"Böses" Blut? Warum Bluttransfusionen äußerst fragwürdig sind!


Mal wieder ein Millionen Geschäft - wie könnte es auch anders sein
Mal wieder ein Millionen Geschäft - wie könnte es auch anders sein

Das Hauptargument für die Blutspende ist immer noch: Wir wollen helfen und Leben retten! Ein Akt der Nächstenliebe. Das ist auch der Grund, warum (gerade im ländlichen Bereich) immer noch ganze Heerscharen Menschen bei diesen Blut-Spende-Veranstaltungen vom Roten Kreuz mitmachen. Man trifft sich, spendet Blut, beruhigt sein Gewissen und darf sich anschließend am Kuchenbuffet bedienen. Ach, wie schön...

 

Sicher gibt es auch die Blutspender, die sich ein wenig Geld damit verdienen, aber das sind mit Sicherheit die wenigsten. Denn immer noch geistert der Mytos vom "rettenden" Blut umher. Das ist ein bisschen so, wie mit der Organspende (ausführlicher Artikel mit Werner Hanne). Aber dem ist längst nicht mehr so.

 

Es ist wie mit jedem Thema, welches man einmal tiefergehend hinterfragt und mit dem man sich umfangreich beschäftigt. Seien es Organspenden, Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen u. v. m., ich finde, es lohnt sich bei allem zu recherchieren, auch wenn hier und da schockierende Dinge zum Vorschein kommen, können wir doch anschließend dementsprechend handeln, denn es gibt für nahezu alles sanftere Methoden.

 

Ich wurde zu diesem Artikel angeregt, weil ich eine E-Mail erhalten habe, mit einem Link zu einem anderen Artikel. Was ich da gelesen habe, hat mich fasziniert und ich wollte mehr erfahren über die Einverleibung von Blut, in Form von Transfusionen. Die wenigsten wissen, dass jede Zuführung von Fremdblut eine "Mini-Transplantation" ist.

 

Hier ein kurzer Auszug aus dem Artikel "Spuk im Blut des Menschen" aus pacal-votan.blogspot.de:

Stellen Sie sich vor, Sie würden sich etwas Blut nehmen lassen und von diesem Blut je einen Tropfen in zwei winzige Glasschalen geben. Dann lassen Sie diese Blutstropfen über Tage an Licht und Luft komplett austrockenen, sodass jeglicher biologischer Prozess zum Erliegen kommt. Die eine Probe lassen Sie in Klagenfurt und die andere transportieren Sie z.B. in ein Labor in Wien. Dort verwenden Sie eine sündhaft teure Labor-Waage, die in der Lage ist, in einem Glaszylinder unter Luftabschluss 1/10.000stel Milligramm zu wiegen. 

In diese Waage geben Sie das Glasschälchen mit dem vertrockenten Blutsstropfen und wiegen diese eine Woche lang, kontrolliert und dokumentiert von einem angeschlossenem Computer. Das Gewicht wird sich nach wenigen Minuten bei einem Wert einpendeln, der uns als Zahl erst einmal nicht weiter interessiert. Dieser Wert soll unser Nullgewicht sein. Nach einer Woche werden Sie feststellen, dass dieser festgelegte Nullwert - sofern das Labor erschütterungsfrei gebaut ist - immer gleich geblieben ist, d.h. nichts ist dort passiert. 

In Klagenfurt machen Sie in einem 2. Labor genau das gleiche, auch hier tut sich gewichtsmäßig rein gar nichts. In Klagenfurt geben Sie nach einer Woche nun auf den trockenen Blutstropfen in der Waage drei Tropfen Nährlösung, die man für das Wachstum von Bakterienstämme verwenden würde, um das Blut biologisch wieder zu aktivieren. Natürlich wiegt die Schale mit dem Blutstropfen nun ca. 0,15g mehr, weil eben drei Tropfen Nährlösung dazu kamen. Wir definieren dieses neue Gewicht in Klagenfurt jetzt wieder als Null und schauen was passiert. Die ersten Stunden bleibt die Nulllinie erhalten, dann, nach ca. 1 Tag beginnt das Gewicht im 1/1.000stel Miligrammbereich zu steigen. 

