Das System hat wieder zugeschlagen! Dringender Spendenaufruf!


Mal wieder hat das System zugeschlagen und unrechtmäßig Geld erpresst
Mal wieder hat das System zugeschlagen und unrechtmäßig Geld erpresst

Der eine oder andere mag jetzt vielleicht denken: "Ah, schon wieder ein Spendenaufruf!".

 

Ja, so isses... schon wieder hat das System erbarmungslos zugeschlagen. Im Grunde könnte ich jeden Tag mehrere Aufrufe starten, doch wer mich kennt, der weiß, dass ich so etwas nur äußerst selten tue. Meine treuen Leser dürften sogar schon etwas über das "Opfer" gelesen haben. Ich habe ihn hier und hier schon erwähnt. Er ist sozusagen unser Haus- und Hoffotograf und guter Freund: Manfred Wahl.

Viele von Euch werden ihn kennen, vor allem die aus meinem direkten Umfeld. Manfred ist ein Mensch, der immer uneigennützig und ohne groß zu hinterfragen für andere da ist. Das liegt in seiner Natur. Wenn man ihn braucht, ist er da. Er gehört zu den friedlichen Ungehorsamen, die dem System - völlig gewaltfrei - trotzen. Und er gehört zu denen, die ganz genau wissen, dass viele Dinge falsch laufen und schlicht und einfach ungerecht sind. Das wurde ihm letzten Samstag zum Verhängnis.


Die JVA`s - ein super Pressmittel für Zahlungsverweigerer

Immer gut besetzt: Gefängniszellen der JVAs (Von Morty - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20652824)
Immer gut besetzt: Gefängniszellen der JVAs (Von Morty - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20652824)

Oh, wie gut, dass es Gefängnisse gibt. Da kann man Mörder, Vergewaltiger, naja, eben Schwerverbrecher von der Bevölkerung fernhalten. Das ergibt Sinn. Doch für was Gefängnisse auch gerne eingesetzt werden, ist die Eintreibung von Geldern. Das nennt man dann "Ersatzfreiheitsstrafe".

 

Genauso, wie die Banken Geld aus dem Nichts erschaffen, macht es die Justiz. Irgendwie müssen sie ja das Geld vom Volk abziehen. Dafür gibt es einen einfachen Trick: Man verschicke ein Angebot (Bußgeldbescheid), ignoriere die Zurückweisung des Angebotes und sorge dafür, dass der Betrag stetig steigt und schon wurde aus Nichts Geld erschaffen. Täterätää...

 

So geschieht es täglich tausendfach. Wir alle kennen die fiesen Gelddruckmaschinen namens "Geschwindigkeitsmessanlage" oder einfach nur "Blitz" genannt. Ich meine hier nicht die, die durchaus Sinn ergeben und dem Schutz von Verkehrszonen dienen, sondern die, die aufgestellt werden, um den Gemeindesäckel aufzubessern.

 

Tja, und wer sich dagegen wehrt, der bekommt den langen muskelbepackten Arm der Justiz zu spüren. Wer auf die ganzen Schreiben nicht mit einer Zahlung reagiert, kann sich sicher sein, dass sie einen irgendwann abholen, wie einen Schwerverbrecher behandeln und einsperren. Das Einsperren dient ihnen dann als Mittel dafür, dass der Verweigerer, wenn er nicht bezahlt, eine Zwangsarbeit ausführen muss. Ja, genau. In der "Ersatzfreiheitsstrafe" wird man - wie in einem Arbeitslager - dazu gezwungen zugeteilte Arbeiten durchzuführen. Wer nicht spurt, kommt wieder in die Zelle und zwar für 23 Stunden am Tag. Wenn man das so liest, mag man das nicht glauben, aber das ist die Realität.

 

Übrigens ist der Anteil der Insassen in den JVAs zur Ersatzfreiheitsstrafe in Deutschland im europäischen Vergleich relativ hoch. Laut Wikipedia sitzen 6,5 (!) Prozent aller Häftlinge zum Zwecke der Eintreibung, von aus dem Nichts erschaffenen Geldbeträgen, im Knast.


