Digitale Drogen - eine weitere Möglichkeit die Massen zu manipulieren


Na ganz klasse! Medien, Fernsehen, Video-Spiele, Filme, Alkohol und die klassischen synthetischen Drogen scheinen nicht mehr zu genügen, um die Masse zu hypnotisieren. Jetzt müssen es auch noch digitale Drogen sein.

 

In der Video-Reihe "Hypnotisierte Massen" wird sehr genau beschrieben, wie wir auf Frequenzen und elektromagnetische Schwingungen reagieren. Und genau nach diesem Prinzip verfahren digitalen Drogen.

 

Als Digitale Drogen werden technische Methoden bezeichnet, mit denen man versucht direkt Einfluss auf das Gehirn zu nehmen und so bestimmte Bewusstseinszustände herbeizuführen. Dies geschieht meist über akustische oder visuelle Signale, zum Teil werden sogenannte Mind machines zu diesem Zweck verkauft, oft reichen aber für akustische Reize auch handelsübliche Kopfhörer. Ist das Ziel bestimmte Gehirnwellen anzuregen, so spricht man von Brainwave entrainment.

 

Hier hat sich inzwischen ein breiter Markt eröffnet. Auf YouTube gibt es hunderte verschiedener Videos, welche Klänge anbieten, die "high" machen sollen. Es ist erstaunlich, was dort alles angeboten wird. Man muss nur "digitale Drogen" eingeben und schon bietet sich eine ganze Palette verschiedener Bewusstseinszustände, welche man mit den Klängen erreichen kann - angeblich.

 

Der bekannteste Anbieter für digitale Drogen ist I-Doser. Dort kann man ganze "Drogen-Pakete" runterladen. Ab 12,95 $ geht`s los. Dafür erhält man z. B. MARIJUANA / COCAINE / OPIUM / PEYOTE oder TRIP / NITROUS RAVE / ABSINTHE oder die Pilz-Variante AMANITA / AYAHUASCA / THORNAPPLE / OVERDOSE. Sex-Drogen wie BUDDER / MOLLY / POPPERS / ROOFIE gibt es natürlich auch. Ohne Umwege kann man sich auch gleich den ORGASMUS bestellen. Wer wissen möchte, wie es sich anfühlt, wenn man Tod ist, der zieht sich die Datei "DEATH" rein oder gleitet gleich in die "HAND OF GOD" (angeblich die härteste Droge).

 

Ich habe keine Ahnung, ob und wie das Zeug wirkt. Ehrlich gesagt, will ich es auch gar nicht wissen. Fakt ist, dass viele, vorallem junge Menschen, ganz wild darauf sind diese digitalen Drogen auszuprobieren. In den Kommentaren auf YouTube allerdings, liest man viel Ernüchterndes. Und ob diejenigen, bei denen es gewirkt haben soll nicht vielleicht einem Placebo-Effekt unterlegen sind, weiß man auch nicht.

 

Die Expertenmeinungen gehen hier auch stark auseinander. Die einen sagen, es bringe gar nichts und wäre nur Geldmacherei, was angesichts der Preise relativ nahe liegt, andere wiederum sind überzeugt davon, dass Frequenzen in unserem Gehirn etwas anrichten. Ob es die jeweils gewünschte Wirkung oder etwas ganz anderes bezweckt, kann man also noch gar nicht sagen. Zumindest sind solche unterschiedlichen Frequenzen eine Überreizung der Sinne und können somit durchaus einen Trancezustand erzeugen. Also, liebe Experimentierfreudigen, aufgepasst, so ganz ohne Nebenwirkung können auch digitale Drogen nicht sein. 

 

I-Dosing: Drogen aus dem Kopfhörer


I-Doser-Shop


Binaurale Beats (Wikipedia)


Es geht aber auch effektiver

Transhumanismus eine gruselige Entwicklung
Transhumanismus eine gruselige Entwicklung

Komisch, bei freier Energie bleibt der "Fortschritt" auf der Strecke (er wird zumindest nicht zugelassen). Wenn es aber darum geht Menschen in ihr Gehirn einzugreifen, mit technischen Mitteln, dann ist der Fortschritt unaufhaltsam und alle halten es für eine tolle innovative Idee.


Der neueste Schrei in digitalen Drogen ist eine Erfindung der Firma Thync. Was man dazu benötigt? Ein Gehirn, ein kleines Stimulationsgerät, welches direkt im Nacken angebracht wird und eine Smartphone-App. Und schon kann es losgehen.


Dabei werden Vibes (Vibrationen/Schwingungen) über den Nacken in die Kranialnerven geleitet, welche direkt ins Gehirn führen (soll angeblich sehr wirkungsvoll sein). Diese Vibes beeinflussen das sympathische und parasympathische Nervensystem und die Gehirnströme. Sie mobilisieren somit den Ausstoß von körpereigenen Botenstoffen und Hormonen.


Gedacht ist das Ganze z. B. für gestresste Manager, die sich nach einer anstrengenden Sitzung die "Relax"- oder "Calm"-App reinziehen können und anschließend, für die nächste Sitzung, wieder die "Energy"-App zum Aufpuschen. Supi, dann braucht der Manager keinen Ausgleich mehr, muss nicht mehr in die Natur oder Joggen gehen. In Zukunft braucht er sein Büro gar nicht mehr verlassen, nur noch die passende App.


„Diese Technologie hat keine Grenzen nach oben”, so Isy Goldwasser, einer der Entwickler, „Wenn wir das Ding erstmal auf dem Markt haben, werden immer neue Vibes dazukommen.”


Heißt, man kann in Zukunft nahezu jeden Bewusstseinszustand damit erreichen. Aber auch heilen soll man mit dem Prinzip der Nervenstimulation können. Für schlappe 1.195 Dollar kann man sich einen Alpha-Stim kaufen. Damit wird man Depressionen los und kann Stress abbauen. Der funkioniert allerdings übers Ohr und wird mit einer Leitflüssigkeit angewendet.


Ist es nicht schön, was es so alles gibt? Bald brauchen wir uns gar nicht mehr bewegen oder meditieren oder mit uns selbst beschäftigen. Das macht in Zukunft unser Smartphone für uns. Was für eine schöne technisierte Welt wir doch anstreben. Also, mich bewegt kein Mensch zu solch einem Unfug. Für meinen Geschmack sind wir jetzt schon viel zu sehr verkabelt und verstrahlt. Was, wenn die Menschen eines Tages nur noch Zuhause sitzen, mit irgendwelchen Kopfhörern auf`m Kopf, Geräten im Nacken und Klipsen am Ohr? Schreckliche Vorstellung!


Quelle: www.sein.de


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Kommentare: 1
  • #1

    Andi (Dienstag, 17 Februar 2015 22:26)

    Da stimme ich dir zu! "Schreckliche Vorstellung!"