Petition: Zieht die Strafanzeigen gegen Flaschensammler zurück!


Es ist schlicht und ergreifend eine Sauerei, was mit Flaschensammlern zum Teil abgezogen wird. Da hat doch der Flughafen Hamburg im vergangenen Jahr 97 Strafanzeigen gegen Flaschensammler gestellt, die gegen das dort geltende Sammelverbot verstoßen haben. Was für eine Borniertheit.

 

Wem tut es denn weh, wenn jemand mit dem Flaschensammeln seinen Lebensunterhalt ein wenig aufbessert? Oder stört es etwa das "Flughafen-Bild", wenn in Deutschland die Menschen an den Mülleimern kleben und nach Pfandflaschen kruschteln? Das wird es wahrscheinlich sein. Man will "diese Leute" einfach nicht auf dem Gelände haben und schon gar nicht bettelnd und sammelnd. Deshalb zeigt man sie an, so wird man sie auch los.

 

Stephan Karrenbauer ist Sozialarbeiter bei Hinz & Kunzt und hat jetzt eine Petition gestartet, damit der Hamburger Flughafen die Strafanzeigen zurückzieht und das Flaschensammeln wieder erlaubt.


Dass es auch anders geht, zeigt der Flughafen Bremen: Dort werden Flaschensammler geduldet. Ob der „angenehme Aufenthalt“ der Fluggäste dadurch beeinträchtigt werde, hänge „sicherlich von der Anzahl und dem Verhalten der Flaschensammler ab“, sagt Flughafensprecherin Andrea Hartmann. „Bei Beschwerden spricht unser Servicepersonal die entsprechende Person an und bittet um Rücksicht.“ Mit Strafanzeigen muss am Bremer Airport jedenfalls niemand rechnen.


Bitte unterstützt diese Petition. Ich denke, hier kann man was erreichen, wenn der Druck auf den Hamburger Flughafen nur groß genug ist.


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Kommentare: 1
  • #1

    k.bauer (Donnerstag, 14 Mai 2015 06:30)

    jeder muß in deutschland sehen wo er bleibt.
    das sind die folgen wenn ein fast-bankrott brd-staat
    weiter so agieren darf.
    wann hört das endlich auf.