Wie aus 15 Euro 4.800 wurden

Die Matrjoschka - mit der kleinsten fängt man an
Die Matrjoschka - mit der kleinsten fängt man an

Es ist ein bisschen, wie bei den russischen Puppen (Matrjoschka). Im Kern steckt die kleinste Puppe, um die sich schließlich immer größere bilden. Bei der Herstellung einer Matrjoschka beginnt man immer mit der kleinsten Puppe, die sich nicht öffnen lässt. Die nächstgrößere Puppe wird dann der jeweils kleineren angepasst.

 

Die für Manfred erschaffene Matrjoschka war ursprünglich 15 Euro klein. Doch die wollte er nicht haben und so lehnte er das Angebot ab. Das beeindruckte die Erschaffer-von-Geld-aus-dem-Nichts überhaupt nicht. Und so feilten sie schon an der Nächstgrößeren.

 

Sie boten ihm auch die nächstgrößere Matrjoschka an und die danach und die danach. Er sagte ihnen immer wieder, dass er sie nicht haben möchte. Da dies keinen interessierte, machte er sich auf den Weg, um den Matrjoschka-Verkäufer ausfindig zu machen und ihm zu erklären, dass er das Angebot von Anfang an zurückgewiesen habe. Und da die ja behaupten können, was ihnen in den Kram passt, nahm er diesen Vorgang als Videomitschnitt auf und stellte es auf YouTube. Ist ja öffentlich - so zumindest behaupten sie immer. Also darf die Öffentlichkeit auch wissen, was für Unwahrheiten sie ihm über die Entstehung jener Matrjoschka erzählten.

 

Und so begann es, dass sie noch weitere größere Matrjoschkas deichselten, äh, drechselten. Bis sie schließlich bei der 4.800-Euro-Matrjoschka ankamen. Und dann war Schluss mit lustig. Die ganze Geschichte könnte Ihr hier nachlesen.


Spendenaufruf für Manfred

Spenden, für einen guten Zweck, liegt uns praktisch im Blut
Spenden, für einen guten Zweck, liegt uns praktisch im Blut

Wir sind unumfochten die Weltmeister im Spenden. Egal, um welches Thema es geht. Dritte-Welt-Spenden, Blutspenden, Knochenmarkspenden, AIDS-Hilfe-Spenden, Kinderhilfswerk-Spenden, Pfand-Spenden, Spenden für`s Kaffeekässchen usw.. Kaum ein Spendenbehälter bleibt leer. Offensichtlich haben wir das Kleinvieh-macht-auch-Mist-Prinzip verstanden.

 

Dabei ist es allerdings wichtig, dass sich so viele wie möglich daran beteiligen. Und zwar mit so viel, dass es niemandem wehtut. Ein, zwei, fünf, zehn oder vielleicht auch ein wenig mehr Euro, geben in der Masse ein hübsches Sümmchen.

 

Deshalb rufe ich die Leser dieses Artikels (meine Artikel sind übrigens auch alle kostenlos - schon immer gewesen!) auf, uns zu unterstützen und für Manfred zu spenden. Den Betrag könnt Ihr direkt auf das Konto seiner Lebensgefährtin überweisen, die den Löwenanteil ausgelegt hat:

 

Simone Rometsch

KSK Sigmaringen

IBAN: DE 32 6535 1050 0000 6710 13

IBAN zum Kopieren: DE 32653510500000671013

Verwendunsgzweck: mw


Rückholung des erpressten Geldes

Die Mafia macht es ähnlich. Erpressung ist deren täglich Brot.
Die Mafia macht es ähnlich. Erpressung ist deren täglich Brot.

Da dieses Geld rechtswidrig erpresst wurde, ist Manfred natürlich daran gelegen, dieses wieder zurückzuholen. Würde er dies nicht tun, würde er das Unrechtssystem damit nur unterstützen und Recht eingestehen, wo keines ist.

 

Und so hat er sich entschlossen, sollte er diesen Betrag zurückerhalten, so eine Art Fond einzurichten. Damit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden auch ausgelöst werden können. Und davon gibt es wahrlich genügend. 

 

Wer also spendet, der spendet im Grunde für uns alle. Denn was wir hierdurch erreichen, davon profitieren wir letzten Endes alle.