Mit jedem Tag steigt es weiter. Nach der klassischen Physik dürfte das gar nicht sein, weil es ein abgeschlossenes System ist, aus dem nichts entweichen oder hineinkommen kann. Die „alte“ Physik hat dafür keine Erklärung. Jetzt kommt jedoch das Spektakuläre: Das Gewicht des trockenen Blutstropfens in Wien steigt ebenfalls! Dort wurde aber nichts aktiviert, keine Nährlösung dazu gegeben, es bliebt immer völlig unberührt, niemand hat den Glaskolben berührt oder auch nur angesehen. Das Gewicht in Wien steigt im gleichen Maße wie das in Klagenfurt und zwar exakt zur gleichen Zeit mit gleichem Zuwachs. Spuk meinen Sie?

Der Chemiker und Physiker Dr. Klaus Volkamer führte genau solche Experimente durch. Er entdeckte die feinstoffliche Materie, die er u.a. durch Versuche dieser Art begründete. Immer dann, wenn Leben keimt, wird sozusagen feinstoffliche Materie von der grobstofflichen angezogen. Anders formuliert: Die feinstoffliche haucht der grobstofflichen Materie das Leben ein. Diese feinstoffliche Materie ist Träger aller Informationen und des Bewusstseins. Sie strukturiert sich in Quanten. Die kleinste Einheit ist die Zelle, die nächste der Zellverband, z.B. ein Herz und auch der Mensch oder die Erde sowie unsere Galaxie sind Einheiten dieser Feinstofflichkeit - alles Wesen mit einem Bewusstsein, alle miteinnander verbunden. Die Kommunikation der feinstofflichen Quanten erfolgt mit millionenfacher Lichtgeschwindigkeit, durch alle grobstoffliche Materie oder Vakua hindurch, sie unterliegt nicht den Gesetzen der Einstein‘schen Relativitätstheorie.


Dass die beiden Blutstropfen in Klagenfurt und Wien über mehr als 300km miteinander kommunizieren, liegt an einer sogenannten physikalischen Verschränkung von feinstofflichen Einheiten. Und auch Blut ist eine Einheit für sich wie ein Organ. Bei 3.000km oder 3.000.000km wäre das Ergebnis immer das gleiche.


Ich gebe Ihnen recht, es bleibt dennoch gespenstisch, vor allem deshalb, weil es eben ein „toter“ Tropfen Blut war.


Aber die Geschichte geht noch weiter. Wenn dann in Klagenfurt die Nährstoffe oder der Sauerstoff im Glaszylinder aufgebraucht sind, „stirbt“ die reaktivierte Biologie des Blutstropfens und das Nullgewicht von einst stellt sich wieder ein. Gleichzeitig dazu auch bei dem „toten“, unberührten Blutstropfen in Wien, weil die feinstoffliche Materie, das Leben also, wieder entschwunden ist.
Faszinierend, oder?


Was mich dabei erschreckt, ist etwas ganz anderes: Stellen Sie sich vor, Sie spenden 0,5 Liter Blut. Der Empfänger ihres Blutes, bzw. dessen Blut bleibt dann mit Ihrem Blut dauerhaft verschränkt. Es verbindet Sie dann eine ganz direkte und besondere Kommunikation mit diesem Menschen, nur, Sie haben sich diese Person nicht ausgesucht, werden jedoch von ihr täglich über ihr Tun und Denken beeinflusst, im Positiven wie im Negativen.


Hier geht es interessant weiter...

