Man kann ein totes Pferd nicht nur reiten, sondern auch verlosen!


Bis heute werden die Menschen nach Strich und Faden beschissen
Bis heute werden die Menschen nach Strich und Faden beschissen

Wann begann der Mensch eigentlich damit, andere Menschen zu bescheißen und einen Vorteil für sich herauszuziehen? Das muss eines Tages im Good Old America gewesen sein, als Johnny den einfachen Wunsch hegte, eine eigene Ranch zu gründen.


Nach einem anfänglichen Rückschlag hatte Johnny eine geniale Idee, die er auch gleich in die Tat umsetzte. Er machte aus nichts ganz viel. Dieses Prinzip wird bis heute angewandt, nur auf anderen Wegen und in einem etwas größeren Stil. Man könnte somit sagen: Johnny ist der Begründer der Finanzmärkte.


Das große Geschäft mit einem toten Pferd

Der junge Johnny will mit einer eigenen Ranch reich werden. Er kauft einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer sein gesamtes Vermögen von 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.


Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und überbringt Johnny eine schlechte Nachricht: 'Es tut mir leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen.' Meint Johnny: 'Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück. 'Geht nicht', erwidert der Farmer. 'Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben.'


Johnny überlegt kurz. 'Na dann', sagt er, 'nehme ich das tote Pferd trotzdem.' - 'Wozu denn?' fragt der Farmer. - 'Ich will es verlosen', erklärt ihm Johnny. - 'Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!', staunt der Farmer. Doch Johnny antwortet: 'Das ist kein Problem! Ich erzähl' einfach niemanden, dass es schon tot ist ...'


Monate später laufen sich Johnny (fein herausgeputzt im Anzug und schicken Schuhen) und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: 'Johnny! Wie lief es denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?' - 'Spitze', erzählt ihm Johnny. 'Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1000 Dollar Profit gemacht.' - 'Ja... gab's denn keine Reklamationen?'


'Doch, vom Gewinner', sagt Johnny. 'Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben.'


Die Moral von der Geschicht`: Man kann ein totes Pferd nicht nur reiten, man kann es auch verlosen!


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Kommentare: 1
  • #1

    jürgen (Sonntag, 09 August 2015 20:52)

    also wenn das keine tolle Geschichte ist. Zudem ist Johnny selber mehr betrogen worden (totes Pferd und kein Geld zurück wegen Düngerkauf) als er seine Loskäufer betrogen hat, wenn Diese nicht nachfragten ob das Pferd lebendig sei. Es ist beinahe das Gleiche wie bei der Losbude auf der Kirmes wenn erst kurz vor Verkaufsschluß das Hauptgewinnerlos in den Lostopf kommt.
    Verkommener Charakter kann man da nur sagen. Durchtriebene Geschäftemacherei. Handelsrecht?