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Kommentare: 11
  • #1

    Petra aus Bayern (Dienstag, 22 März 2016 11:27)

    Liebe Mara,
    ich finde es sehr schön wie Du Dich für Menschen einsetzt. Nur bin ich in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht bereit einfach mein Säckel zu öffnen weil ich davon überzeugt bin, das wir alle für uns Selbst Verantwortlich sind.
    Zu Erwachen heißt auch Erwachsen zu sein/werden, 100% Die EIGENVERANTWORTUNG & die Folgen für sein tun zu übernehmen... Wie lange dieses System noch weiter macht Wissen wir nicht, aber wegen 15.- ein solches Risiko einzugehen macht mich schon sprachlos. Wir haben auch solche Angebote bekommen in den letzten Monaten nachdem wir einiges Erfahren haben. Nur haben wir als Familie klar abgeschätzt was ist uns dieser Ärger wert? Meine Zahlungen habe ich immer mit dem Vermerk überwiesen: An die Firma Polizei, Schutzgeld Zahlung für den Strohmann ________Name, wegen angeblichen Verstoß.... Damit sie (Das Personal ist in erster Linie auch Mensch) Wissen, was wir Wissen. Ich bin davon überzeugt das es viele Wege aus dem Strudel des System gibt, nur Glaube ich das es nicht in alle Fällen Sinn macht auf Vogel Strauß oder Konfrontationskurs zu gehen ... Was GEZ angeht, sieht es bei UNS wieder anders aus! Ich hoffe wir lernen alle jeden Tag etwas mehr vom Leben auf diesem Planeten und wie wir als Sklavenrasse Mensch endlich FREI leben dürfen.

  • #2

    maras-welt (Dienstag, 22 März 2016 16:25)

    Liebe Petra,
    prinzipiell bin ich voll bei Dir. Es ist nur so, dass das OWiG auch nur eine Geldmaschine ist und den eigentlichen Sinn völlig verfehlt. Wie schnell ist man mal 10 km/h drüber und das auf Straßen, wo wirklich keine 50 nötig sind. Wir wissen doch alle, dass sie uns in mindestens 80% aller Fälle abzocken. Ich selbst bin mit Manfred schon sehr oft gefahren und weiß, dass er ein sehr verantwortungsvoller und gelassener Fahrer ist.
    Das OWiG und die GEZ sind beide illegal, jedes auf seine Weise. Und ich bin froh, dass es Menschen gibt, die die Behörden kräftig aufklären. Nichts anderes hat Manfred getan. Er hat zig Schreiben verfasst, die alle ignoriert wurden. Und da er im Recht war, haben sie ihn so fertig gemacht. Du müsstest das doch gut kennen.
    Diejenigen, die mit 60 Sachen durch eine 30er-Zone fahren und sich dann auf den fehlenden Geltungsbereich berufen, unterstütze ich auch nicht. Aber bei Manfred war es reine Willkür und Machtspielchen. Denen ging es gar nicht um die 15 Euro.
    Und am Ende profitieren wir alle von den friedlichen Ungehorsamen, sowohl im Bereich OWiG als auch bei der GEZ. Würden wir uns alles weiterhin gefallen lassen, ständen wir nicht da, wo wir heute stehen.
    Ganz liebe Grüße nach Bayern
    mara

  • #3

    Michael ( Natur ist Leben ) (Dienstag, 22 März 2016 20:43)

    Liebe Petra, liebe Mara,

    auch wenn Staatsrecht in Firmenrecht ( Handelsrecht UNO-UCC ) anscheinend stillschweigend ( wobei wir es alle wussten z.B. Treuhand DDR, Privatisierung Bahn etc. ) seit 1989 in der BRD umgesetzt wurde, bedeutet das nicht, dass die Vorgängergesetze ungültig wären, falls sie nicht im Handelsrecht ( UCC ) explizit erweitert wurden.

    Wo käme die Gesellschaft hin, wenn jeder nach seinen Gerechtigkeitsempfinden handeln würde. Das Chaos wäre perfekt. ( z.B. Straßenverkehrsordnung, Ordnungswidrigkeit, etc. )

    Es ist eindeutig klar definiert. Es geht nicht um persönlichen Eindruck einer Gerechtigkeit, sondern um Einhaltung z.B. der Straßenverkehrsordnung.