Faszinierend, nicht wahr!? Zwar handelt es sich hierbei um "totes" Blut, aber nicht auszudenken, was dann mit "lebendigem" Blut alles möglich ist. Vielleicht lässt sich dadurch die Frage beantworten, warum so viele Menschen, die Fremdblut erhalten haben, sogar Jahre nach der Bluttransfusion auf einmal erkranken, aus heiterem Himmel sozusagen. Ist zu diesem Zeitpunkt vielleicht der Blutspender erkrankt und überträgt die Informationen an den Blutempfänger? Das ist nur eine Theorie, denn viele, ja wirklich viele, Menschen erkranken unmittelbar nach der Bluttransfusion und sterben sogar an den Folgen. Das haben mehrere großangelegte Studien herausgefunden. Deshalb haben fünf Universitätskliniken einen Verbund gegründet, die explizit daran forschen, Operationen ohne Bluttransfusionen durchzuführen. Und sie sind sehr erfolgreich damit, sehr zum Leidwesen der Blutbankbetreiber und des Roten Kreuzes. Dort heißt es, man hätte noch nicht genug geforscht und würde zu voreilige Schlüsse ziehen. Die hohe Todesrate wird damit begründet, dass eben viel mehr Schwerst- bzw. Todkranke Bluttransfusionen erhalten und wahrscheinlich sowieso gestorben wären. Ja, klar. Man kann alles schönreden. Vorallem wenn es um Profit geht und man sein eigenes Schiff sinken sieht.


Über die Arbeit der Kliniken und die Ergebnisse der Studien gibt es eine sehr gute Doku. Mich hat dabei ermutigt, dass ausgerechnet hochrangige Mediziner dieses Projekt in die Wege geleitet haben und sich nicht von der Pharma-Lobby beeinflussen lassen, sondern sich viel mehr auf das Wohl des Patienten konzentrieren. Respekt! Von solchen Medizinern bräuchten wir noch viel, viel mehr...


Andere wissen das schon lange


Es gibt eine religiöse Gemeinschaft, die sich prinzipiell gegen Bluttransfusionen ausspricht. So ziemlich jeder hatte sie schon einmal vor seiner Türe stehen - die Zeugen Jehovas! Man kann von ihnen halten was man will, aber in dem Punkt waren sie uns einen großen Schritt voraus. Ich bin mir sicher, sie haben es schon desöfteren erwähnt, in diversen Gesprächen, aber wie so oft, haben wir nicht zugehört, bzw. nicht hinterfragt, ob nicht doch etwas dran sein könnte. Sie sind halt für viele nur religiöse Spinner. Also, in Zukunft, wenn eine Gemeinschaft, egal ob religiös oder esoterisch oder spirituell, etwas so vehement vertritt, dann sollten wir zumindest zuhören. Vielleicht steckt ja wirklich was dahinter. Alles hat seinen Hintergrund! Verwerfen kann man es immer noch.


Hier ein toller Artikel, über Alternativen zur Bluttransfusionen, mit denen sich die Zeugen Jehovas schon seit ihrer Entstehung beschäftigen und diese auch anwenden. Einige Methoden werden auch von den Unikliniken angewandt. Also, liegen sie gar nicht mal so verkehrt. Ich habe übrigens in meiner Patientenverfügung einen extra Punkt, bei dem es untersagt ist, mir Bluttransfusionen und damit verbunde Produkte (z. B. Blutplasma) zu verabreichen. Erlaubt sind synthtische Ersatzmittel, sofern diese verfügbar sind.


Hier der Zeugen-Jehova-Artikel:

Ausgezeichnete Alternativen zur Transfusion


Vielleicht kommt der Gedanke auf: "Transfusionen sind zwar gefährlich. Aber gibt es denn irgendwelche ausgezeichneten Alternativen?“ Eine gute Frage. Und beachte auch den Ausdruck "ausgezeichnet“.


Jeder, auch Jehovas Zeugen, wünscht sich eine wirksame, kunstgerechte medizinische Betreuung. Dr. Grant E. Steffen führte zwei Hauptelemente an: "Eine ausgezeichnete medizinische Betreuung ergibt sich daraus, daß durch die einzelnen Elemente jener Betreuung legitime medizinische und nichtmedizinische Ziele erreicht werden können“ (The Journal of the American Medical Association, 1. Juli 1988). Zu den "nichtmedizinischen Zielen“ gehört es, der Moral oder dem biblischen Gewissen des Patienten nicht zuwiderzuhandeln (Apostelgeschichte 15:28, 29).


