Boliviens Präsident Morales: Scharfe Kritik an Obamas Kriegstreibereien


Oh, oh... scharfe Töne, die der bolivianische Präsident Evo Morales auf dem lateinamerikanischen Gipfel in Panama anklingen ließ. Wir wissen ja, wie das ist, wenn man die USA-Politik öffentlich kritisiert. Gaddafi hatte das in seiner Rede 2009 vor der UNO in einer Vollversammlung getan und jeder weiß, wo das hingeführt hat. Putins Kritik bleibt auch nicht ungestraft.

 

Trotz der scharfen Kritik wird die USA an ihrem Kurs festhalten. Sie können ja gar nicht anders. Sie sind Pleite und brauchen jeden Krieg, den sie anzetteln können. Außerdem werden die Vereinigten Staaten von Amerika dazu genutzt, um die neue Weltordnung einzuführen. Dabei darf man nicht vergessen, dass die eigene Bevölkerung schon fast am meisten darunter zu leiden hat. Täglich werden Kleinkriminelle auf offener Straße erschossen, Kinder leiden Hunger, ein Gesundheitssystem ist nicht vorhanden, junge Menschen werden als Kanonenfutter rekrutiert und so weit manipuliert, dass am Ende jeder Funken Menschlichkeit erloschen ist. Also, ich möchte nicht dort leben.

 

In seiner Rede fordert Morales unter anderem die Beendigung des Sklavenssystems durch die USA:

 

„Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika und die Karibik weiter als ihren Hinterhof, und die Völker dieser Region als ihre Sklaven. Das ist der Grund für die extreme Armut in dieser Region. Ich frage die USA, was haben wir getan, dass wir als Sklaven in unseren eigenen Ländern behandelt werden? Ich sage Ihnen, Präsident Obama, Lateinamerika hat sich für immer verändert. Wir sind nicht mehr unterwürfig. Es ist nicht mehr möglich, in unseren Ländern Putschs durchzuführen. Wir sind entschlossen, unsere eigene Zukunft zu bestimmen. Wir sind nicht mehr länger im Schatten des US Imperialismus. Denn wir sagen, was wir denken. Und wir tun, was wir sagen. Wir fordern Sie auf, unsere Demokratie und unsere Souveränität zu respektieren. Lateinamerika ist von den USA gekidnappt worden. Wir wollen das nicht mehr länger. Wir wollen nicht mehr länger Dekrete der US Präsidenten, in denen wir als eine Bedrohung für Ihr Land bezeichnet werden. Wir wollen nicht mehr ausspioniert werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. Wir wollen in Frieden leben, denn dies ist weniger schmerzhaft und verschafft uns mehr Zufriedenheit.“

 

So nett dieser Wunsch auch ist, er wird nicht in Erfüllung gehen. Selbst wenn Obama wollte, könnte er dieses System nicht aufhalten (Kennedy konnte es auch nicht), welches davon lebt Kriege zu führen. Obama ist nur eine kleine "Schraube", in einem viel größeren Uhrwerk. Solche Teile sind jeder Zeit ersetzbar und es werden immer die Passenden dafür eingesetzt. Was (wer) nicht passt, wird ausgetauscht. Im Prinzip ist das ganz einfach.

 

Auch kann man nicht erwarten, dass eine (Schein-)ReGIERung, die ihr eigenes Land so schröpft, ein anderes in Ruhe lässt.

 

Dann versucht Morales weiter auf Obama einzuwirken, in dem er sagt:

 

„Wir laden Sie ein, die USA als ein friedvolles und solidarisches Volk zu führen, und nicht mit einer Regierung der Unterdrückung und der Zerstörung. Präsident Obama, hören Sie auf, auf der Welt wie auf einem einzigen großen Schlachtfeld zu kämpfen! Beenden Sie die Einteilung der Welt in Freund und Feind.“

 

Meiner Meinung nach, kann er Obama einladen und auffordern zu was er will. Obama ist ein Angstbeißer und wird die Wurst, die ihm da gereicht wird, nicht annehmen. Er wird trotzdem zubeißen. Denn es gibt Hände, die ihn füttern, die wesentlich mehr zu bieten haben, die ihn erzogen haben und vor denen er mehr Angst hat, als vor irgendeinem Präsidenten, den er selbst für ein Würstchen hält. Wenn es blöd läuft, wird er nicht nur die Wurst fressen, die Morales ihm anbietet, er wird gleich den ganzen Morales auffressen wollen.

 

Die einzige Chance, die die Menschheit hat, um diesem Treiben ein Ende zu bereiten, ist ein weltweites Bündnis gegen die Hintermänner der US-ReGIERung. Der Rest der Welt gegen die Elite. Erste Anzeichen sind schon zu beobachten. Die EU fängt an zu bröckeln und die Liebeleien mit dem Osten finden hinter verschlossenen Türen statt. In der Ukraine läuft es auch nicht so berauschend. Anstatt patriotisch in den Krieg zu ziehen, gibt es bald jede Woche neue Meldungen über Deserteure. Sie haben offensichtlich verstanden, wessen Krieg das ist.


Quelle: DWN


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