    Dass Manfred wegen einer Ordnungswidrigkeit 15 EUR mit einem Strafbefehl 4.800 EUR quittieren musste, im Glauben er habe Recht, mag in sich unter Umständen schlüssig sein, aber die Argumentation von Petra ist stimmig. Dass besonders im Straßenverkehr ( emotional ) abgezockt wird beweist nur dass das staatliche Recht bereits schon lange ( seit 1989 ) ins Firmenrecht übergegangen ist. Es ist vollkommen unerheblich sich auf das alte Staatsrecht zu berufen, welche keine Gültigkeit hat soweit es nicht im Handelsrecht UCC - See u. Admiralsrecht integriert wurde. ( siehe Privatisierungen, Treuhand, Finanzagentur, Arbeitsagentur etc. )
    Genauso verhält es sich bei GEZ, Personalausweispflicht etc.

    Weitere Info You Tube : The Twinboys die letzten 4 Videos
    Werner May Personalausweisgesetz

    Leider ist die NWO auch im Dorf angekommen, obwohl alle seit über 30 Jahren uns der Verschwörungstheorie verunglimpften, so ist es: keiner will es wissen Chemtrails, Massentierhaltung, Vergiftung der Umwelt und Lebensmittel etc.

    Gegen die NWO ( Neue Weltordnung ) sind wir im Augenblick wahrscheinlich macht -und wehrlos.

    Liebe Grüße
    Michael ( Natur-Schutz@t-online.de )

  • #4

    Hermann (Mittwoch, 23 März 2016 21:42)

    Mara, ich bin auch so ein Typ wie Manfred, der immer da ist , wenn man mich braucht. Ich möchte auch immer großzügig sein und deshalb etwas spenden.
    Ich freue mich, dich und deine Freunde, bald kennenzulernen.
    LG

  • #5

    Michael ( Natur ist Leben ) (Donnerstag, 24 März 2016 07:57)

    Liebe Mara,

    Deine beiden letzten Artikel ( öfftl. Zustellung u. JVA`s ) zeigen wie wichtig die Aufklärung ist. Ich bitte um Verständnis dass es den Rahmen sprengen würde, weitere Einlassungen zu erörtern. Es sei Dir aber vorerst mitgeteilt, dass Du mit diesen Problemen nicht alleine bist.

    Liebe Grüße
    Michael

  • #6

    maras-welt (Donnerstag, 24 März 2016 09:24)

    @Hermann:
    Vielen Dank, für Deine Unterstützung :-)

    @Michael:
    Ich weiß, dass ich nicht alleine bin, niemand ist alleine, niemals. Die meisten erkennen es nur nicht.
    Ich sehe das hier allerdings ein wenig anders. Meines Erachtens soll jeder soweit gehen, wie er es verantworten kann und da Manfred keine Kinder hat und auch kein Haus und Hof, was sich ja gut stehlen lässt, ist er geradezu prädistiniert dafür für uns eine Lanze zu brechen.
    Ich kenne einige, die sich einsperren lassen, nur um zu zeigen, dass wir uns das nicht mehr gefallen lassen und keine Angst mehr haben. Im Endeffekt profitieren wir alle davon. Wenn das System kippt, dann nicht, weil wir viel darüber geredet und/oder geschrieben haben, sondern weil solche Menschen ihren friedlichen Ungehorsam in Handlungen ausdrücken.

  • #7

    Michael ( Natur ist Leben ) (Donnerstag, 24 März 2016 13:28)

    Liebe Mara,
    ich möchte eindeutig Deinen und meinen Standpunkt nicht vergleichen, da wir beide prinzipiell die gleiche Auffassung von Recht vertreten und wahrscheinlich auch sensibel reagieren. So weit so gut.

