Super Erfolg: Keine Tieropfer mehr bei dem blutigen Gadhimai-Fest!


Das Schlachten geht auch ohne Tierquälerei
Das Schlachten geht auch ohne Tierquälerei

Es war ein unglaublich grausames Abschlachten von Ziegen, Büffeln, Hühnern und anderen Tieren. Und das alles wegen einer althergebrachten Überlieferung. Nun ist endgültig Schluss damit. Animal Equality und einige andere Organisationen haben es geschafft, dass das Komitee des Gadhimai-Tempels in Nepal beschlossen hat, keine Tieropferungen mehr auf dem Fest zuzulassen.

Ria Rehberg von Animal Equality berichtet:

während ich Ihnen diese Zeilen schreibe, laufen mir Freudentränen über die Wangen. Ich bin sehr glücklich Ihnen heute diese fantastischen Nachrichten mitteilen zu können:


Das Komitee des Gadhimai-Tempels in Nepal hat gestern angekündigt, dass es künftig keine Tieropferungen mehr auf dem Fest geben wird!


Während des Festes, das alle fünf Jahre im Süden Nepals stattfindet, wurden vergangenes Jahr zehntausende Tiere brutal getötet - im Namen der Tradition.


In den letzten Jahren hat Animal Equality unermüdlich daran gearbeitet das Massaker zu beenden. Unsere Anstrengungen und Mühen haben dazu geführt, dass im vergangenen Jahr die Anzahl der geopferten Tiere um 70% zurückgegangen ist. Tausende Büffel, Ziegen und Vögel wurden somit vor einem grausamen Schicksal bewahrt.


Die Entscheidung die Tieropferungen abzuschaffen, wurde verkündet, nachdem Animal Equality als Teil der „Massaker beenden“-Kampagne eine Dokumentation veröffentlicht hatte, die nicht nur die unvorstellbare Gewalt und Brutalität des Festes ans Tageslicht brachte, sondern auch all die Mythen rund um die Praxis der religiösen Tieropferungen entlarvte.

Wir freuen uns unglaublich über die Entscheidung des Tempelkomitees und hoffen inständig, dass das Komitee zu seinem Wort steht und die Entscheidung vor dem nächsten Fest nicht widerrufen wird.

 

Ria Rehberg

Animal Equality

 

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Kommentare: 3
  • #1

    jürgen (Montag, 03 August 2015 22:11)

    IRRE, es erinnert ein wenig an unsere Schlachthöfe, die für (damals) den Sonntagsbraten geschlachtet hatten. Heute wird geschlachtet für den täglichen Fleischkonsum. Auf dem Gadhimaifest wird einmal im Jahr dieses Szenarium durchgeführt. (Tunfisch auf den Föroerinseln) Brutal und doch harmlos gegenüber der Leistung der europäischen Union. Schlachthöfe im Münsterland haben Tagesschlachtleistungen von mehreren 10.000 Geschöpfen. Hier findet nicht nur einmal im Jahr Gadhimai statt sondern täglich. Tiertransporte vom Hof/Mastbetrieb zum Schlachthof der um die Ecke liegt kann schon mal leicht mehrere tausend Kilometer betragen. In Münster beim Mastbetrieb aufgeladen dann nach Polen, Einfuhrpapiere und Subventionsbestätigungen, dann wieder Ausfuhr an einem anderen Grenzübergang, Dann über Tschechien über Österreich nach Italien, und überall Einfuhr/Ausfuhrbelege zur Subventionsabgreifung und nach 3000 km ist man dann wieder beim Schlachthof in Münster. Die Bücher sind voll, die Subventionen sind eingetütet und fünf Tage qualvolle Fahrt der lebendigen Geschöpfe findet in einem blutigen Ritual für die Gefriertruhe ihr jähes Ende. Was auf dem Schlachthof passiert ist eine Blaupause von dem was auf dem Gadhimaifest passiert. Nein nicht ganz, die Wände sind gefliest. Wir sind genau so bekloppt wie die Gadhimaigläubigen, nur wir schauen nicht hin. Wir holen uns den qualvollen Tod aus der Kühltheke.
    Wenn ihr wüsstet welche Qual ihr esst. Sonntags braune Soße dazu und der Tod auf dem Teller mundet unserem leiblichen Wohl. Geistig verkümmert. Wer Fleisch isst sollte auch in der Lage sein selbst das Leben der Geschöpfe auszulöschen welches man vertilgt. Ich habe das geschafft und mich dennoch davon abgewandt. Wir können nicht so brutal sein als Menschenseelenwesen, wir zerstören uns selbst.
    Toller Beitrag Mara, ein wenig Erweckung für die Leute die gern auf andere zeigen mag mit meinem Text hinterhergeschoben sein.

  • #2

    maras-welt (Montag, 03 August 2015 22:26)

    Hallo Jürgen,
    da stimme ich Dir voll und ganz zu! Von der Warte aus, habe ich das noch gar nicht gesehen.
    Das Fest findet übrigens nur alle "fünf" Jahre statt, also nicht einmal jedes Jahr. Nichtsdestotrotz ist es ein Zeichen, für alle Tierschlächtereien.
    LG
    mara

  • #3

    jürgen (Samstag, 08 August 2015 20:55)

    seht mal die Tagesenergie bei Bewusst Tv ab Minute, 2h, 04min 30 Mio Schweine 1,7 Mio Rinder 125Mio Hühner im Halbjahr 2015 geschlachtet. Zuvor transportiert usw.
    Dann noch die Rinderverbrennungen 400.000 wegen BSE Alibi. 100.000 Hühner vorsorglich geschlachtet wegen Hühnergrippe? Welchem Wesen wird hier gedient.