Liebe Spanier, hört endlich auf mit dem grausamen Töten harmloser Stiere!


Für mich ist das ein Zeichen von Schwäche und Feigheit, einem Tier gegenüber zu treten, welches vorab bis auf`s Äußerste malträtiert wurde!
Für mich ist das ein Zeichen von Schwäche und Feigheit, einem Tier gegenüber zu treten, welches vorab bis auf`s Äußerste malträtiert wurde!

Es macht mich wütend, es macht mich traurig und ich schaffe es einfach nicht, zu begreifen, was in den Köpfen solcher Menschen (wenn man sie noch so nennen kann) vor sich geht. 


Es geht mal wieder um die mordsmäßigen Volksfeste, die in ganz Spanien, fast das ganze Jahr über stattfinden. Allen voran das größte und beliebteste Fest: Der Stierkampf in der Arena!


Der Hauptprotagonist, der Matador, wird dort gefeiert wie ein Rockstar. Matador wird übrigens hergeleitet aus dem lateinischen mactator, was nichts anderes heißt als "Mörder, Schlächter!". Besser könnte man es nicht benennen.


Wer sonst nichts wird, wird Matador!

In den meisten Fällen wird eine Karriere als Matador von Sozialschwachen angestrebt, das mag einen nicht verwundern. Ich lege noch einen obendrauf und behaupte, der IQ eines Matadors kann nicht arg weit über 80 liegen. Wahrscheinlich hat der Stier, den er tötet, mehr Grips im Hirn als er selbst.


Ein Matador beginnt seine Karriere als Novillero, der noch zu unerfahren im Kampf mit ausgewachsenen Stieren ist und sich daher vorab erst einmal bei Corridas (Läufe, Rennen), mit Jungstieren (span. novillo), im Töten übt. Nach einer bestimmten Anzahl von Tötungen an harmlosen Jungstieren, bestreitet er unter Aufsicht eines erfahrenen Matadoren einen besonderen Kampf, die Alternativa, nach deren Erfolg er in den Status des Matadoren wechselt. Was für ein Held!


Überall wird immer von einem "Kampf" gesprochen oder geschrieben, ein fairer Kampf ist das jedoch beileibe nicht. Würde man den Stier auf seiner Weide lassen, würde er keiner Menschenseele etwas tun. Der Kampf-Stier ist ein Objekt zur Belustigung und Unterhaltung und wird eigens dafür gezüchtet - für die vielen, vielen Volksfeste, die jedes Jahr in Spanien stattfinden.


Jedes Jahr mehr als 16.000 (!) Volksfeste mit Stieren in Spanien

Hat dieser Stier irgend jemandem etwas getan? Warum muss er dann so leiden?
Hat dieser Stier irgend jemandem etwas getan? Warum muss er dann so leiden?

Wie bei uns Volksfeste aussehen, wissen wir: Ein paar Fahrgeräte, ein paar Bierzelte, ein paar Stände, man trifft sich, hat Spaß, isst was und die Welt ist danach immer noch in Ordnung. Und auch wir haben hier zig tausende Touristen, die jedes Jahr zu uns kommen, obwohl wir keine Tiere töten, zu deren Belustigung. Die Touristen alleine können es also nicht sein. Die kommen auch ohne blutgetränkte Straßen und Berge mit Stierkadavern.


Vielleicht haben die Spanier einfach zu wenig Schlachthöfe? Sie sind ja auch bekannt für ihren immens hohen Fleischkonsum. Irgendwoher muss das Fleisch ja schließlich kommen und wenn die Stiere eh danach in die Wurst kommen, dann kann man sie vorher auch quälen. Vielleicht macht das erst den besonderen Geschmack der spanischen Wurst aus? Die "Stierkampf-Wurst", eine Spezialität Spaniens. Vielleicht heißen die dann auch noch wie die Matadore, die sie abgeschlachtet haben? Wer weiß, wer weiß.