    Es nützt nichts, erst dann zu reagieren wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist Probleme müssen an der Wurzel gelöst werden und nicht mit emotionalen Gebärden um diesen Missstand diskutiert werden. Der Ansatz ist der Weg. Es gibt tausende Fallbeispiele, dies würde den Rahmen sprengen, dennoch versuche ich es mal mit einen Beispiel ( es soll nur zur einfachen Anschauung dienen ):

    Warum hast du die Kirschen gestohlen? Herr Richter ich habe die Kirschen nicht gestohlen, sondern ich habe wegen Hunger die Kirschen genommen. Ich habe die Kirschen nicht gestohlen, sondern sie nur gegessen. Aber du hast doch mehr Kirschen gestohlen als du essen konntest. Ja Herr Richter, ich wollte doch auch noch mein hungriges Kind satt bekommen.

    An diesen Beispiel erkennt man eindeutig die Perversität der exekutiven Handlung ( Richter ) und den menschlichen Verhalten ( angeblicher Dieb ). Ursache und Wirkung in unseren krankhaften System.

    Um hier das Problem zu lösen, muss gesellschaftlich der menschliche Hunger aus dem der Diebstahl entsteht durch die Legislative eindeutig definiert werden. Aber wie? Es ist so simpel wie einfach: Alle Kirschbäume gehören den Menschen. Somit sind beide Probleme gelöst : Kein Hunger und kein Diebstahl.

    Dieses Beispiel zeigt ( ehrlich gesagt sehr simpel ) die Ursache zur Wirkung. Die positiven Ergebnisse keinen Hunger und keine Diebstähle sind die Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben und Gerechtigkeit.

    Liebe Mara, um auf Dein Statement einzugehen, will ich sagen, dass jeder, aber jeder der sich gegen geltendes Recht wehrt ob berechtigt oder zu Unrecht, immer den kürzeren ziehen wird. Es sind schon so viele Menschen auch sehr bewundernswerte diesem Trugschluss zum Opfer gefallen. Kennedy, Martin Luther King, Ghandi, Möllemann, Jörg Haider, Geschwister Scholl, Steuerverweigerer, Uwe Barschel, Kerstin Heisig, Herrhausen, Holger Strom, Arafat, Milosowitch, Trotzki, Gorbatschow, Gaddafi und Millionen unschuldige Namenlose die für eine gute Sache ihren Kopf riskierten.

    Ist es nicht besser das Übel an der Wurzel zu packen statt als ohnmächtiger Märtyrer nichts zu erreichen ?

    Liebe Grüße
    Michael





    .

  • #8

    Detlef Alsbach (Mittwoch, 30 März 2016 19:04)

    Man stelle sich folgenden Fall vor: Eine Oma geht in den Park und füttert dort Fische oder Tauben oder was auch immer. Das ist eine Ordnungswidrigkeit. Die Oma wird für diesen Gesetzesbruch mit einer kleinen Geldstrafe bestraft. Aber sie sieht nicht ein, diesen Betrag zu zahlen, weil sie an die armen Tiere denkt, die ja Hunger haben könnten. Bald schon füttert sie wieder die Tiere und immer wieder und wird jedes Mal dabei erwischt. Die Strafen werden höher und höher und bald schon kommt die Ersatzhaft, weil die Oma sich nicht an das Gesetz hält und auch nicht einsieht, die Strafe zu zahlen, denn die Oma denkt sich, dass es doch nicht falsch sein kann, Tiere zu füttern. Und dann gibt es wieder einen Aufruf zum Spenden. Die Welt wäre erzürnt, weil man eine Oma ins Gefängnis sperrt, um ihre Geldstrafe abzusitzen.

    Tja, und das nennt sich Recht und Gesetz und jeder muss sich daran halten. Es gibt natürlich auch immer die Möglichkeit, eine Klage einzureichen.

  • #9

    No Signature No Game (Freitag, 01 April 2016 09:24)

    Wenn man ein Knöllchen von einem Blitzer oder sonstwie in irgendeiner Weise Angebote einer dieser öffentlichen Firmen erhält, so hat man das Spiel schon verloren, in dem Moment, wo man denen zurückschreibt und z.b. das Angebot nicht annimmt oder man versucht diesen Regelwerkjüngern klar zu machen, dass sie unrechtmässig handeln . Man hat sich gemeldet, man hat also ihre Schreiben erhalten und daraufhin können die handeln, wie auch immer es ihnen beliebt.

    Ein Polizist hat bestätigt, dass wenn niemand ihre Einschreiben abholt und dafür UNTERSCHREIBT, können sie gar nichts machen (hier werden die Blitzer Knöllchen alle per Einschreiben verschickt).