"Wir müssen zu dem Schluß kommen, daß es gegenwärtig viele Patienten gibt, die Blutbestandteile erhalten und nicht den geringsten Nutzen aus der Transfusion ziehen (das Blut wird nicht benötigt), aber einer deutlichen Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen ausgesetzt sind. Kein Arzt würde wissentlich einen Patienten einer Therapie aussetzen, die nicht helfen kann, jedoch schaden könnte, aber genau das geschieht, wenn unnötigerweise Blut transfundiert wird.“

(Transfusion-Transmitted Viral Diseases, 1987).


Können schwierige medizinische Probleme ohne die Verwendung von Blut legitim und wirksam bewältigt werden? Erfreulicherweise lautet die Antwort: Ja.


Obwohl die meisten Chirurgen beteuert haben, sie hätten nur dann Blut verabreicht, wenn es unumgänglich gewesen sei, hat die Verwendung von Blut seit der epidemischen Ausbreitung von Aids rapide abgenommen. In einem Leitartikel in Mayo Clinic Proceedings (September 1988) hieß es, es sei "einer der wenigen Vorteile der Seuche“ gewesen, daß sie "auf seiten der Ärzte und Patienten zu verschiedenen Strategien geführt hat, Bluttransfusionen zu vermeiden“. Ein Vertreter einer Blutbank erklärt: "Verändert hat sich die Intensität der Botschaft, die Empfänglichkeit der Kliniker für die Botschaft (aufgrund eines gestiegenen Risikobewußtseins) und die Forderung, Alternativen in Betracht zu ziehen“ (Transfusion Medicine Reviews, Oktober 1989).


Man beachte: Es gibt Alternativen. Dies wird verständlich, wenn wir betrachten, warum Blut transfundiert wird.


Das Hämoglobin der roten Blutkörperchen transportiert den Sauerstoff, der für eine gute Gesundheit und zum Leben nötig ist. Wenn jemand eine größere Menge Blut verloren hat, liegt es nahe, dieses einfach zu ersetzen. Normalerweise enthalten 100 Milliliter Blut 14 bis 15 Gramm Hämoglobin. (Ein anderes Konzentrationsmaß ist der Hämatokrit, der allgemein bei ungefähr 45 Prozent liegt.) Als anerkannte "Regel“ galt, daß einem Patienten vor der Operation Blut transfundiert wird, wenn sein Hämoglobinwert unter 10 (Hämatokrit unter 30 Prozent) lag. Die schweizerische Zeitschrift Vox Sanguinis (März 1987) berichtete, daß "65 % der… [Anästhesisten] zur Bedingung machten, daß Patienten vor einer geplanten Operation einen Hämoglobinwert von 10 g/dl haben“.


Im Jahre 1988 stellte Professor Howard L. Zauder auf einer Konferenz zum Thema Bluttransfusion die Frage: "Wie sind wir auf diese 'magische Zahl‘ gekommen?“ Er sagte deutlich: "Die Ätiologie [der ursächliche Zusammenhang] der Forderung, daß ein Patient vor der Narkose 10 Gramm Hämoglobin (Hgb) haben müsse, ist überdeckt von Tradition, eingehüllt in Dunkel und weder durch klinische noch durch experimentelle Beweise erhärtet.“ Man stelle sich vor, daß bei Tausenden von Patienten aufgrund einer unklaren, nicht erhärteten Forderung Blut übertragen wurde.


Man mag sich fragen: "Warum ist ein Hämoglobinwert von 14 normal, wenn man mit viel weniger auskommen kann?“ Nun, man hat eine beträchtliche Reserve, was die Sauerstofftransportkapazität betrifft, so daß man zum Beispiel stets Sport treiben oder schwere Arbeit verrichten kann. Studien bei anämischen Patienten ergeben sogar, daß "es schwierig ist, selbst bei einem niedrigen Hämoglobinwert von nur 7 g/dl eine verminderte Belastbarkeit festzustellen. Andere haben Beweise für eine nur mäßig beeinträchtigte Funktion gefunden“ (Contemporary Transfusion Practice, 1987).


