Psychologische Kriegsführung: Gutachten als Waffe gegen ein ganzes Volk


Es gibt ganz oft keinen Ausweg mehr - einmal drin, immer drin...
Es gibt ganz oft keinen Ausweg mehr - einmal drin, immer drin...

In den letzten Jahren werden verschiedene Waffen gegen die Bevölkerung eingesetzt. Bei Demonstrationen haben sich Wasserwerfer, Pfefferspray, Schlagstöcke und Taser bewährt. Aber was macht man mit unliebsamen einzelnen Menschen, vor allem, wenn sie nicht gewalttätig oder straffällig sind? Keine Sorge, hierfür gibt es auch ein praktisches Werkzeug, welches Menschen zum Teil Jahre handlungsunfähig und gefügig machen kann: Psychologische Gutachten.

 

In den letzten Monaten ist die Presse, ja, auch die Mainstream-Medien, randvoll gefüllt mit Berichten über Fälle, in denen Gutachten eine entscheidende Rolle tragen. Gustl Mollath ist sicher der berühmteste Fall. Er saß sieben Jahre unschuldig in der Psychiatrie. Gerade mal solange, bis die kriminellen Handlungen der Hypovereins-Bank zum Teil verjährt waren. Das ist schon sehr verdächtig. 

 

Aber nicht nur Aufklärer, Systemkritiker, Whistleblower und Querdenker wird man so los, nein, man kann auch wunderbar ganze Familien damit zerstören. Auch hier findet man bald jede Woche einen oder mehrere Berichte und/oder Dokus - wohlbemerkt - in den Mainstream-Medien. Erst gestern Abend lief auf 3Sat, zur besten Sendezeit, die Doku: Gutachten mangelhaft!. Und das Bayrische Fernsehen sucht aktuell für die Sendung "Quer" Eltern, die ihre Kinder durch Jugendämter und/oder Gutachten weggenommen bekommen haben.

 

Die Tendenz ist erschreckend und verlangt nach einem Aufschrei. Es kann nicht sein, dass sich eine derartige Willkür hier im Lande breit macht, ohne gestoppt zu werden.

 

Was sich mit psychologischen Gutachten auch ganz toll "empfehlen" lässt, ist die "Betreuung" durch bestellte fremde Betreuer. Das geht im Prinzip ganz einfach. Jedermann kann beim Amtsgericht "anregen", dass sich sein Nachbar, sein Angestellter oder sonst irgendjemand, der einem nicht passt, auffällig verhält. Diese sind dann verpflichtet, der "Sache" (wir sind ja alle nur Sachen!) nachzugehen und eventuell ein Gutachten einzuholen. Und dann kann es schon zu spät sein, denn, wir wissen ja schon aus der Kinderklauaffäre, werden so manche Gutachten erstellt, die jenseits von Gut und Böse sind. Es gibt keine Auflagen, wie ein Gutachten erstellt werden muss, das bleibt völlig dem Gutachter überlassen. Übrigens kann ein Richter/eine Richterin auch seine/ihre Oma als Gutachterin bestellen.

 

Neben mancher Inkompetenz der Gutachter kommen noch andere Kriterien zum Tragen. Zum Beispiel der wirtschaftliche Aspekt. Da begutachtet ein Gutachter schon seit dreißig Jahren für dasselbe Gericht, sieht immer wieder die gleichen Anwälte und Richter, man kennt sich, man schätzt sich. Was für ein Ergebnis ist da zu erwarten? Hier kommt es dann häufig zu informellen (illegalen, hinter verschlossenen Türen verhandelten) Absprachen. Würde der Gutachter ständig gegen die Erwartungen der geschätzten Anwälte stimmen, könnte dieser sich nicht mehr lange über Wasser halten. Andere Gutachter würden eingesetzt. Denn nicht selten kommen Empfehlungen für einen Gutachter von den Anwälten. Die können sich dann entspannt zurücklehnen, weil sie sich sicher sein können, wie das Ergebnis ausfällt. Vetternwirtschaft nennt man sowas oder Korruption. Da stört es auch nicht, den Betroffenen (die Sache - es wird ja immer "in Sachen" verhandelt) fertigzumachen und den Fall für sich zu gewinnen. Dafür wird dann schon mal die "Sachverhaltsquetsche" eingesetzt. Dabei wird der Sachverhalt so gequetscht und hingebogen, dass es am Ende passt. Das ist keine Erfindung von mir, Werner Hanne hat den Begriff entdeckt, der von Insidern kreiert wurde. 

 

Das heißt, wenn einer nicht spinnt, dann nimmt man eben das um viele, viele Seiten erweiterte International Statistical Classification of Diseases zur Hand und sucht sich etwas Passendes aus. Es wird sogar schon diskutiert, das Aufsässigkeits-Trotz-Syndrom zu einer psychischen Krankheit zu deklarieren - kein Scherz!!! Man lese und staune! Wer aufsässig und trotzig ist, der soll eingesperrt und/oder betreut werden? Und was ist mit dem Lügen- und Korruptions-Syndrom? Das wäre doch mal was, dann hätten wir kaum mehr Gutachter, Richter, Rechtsanwälte, Politiker usw.. Was für eine schöne Welt!