Wie auch immer, gibt es in Spanien jedes Jahr rund 16.000 Volksfeste, bei denen Stiere gequält und getötet werden. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Und das Schlimmste daran ist, dass der deutsche Steuerzahler diese grausamen Spektakel mit rund 26 Millionen Euro jährlich subventioniert. Ja, richtig gelesen. Es handelt sich nämlich hierbei um eine komplette "Stierkampfindustrie" und die kostet viel Geld. Da die Spanier nicht viel haben, müssen wir dafür aufkommen - wie immer. Allerdings dürfen wir nur bezahlen, verdienen tun ganz andere. Ein Züchter verdient schon mal 100.000 Euro an einem (!!!) prächtigen Stier und ein Matador rund die Hälfte pro Corrida. Bei 16.000 Veranstaltungen im Jahr kommt da schon einiges zusammen.


Neueste Recherchen von Animal Equality

Diese Petition bekam ich vor ein paar Tagen zugeschickt:


Hallo,

 

ich schreibe Ihnen heute, weil unser Animal Equality Ermittlerteam abermals Zeuge entsetzlichen Leids und unfassbarer Tierqual geworden ist. 


Über mehrere Jahre recherchierten wir während der traditionellen Stierfeste in Spanien und konnten so die Grausamkeit und Brutalität, die hinter diesen blutigen Spektakeln steckt, ans Licht der Öffentlichkeit bringen. 

Heute möchten wir unsere Erlebnisse und diese nie zuvor gesehenen Bilder mit Ihnen teilen. Ich weiß, diese Bilder sind für jeden mitfühlenden Menschen nur schwer zu ertragen, dennoch bitte ich Sie, das Video zu verbreiten, damit das Leid der Tiere nicht ungesehen bleibt.

Die Tiere leiden nicht nur unter Stress, Furcht und unvorstellbarer Angst, sie fühlen auch immense körperliche Schmerzen.

 

Das Video zeigt Stiere, die bis zur Erschöpfung von Autos, Traktoren und Pferden gehetzt werden. Sie werden geschlagen, mit Steinen beworfen und mit Lanzen schwer verletzt. 

Völlig verängstigt versuchen die Tiere zu fliehen - vergebens! Am Ende ihrer Qualen wartet nur noch eines: Der Tod.

Und obgleich eine große Mehrheit der spanischen Bevölkerung diese grausame Tradition ablehnt, werden Stierrennen und Stierkämpfe weiterhin Jahr für Jahr veranstaltet, gestützt durch die Gesetze der Politik und subventioniert durch öffentliche Gelder - auch aus der EU! 

Deutsche Steuerzahler unterstützen die Stierkampfindustrie in Spanien mit Subventionen in Höhe von mindestens 26 Millionen Euro.

Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass diese blutige, mittelalterliche Tradition mit unseren Steuergeldern mitfinanziert wird. Geben Sie den Stieren heute Ihre Stimme und schließen Sie sich unserem Protest an, indem Sie die Petition unterzeichnen!


Sie können helfen, dass Millionen von Menschen diese grauenhaften Bilder sehen und sich dagegen aussprechen. 

Es ist dringend notwendig, dass diese blutige Tradition so schnell wie möglich der Vergangenheit angehört.


Bitte verbreiten Sie unser Recherchevideo und die Petition! Gemeinsam können wir das Leben unzähliger Stiere retten...

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße


Animal Equality


Ein Aufruf an alle Touristen!!!

Liebe Spanien-Reisende!


Ihr könnt auch etwas tun, in dem Ihr bei Reisebuchungen explizit darauf achtet, keine Stierkampfveranstaltungen mitzubuchen. Sprecht die Reisebüro-Mitarbeiter direkt darauf an und sagt ganz deutlich, dass Ihr keine Reise möchtet, bei denen Stierkämpfe dabei sind. Wenn die Touristen nicht mehr mitmachen, verlieren die meisten Stierkämpfe an Attraktivität.


Solange Ihr aber noch denkt: "Ach, was meinst du? Wir könnten uns ja mal einen anschauen. Nur so zum Spaß!", wird sich nie etwas ändern. Für die tausenden toten und vorher gequälten Stiere ist das kein Spaß.


So eine Entscheidung zu treffen zeigt mehr Mut und Stärke, als ein Matador je zeigen kann, auch wenn er hunderte Stiere tötet.


Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit Deinen Freunden!


Weitere Artikel aus den Kategorien:


Kommentar schreiben

Kommentare: 0