletzung er Persönlichkeitsrechte oder ähnlichem. Am beliebtesten ist die Ausrede, man hätte den Vorfall nicht komplett gefilmt und die Gewalt, die vom "Täter" ausging so nicht dokumentieren können. Dafür verschwören sich die beteiligten Polizisten dann und sagen gemeinsam aus, dass der Täter zuvor handgreiflich wurde. Und Polizisten glaubt man von Haus aus. Deren Aussagen werden nicht einmal angezweifelt.

 

Beweise, seien sie noch so offensichtlich, nützen also nichts. Es nützt auch nichts unbescholten zu sein. Allzuoft hören wir von Gewaltakten, die unbescholtene Bürger treffen. Es kann also jeden, jederzeit treffen. Wie in einem Fall (der in dem Video beschrieben wird), wo eine Familie komplett krankenhausreif geprügelt wird und am Ende selbst noch eine Strafanzeige an der Backe hat.


Früher haben die meisten Polizisten noch erfolgreich geschlichtet. Heutzutage gehen sie größtenteils anders an eine Sache ran. Mit Abstand, Arroganz und Angst. Es ist, als hätte man sie jeder Menschlichkeit beraubt. Oftmals werden Handlungen falsch interpretiert und dann wird zugeschlagen. Anschließend gibt es keinen Grund mehr zu schlichten, denn man muss die Gewalt ja rechtfertigen. Da ein Polizist privat haftet, wäre es verherrend, wenn er zugeben würde: "Oh, Entschuldigung, wenn die Sache so aussieht, dann habe ich einen Fehler gemacht!" Nie und nimmer geben die einen Fehler zu!


Und dieser Fehler im System zwingt die Polizisten dazu, sich zu verbünden und zu schützen. Wie bei der Mafia ist Schweigen ein ungeschriebenes Gesetz, dessen Nichteinhaltung schwere Konsequenzen mit sich trägt. Entlassung, Ächtung, Mobbing, Geldstrafen, Haftstrafen und dergleichen erwarten einen Polizisten gegebenenfalls, wenn er zugibt, einen Fehler gemacht und zugeschlagen zu haben, obwohl keine rechtliche Handhabe vorliegt (Notwehr o.ä.). Denn wie schon erwähnt: Er haftet privat! Eine Staatshaftung gibt es nicht mehr!


So stehen wir als Volk, dieser, von der Regierung auf uns losgelassenen, Gewalt, machtlos gegenüber. Im Grunde sollte jeder Polizist seinen Dienst quittieren und sich einen neuen Job suchen, sofern es welche gäbe. Alles in allem haben sie es geschickt eingefädelt. Und so können wir von Glück sprechen, wenn es uns nicht trifft.


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