Erwachsene vermögen sich einem niedrigen Hämoglobinwert anzupassen. Aber wie verhält es sich bei Kindern? Dr. James A. Stockman III sagt: "Mit wenigen Ausnahmen kommt es bei zu früh geborenen Kindern im ersten bis zum dritten Monat zu einem Abfall des Hämoglobins… . Die Indikationen für eine Transfusion auf der Säuglingsstation sind nicht gut definiert. In der Tat scheinen viele Kleinkinder bemerkenswert niedrige Hämoglobinkonzentrationen ohne offensichtliche klinische Schwierigkeiten zu tolerieren“ (Pediatric Clinics of North America, Februar 1986).


"Einige Autoren haben gesagt, daß niedrige Hämoglobinwerte von 2 bis 2,5 g/100 ml vertretbar sein mögen… Eine gesunde Person verträgt vielleicht einen 50%igen Verlust an roten Blutkörperchen und ist fast völlig symptomlos, wenn der Blutverlust über einen längeren Zeitraum eintritt“

(Techniques of Blood Transfusion, 1982).


Solche Aussagen bedeuten nicht, daß nichts unternommen werden müßte, wenn jemand bei einem Unfall oder einer Operation eine größere Menge Blut verliert. Bei einem großen und schnellen Blutverlust sinkt der Blutdruck, und es kann zum Schock kommen. Zunächst muß die Blutung gestillt und das Volumen aufgefüllt werden. Dadurch wird ein Schock verhindert, und die noch vorhandenen roten Blutkörperchen und die übrigen Blutbestandteile bleiben in Fluß.


Der Volumenersatz kann ohne Blut oder Blutplasma erfolgen.* Verschiedene blutlose Flüssigkeiten sind wirkungsvolle Volumenexpander. Die einfachste ist Kochsalzlösung; sie ist sowohl billig als auch mit dem Blut verträglich. Es gibt ferner Flüssigkeiten mit besonderen Eigenschaften, zum Beispiel Dextran, Haemaccel und Ringer-Laktat-Lösung. Hydroxyäthylstärke (HÄS) ist ein neuerer Volumenexpander, und "er kann ohne Bedenken empfohlen werden für Patienten [mit Brandverletzungen], die Einwände gegen Blutprodukte haben“ (Journal of Burn Care & Rehabilitation, Januar/Februar 1989). Solche Flüssigkeiten haben bestimmte Vorteile. "Kristalloide Lösungen [wie Kochsalz und Ringer-Laktat], Dextran und HÄS sind relativ atoxisch und billig, schnell verfügbar, können bei Zimmertemperatur gelagert werden, erfordern keine Verträglichkeitstests und bergen nicht das Risiko von transfusionsbedingten Infektionskrankheiten“ (Blood Transfusion Therapy— A Physician’s Handbook, 1989).


Man mag sich jedoch fragen: "Warum sind blutfreie Ersatzflüssigkeiten so wirksam, da doch rote Blutkörperchen erforderlich sind, um den Sauerstoff in alle Teile des Körpers zu transportieren?“ Wie bereits erwähnt, hat der Körper Sauerstofftransportreserven. Bei einem Blutverlust setzt ein wunderbarer Ausgleichsmechanismus ein. Das Herz pumpt mit jedem Schlag mehr Blut. Da das verlorengegangene Blut durch eine geeignete Flüssigkeit ersetzt worden ist, fließt das jetzt verdünnte Blut leichter, sogar in den kleinen Blutgefäßen. Zufolge von chemischen Veränderungen wird mehr Sauerstoff an die verschiedenen Gewebe abgegeben. Diese Anpassungen sind so wirksam, daß die Sauerstoffversorgung nur auf 75 Prozent des Normalwertes absinkt, wenn nur noch die Hälfte der roten Blutkörperchen vorhanden ist. Ein Patient verbraucht in Ruhe nur 25 Prozent des in seinem Blut verfügbaren Sauerstoffs. Zudem setzen die meisten Narkosemittel den Sauerstoffbedarf des Körpers herab.