 

Aber was passiert denn eigentlich, wenn sich "amtlich" bestellte Betreuer, angebliche Ämter oder Familienhilfen einmischen und das Ruder in die Hand nehmen? Eine ganze Menge. Eigentlich ändert sich daraufhin ALLES. Wer einen Betreuer am Hals hat, der kann sich von seinem bisherigen Leben verabschieden (ich schreibe hier nicht von jedem Fall, aber von inzwischen sehr vielen Fällen). Betreuer haben dann die uneingeschränkte Vollmacht über die Gesundheitsfürsorge, die Vermögenssorge und das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Früher nannte man das Entmündigung. Wenn dieser Fall einmal eingetreten ist, dann kann sich auch kein Angehöriger, nicht einmal der Ehepartner, einmischen. Mehr dazu, gibt es in dem nachfolgenden Gespräch mit Werner Hanne und Michael Vogt. Schaut`s Euch an, es ist echt der absolute Oberkracher, was die mit einem machen können und es auch tun, ohne mit der Wimper zu zucken.

 

Hier noch ein interessanter Artikel: Willkür der deutschen Betreuungsmaschinerie

 

Angebliche Jugendämter sind ebenso in der Lage über alles zu bestimmen und alles anzuordnen und das unter dem Deckmantel des Kindeswohles. Auch hier werden gerne Gutachten herangezogen. Oder es kommt wieder der wirtschaftliche Aspekt zum Tragen (mehr dazu in diesem Video). Haben sie einmal den Fuß in der Türe, wird man sie prinzipiell nicht mehr los, außer man wechselt den Wohnort. Unter der Beobachtung der angeblichen Jugendämter zu stehen, bedeutet auch ein Leben in Angst. Nehmen sie uns/mir die Kinder weg, wenn ja, wann. Das ist kein schönes entspanntes Leben. Ich meine hier nicht die Einzelfälle, in denen es durchaus angebracht und nötig ist, dass das angebliche Jugendamt danach schaut und gegebenenfalls eingreift (Verwahrlosung, Gewalt etc.). Ich meine hier die tausenden völlig obskurer Fälle, die sich in den letzten Jahren schwindelerregend gehäuft haben.

 

Eine andere, derzeit geradezu epidemieartig eingesetzte Art der Betreuung, ist die sogenannte Familienhilfe. Menschen mit einem Aufsässigkeits-Trotz-Syndrom haben mit so jemanden nicht gut Kirschen essen. In so einem Fall packt man am besten gleich die Koffer der Kinder, lange wird man sie nicht bei sich haben. Eine falsche Äußerung, eine falsche Bewegung und die Familienhilfe geht petzen. Beim nächsten Mal kommt sie dann und verschleppt die Kinder, im Auftrag des angeblichen Jugendamtes.

In den meisten Fällen "hilft" eine Familienhilfe gar nicht mal, sondern sie kritisieren, begutachten, beobachten, schreiben vor. Unter Hilfe verstehe ich etwas anderes, nämlich jemanden etwas zeigen, lernen, beibringen.

 

Was muss erst alles noch passieren, bevor diese Willkür und dieser Krieg auf psychischer Ebene gegen die eigene Bevölkerung ein Ende hat? Wir stehen hier einem Machtapparat fast völlig handlungsunfähig gegenüber. Sie machen was sie wollen, wann sie es wollen und mit wem sie es wollen. Das kommt mir echt bekannt vor, nur kannte ich das bisher aus der Geschichte. Es kann aber nachher keiner sagen: Das hab ich alles nicht gewusst! Diese Informationen springen einem ja geradezu ins Gesicht!


Werner Hanne: vom Mißbrauch des Betreuungsrechts in der BRD


Im Gespräch mit Michael Vogt

Noch etwas zur Patientenverfügung:


Ich habe eine Patientenverfügung, bei der allerdings alle Belange, welche Werner Hanne anspricht, ausgeräumt sind. Bei mir steht z. B. explizit drin, was man bei mir tun darf, bei mir gibt es auch keine Widersprüche und ich habe einen ausführlichen Abschnitt, der psychiatrische Diagnosen und Vorgehensweisen enthält, eingefügt. Ich habe vier Bevollmächtigte eingesetzt (darunter sogar ein Mediziner), die sich im Falle zusammentun und alles weitere besprechen. Und ich habe diese Patientenverfügung ins Vorsorgeregister eintragen lassen. Außerdem ist dieser Verfügung ein ärztliches Attest beigefügt, dass meine Geschäftsfähigkeit bestätigt - ganz wichtig!!!


Jeder sollte sich eingehend darüber informieren. Aber es lohnt sich. Ruckzuck ist man in so etwas drin und fragt sich im Nachhinein warum. Doch dann ist es zu spät und man kann nichts mehr daran ändern.


Ich habe die PatVerfü als Vorlage verwendet. Auf der Seite gibt es sehr viele Informationen, die man sich aufmerksam durchlesen sollte. Für`s Attest ist jeder zugelassene Allgemeinmediziner (also auch der Hausarzt) befugt.


Ein Schritt in die richtige Richtung ist, dass so viele Menschen wie möglich, Vollmachten an vertraute Menschen abgeben oder eine Patientenverfügung ausstellen. Nur so können wir sie aus unserem Dunstkreis entfernen und unser eigenes Ding machen. Lassen wir uns nicht länger entmündigen!!!




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Kommentare: 2
  • #1

    k.bauer (Donnerstag, 14 Mai 2015 04:45)

    kann nicht verstehen wie sich menschen immer noch
    auf diesen "staat" und seine organe verlassen.
    k.bauer

  • #2

    maras-welt (Donnerstag, 14 Mai 2015 05:54)


    Die meisten wissen es "noch" nicht besser und müssen erst einmal ihre Erfahrungen machen.
    Ging mir doch genauso. Die, die es verstanden haben, haben alle erst ihre Erfahrungen gemacht.

    Aber gut, dass sie es gerade stark übertreiben. So begreifen es immer mehr...