    Demnach: einfach NICHT reagieren

  • #10

    maras-welt (Freitag, 01 April 2016 20:39)

    @Detlef:
    Das ist ja mal echt ein super Vergleich *Ironie off*
    Da sieht man mal wieder, welch höriges unterwürfiges Volk noch unterwegs ist.
    Anstatt die Oma aufzuklären, dass das Tiere füttern schlecht für sie sein kann, kommt man gleich mit Geldstrafe und anschließend Gefängnis.
    Das ist genau die Denkweise, die mir Kopfzerbrechen bereitet.
    Recht und Ordnung sind ja schön und gut, aber dann sollen die sich gefälligst auch dran halten. Sie brechen die Gesetze, die eh keine Gültigkeit mehr haben, tagtäglich, fordern aber von anderen, dass sie sie einhalten.
    Es geht hier immer nur um`s Kassieren, Kassieren, Kassieren und um nichts anderes.
    Was für eine kranke Gesellschaft!!!

  • #11

    Michael ( Natur ist Leben ) (Samstag, 02 April 2016 08:05)

    @mara u. Detlef:
    Hallo Mara, hallo Detlef,
    das Beispiel ( Oma ) von Detlef Alsbach trifft auch voll ins Schwarze, solange nur die Symptome bewertet werden. Die Ursache des Problems mit der Oma wird hier nicht angesprochen bzw. einfach unterlassen. Somit wird die rechtliche Würdigung schlichtweg emotional übergangen. Hier wird die arme Oma mitleidig verniedlicht und hilft der Oma in keiner Weise. Sprich, mitleidiges Verständnis, Spendenaufrufe etc. nützen weder der armen Oma noch der eingebildeten Gerechtigkeit. Wir wollen mal die Fakten klären:
    Egal, ob jemand ( jung oder alt, arm oder reich ) aus Hunger Kirschen stehlt, eine vereinsamte Oma Tiere füttert, ein Radfahrer ohne Beleuchtung ein Knöllchen erhält oder ein Schwarzfahrer hohe Geldbußen zahlen muss, der Stand der Person ist in der Gesetzgebung und Exekutive überhaupt nicht relevant.
    Städte u. Gemeinde können und müssen für die friedliche Öffentlichkeit durch besondere Polizei-, Stadt -u. Gemeindeverordnungen und evtl. Bußgelder reagieren. In den Fallbeispiel Oma ist es unerheblich, ob die Oma jung, reich, einsam oder uneinsichtig ist. Die entsprechenden Verordnungen sind für alle gültig. Begreift das doch endlich und Spendenaufrufe z.B. für die Oma, für den Dieb aus Hunger oder für mittellose Schwarzfahrer sind schlichtweg kontraproduktiv und fördern nur die Bestätigung der angeblichen Opfern und verunglimpfen die gültige Rechtslage. Jede Diskussion pro und kontra ist reine Zeitverschwendung und führt zu keinen Ziel.
    Solange nicht begriffen wird, dass ihr das Problem selbst seid indem ihr durch Wahlen dieses angebliche Rechtssystem unterstützt, solange wird sich nichts ändern. Begreift das doch endlich einmal, jeder von uns muss die Kastanien aus dem Feuer holen und kann nicht darauf beharren, es wird schon jemand kommen der uns errettet. Solange ihr selbst Nutznießer eures angeblichen Unrechtssystem seid, solange wird es mit Sicherheit Unrecht geben durch Impfzwang, Chemtrails, Bevölkerungsreduktion, Flüchtlingsüberschwemmung, Bargeldverbot , Codex Allimentarius, UNO, UN, WHO, etc.
    Eine gewollte demokratische Freiheit wird uns nicht geschenkt aber wir verschenken unsere Freiheit und Selbstbestimmung großzügig an Parteien und Verwaltungen durch hoffnungsvolle Wahlen um nach den Wahlen pausenlos jammern wie ungerecht die Welt ist.

    Wir sind keine kranke Gesellschaft, sondern die Gesellschaft ist unfähig sich selbst freiheitlich zu verwalten.

    Liebe Grüße
    Michael