WIE KÖNNEN ÄRZTE HELFEN?


Ärzte können jemandem helfen, der Blut verloren und somit weniger rote Blutkörperchen hat. Wenn das Volumen wieder aufgefüllt worden ist, kann Sauerstoff in hohen Konzentrationen verabreicht werden. Dadurch steht dem Körper mehr zur Verfügung, und das hat oft beachtliche Folgen. Britische Ärzte gingen so bei einer Frau vor, die so viel Blut verloren hatte, daß "ihr Hämoglobin auf 1,8 g/Deziliter absank. Sie wurde erfolgreich behandelt… durch Beatmung mit hohen Sauerstoffkonzentrationen und mit Transfusionen großer Mengen Gelatinelösung [Haemaccel]“ (Anaesthesia, Januar 1987). Der Bericht sagt ferner, daß auch andere bei akutem Blutverlust erfolgreich mit Hilfe der Sauerstoffüberdruckkammer behandelt worden sind.

Die Herz-Lungen-Maschine ist eine große Hilfe in der Herzchirurgie bei Patienten, die kein Blut wünschen
Die Herz-Lungen-Maschine ist eine große Hilfe in der Herzchirurgie bei Patienten, die kein Blut wünschen

Ärzten ist es auch möglich, die Bildung von roten Blutkörperchen bei ihren Patienten zu fördern. Wie? Durch Eisenpräparate (intramuskulär oder intravenös), die den Körper dazu anregen können, die Bildung roter Blutkörperchen auf das Drei- bis Vierfache der normalen Bildungsrate zu beschleunigen. In jüngerer Zeit ist noch eine andere Art Hilfe möglich geworden. In den Nieren wird ein Hormon, das Erythropoetin (ESF), gebildet, welches das Knochenmark stimuliert, rote Blutkörperchen zu erzeugen. Heute ist künstlich (gentechnisch) hergestelltes ESF verfügbar. Ärzte können so bei bestimmten anämischen Patienten die Bildung neuer roter Blutkörperchen stark beschleunigen.


Selbst bei Operationen können erfahrene und gewissenhafte Chirurgen und Anästhesisten Hilfe leisten, indem sie fortschrittliche Blutsparmethoden einsetzen. Peinlich genaue Operationstechniken, wie Elektrokauter zur Verminderung von Blutungen, können nicht genug betont werden. Manchmal kann das Blut, das in eine Wunde fließt, aufgesaugt, gefiltert und in den Kreislauf zurückgeführt werden.


Wenn eine Herz-Lungen-Maschine anfangs mit einer blutlosen Flüssigkeit gefüllt wird, kann dem Patienten die sich daraus ergebende Blutverdünnung zugute kommen, da weniger rote Blutkörperchen verlorengehen.


"Ältere Auffassungen über den Sauerstofftransport in das Gewebe, über die Wundheilung und den 'Ernährungswert‘ des Blutes werden derzeit verworfen. Erfahrungen mit Patienten, die Zeugen Jehovas sind, zeigen, daß sogar ernste Anämien gut toleriert werden“

(The Annals of Thoracic Surgery, März 1989).


Es gibt noch weitere Möglichkeiten zu helfen: die Unterkühlung des Patienten, um während der Operation seinen Sauerstoffbedarf zu verringern; hypotensive Anästhesie; Verbesserung der Gerinnbarkeit des Blutes; Desmopressin (DDAVP) zur Verkürzung der Blutungszeit; "Laserskalpelle“. Je mehr Ärzte und besorgte Patienten darauf bedacht sind, Bluttransfusionen zuvermeiden, um so länger wird diese Liste werden. Wir hoffen zwar, daß niemand eine große Menge Blut verliert. Aber wenn es dazu kommen sollte, können erfahrene Ärzte die Behandlung sehr wahrscheinlich ohne Bluttransfusion und ohne deren zahlreiche Risiken durchführen.


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Kommentare: 5
  • #1

    betty (Freitag, 27 März 2015 10:30)

    Schön, dass Sie hier über so etwas berichten! In der alternativen Medizin ist das bekannt, es gibt hier Methoden, wie über einen Blutstropfen therapeutisch medizinisch an dem entsprechenden Menschen gearbeitet wird, weil sich das, was man an dem Tropfen tut, direkt und ohne Zeitverzögerung auf das Blut im Menschen auswirkt. Wenn ich das jemandem erzähle, ist die Verblüffung immer sehr groß. Letztendlich handelt es sich hier um etwas, was mit der modernen Physik problemlos erklärt werden kann. Ich würde aus diesem Grund NIEMALS Blutspenden.

  • #2

    Monika (Dienstag, 11 Oktober 2016 17:45)

    Dann kann man sich auch kein Blut mehr abnehmen lassen zwecks Untersuchung. Was geschieht damit ausserhalb von mir? Wie wird es entsorgt?

  • #3

    maras-welt (Mittwoch, 12 Oktober 2016 08:59)

    @Monika:
    Ein interessanter Gedanke! Die Frage ist doch auch: Warum lässt man sich Blut abnehmen zur Untersuchung? Damit der Arzt einem dann Werte vorlegt, die von der Pharmaindustrie manipuliert wurden, um eine Krankheit zu haben, die man vorher nicht einmal kannte? Was Werte angeht, so traue ich keinem Arzt mehr über den Weg.

  • #4

    Ruth (Donnerstag, 20 Oktober 2016 06:34)

    Zum Thema Blutwerte: es fällt doch sehr auf, wie manche Werte im Laufe der Zeit "angepaßt" werden. Typisches Beispiel ist das Cholesterin: der Nomalwert wird seit Jahrzehnten kontinuierlich erhöht.

    Und ich möchte noch etwas zur Blut-Mafia sagen.
    Als langjähriger Nachbar des Blutspendedienstes Baden-Baden bin ich mir sehr sicher, dass dessen mafiöse Strukturen, gedeckelt und unterstützt seitens der rechtsverdrehenden Justiz, Alternativen zu Bluttransfusionen zumindest noch sehr lange effektiv verhindern werden.
    In alljährlichen An-, Um- und Neubauten mit der entsprechenden maßlosen Lärmbelästigung zu allen Zeiten werden viele, durch gutgläubige Spender geschenkte Millionen verbraten, von sogenannten Umstrukturierungen, wie man sie von allen auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Betrieben kennt, gar nicht zu reden. Nur bei einer Baumaßnahme könnte man an sparsames Vorgehen denken: eine große rote Außenwand, die den Anschein erweckt, auch nutzlose Blutkonserven könnten noch eine sinnvolle Verwendung gefunden haben.
    Verlogenheit, Unverschämtheit und Ignoranz der Mitarbeiter sind nicht mehr zu unterbieten, weil sie sicher sein können, dass sie nicht nur sämtliche Straßen als ihr Eigentum betrachten dürfen, sondern auch den gesamten Rest der Welt.
    Wellen antiseptischen und sonstigen Gestanks ziehen durch das Wohn- und angebliche Landschaftsschutzgebiet, dessen Grenze mitten durch die Gebäude verläuft.
    An Straßenverkehrsregeln muß sich kein Mitarbeiter halten, die Berufsfahrer schon gar nicht, allein der Aufdruck „Frischblut“ auf dem Fahrzeug garantiert obrigkeitlichen Vollschutz für jedwede Gefährdung, Übertretung und Missverhalten.
    Trauriges Fazit:
    Dieser Betrieb gibt vor, sich der Rettung von Menschenleben verschrieben zu haben und hat gleichzeitig auf Basis seines Reichtums und des Deckmantel-Namens „Rotes Kreuz“ kein Problem, auf leise Art und Weise Leben aufs Spiel zu setzen und die Menschenwürde anderer mit Füßen zu treten. Man kann nur hoffen, daß die alternativ Denkenden und Handelnden überleben und stark genug werden.

  • #5

    maras-welt (Samstag, 22 Oktober 2016 10:16)

    @Ruth:
    Vielen Dank, für diese aufschlussreiche Ergänzung :-)