Wenn Giganten Zukunft spielen - oder: Der schleichende Tod der Synapsen


Gechipt, verkabelt, gelenkt - bald muss der Mensch nur noch seinen biologischen Körper zur Verfügung stellen
Gechipt, verkabelt, gelenkt - bald muss der Mensch nur noch seinen biologischen Körper zur Verfügung stellen

Google, Facebook und Apple sind ohne Frage DIE Internetgiganten dieser Welt. Sie heben sich nicht nur finanziell vom Rest der Welt ab, nein, auch in Sachen Zukunft kennen sie kein Ende. Dafür kommt ihnen ihr finanzieller Backround sehr gelegen. Ihnen steht praktisch die Welt offen und sogar ein Stück Weltall.

 

Doch wer steckt hinter diesen Unternehmen? Große Visionäre, Technologiefreaks, Menschen, die getrieben werden von der Idee, den Menschen selbst durch künstliche Intelligenz erst einmal zu unterstützen und später vielleicht sogar komplett zu ersetzen. Step by step...

Wer denkt, dass sich Menschen wie Mark Zuckerberg (Facebook-Gründer) oder Larry Page und Sergey Brin (Google-Gründer) auf ihren Lorbeeren ausruhen und die Millionen an Gewinn genießen, der hat sich gewaltig geirrt (Steve Jobs von Apple gehörte bis zu seinem Tod auch dazu). Deren Forschungsabteilungen bzw. -unternehmen gehören zu den bestausgestattetsten der ganzen Welt. Ich denke, nur die Militärs sind ähnlich ausgestattet. Egal, wie wir es drehen und wenden, am Ende haben alle das gleiche Ziel: künstliche Intelligenz.


Künstliche Intelligenz

Dürfen wir in Zukunft noch selbst denken?
Dürfen wir in Zukunft noch selbst denken?

Noch ist es nicht möglich, eine eigenständig denkende und fühlende künstliche Intelligenz "herzustellen".  Wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob das mit dem Fühlen überhaupt gewollt ist. Es heißt ja nicht künstliche Intelligenz und Emotionen. Der Schwerpunkt liegt hier klar im Bereich des Intellektes: Denken und Handeln.

 

Die KI-Technologie soll in Zukunft dem Menschen das Denken und das Handeln abnehmen. Z. B. im medizinischen Bereich. Chips und Kontaktlinsen überprüfen dabei ständig die Blutwerte und andere Körperfunktionen, so dass ein Arzt bald nur noch für die Ausgabe diverser Medikamente zuständig ist. Die KI ist ja dann auch hoffentlich in der Lage genaue Diagnosen zu stellen.

 

So kann man dann einen Diabetiker permanent überprüfen und beim Ansteigen der Werte auch gleich Insulin hineinpumpen, natürlich über eine vorher installierte und programmierte Technologie. Etwas später muss eine solche Technologie nicht einmal mehr programmiert werden, denn sie soll ja so intelligent sein, dass sie am Ende selbst entscheiden kann, welche Dosis und welche Mittel hier angebracht sind. Toll, für den Diabetiker, dann braucht der nicht mehr auf seinen Körper "hören" und kann in sich hineinstopfen, was er will. Der Chip kümmert sich ja um alles.

 

Schon bei der Definition von KI scheiden sich die Geister. Die einen unterscheiden zwischen "schwacher" und "starker" KI (siehe hier), für die anderen ist klar, dass unter KI eine selbstdenkende, selbsthandelnde Technologie gemeint ist, die den Menschen im intellektuellen Bereich erst einmal unterstützt und später sogar ablöst.


Wir fangen mal klein an und steigern uns dann

Nach und nach wird das Gehirn erst unterstützt bis die KI dann das Denken komplett übernimmt
Nach und nach wird das Gehirn erst unterstützt bis die KI dann das Denken komplett übernimmt

Noch brauchen sie unser Gehirn, die Zentrale des Denkens und der Koordinator des Handelns. Das Gehirn ist praktisch die Schule der KI. Hierüber soll sie lernen, wie man denkt bzw. dem Gehirn nach und nach das Denken abnehmen.

 

Sebastian Thrun, ein ehemaliges Führungsmitglied von Google, hat sich seine eigene Spielwiese der Zukunft geschaffen. Mit seinem Start-up- Unternehmen Unicorn (Einhorn) und einem Aktien-Kapital in Milliardenhöhe bildet er nun die besten IT-Köpfe weltweit aus. Mit seiner Online-Universität schafft er es, sie alle zu zentralisieren. So hat er die Kontrolle über sämtliche Errungenschaften im Bereich KI.

 

Für einen Studenten gibt es nichts besseres, als dass er die Möglichkeiten einer fast unbegrenzten Forschungsabteilung nutzen kann. Hier stehen Tausenden Zukunftsorientierten Tür und Tor offen. Das Problem mit den Probanden hat sich somit auch erledigt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Studenten für einen Chip im Kopf Schlange stehen. Jeder möchte da gerne dabei sein.

 

Zu seinen Projekten gehören u. a. das vollständig automatisierte Auto, mit allem drum und dran. Nur noch das Ziel eingeben und das Auto macht alles alleine, es parkt sogar ein - tolle Funktion für alle Frauen dieser Welt. Auch forscht er an der Digitalisierung aller Gespräche, um sich nicht mehr erinnern zu müssen. Dazu braucht man nur einen Chip ins Hirn einpflanzen, der alle Begegnungen aufzeichnet, virtuell und akustisch. Cool, dann brauchen wir selbst nichts mehr abspeichern. Abspielen könnte man das dann über eine beamerfähige Kontaktlinse, die holografisch alle Erinnerungen in den Raum überträgt. Im Moment benötigen sie hierfür noch eine Hightech-Brille. Aber keine Sorge, das wird alles schon erforscht. Die Entwicklung geht rasant vonstatten.


Der schleichende Tod der Synapsen

Wir sind für die Entstehung und Verbindung von Synapsen verantwortlich
Wir sind für die Entstehung und Verbindung von Synapsen verantwortlich

Wer mehr über Synapsen wissen will, der googele bitte danach. Dazu gibt es unzählige Informationen im Netz. Aber kurz erklärt:

 

Sie bilden die (elektronen-) mikroskopisch kleine Grundlage menschlicher Lernvorgänge, es sind die kleinen Schaltstellen unseres Bewusstseins wie jeder Wahrnehmung, Interpretation, Kommunikation oder Bewegung.

[Quelle]

 

Die Hirnforschung hat schon lange festgestellt, dass die Entstehung von Synapsen abhängig von der Aktivität des Gehirnes ist. Deshalb heißt es ja auch: Übung (also Wiederholung) macht den Meister!

 

Warum heißt es Übung macht den Meister? Dies steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bildung von Synapsen. Aktive Synapsen machen es möglich, dass uns etwas leicht von der Hand geht, ohne groß darüber nachzudenken. Man kann dies mit einer installierten Software vergleichen. Synapsen, die nicht gebildet sind, also quasi "schlafen", sind wie Software, die sich zwar auf dem Computer befindet, aber nie installiert wurde. 

 

Je mehr menschliche Lernvorgänge (Wiederholungen) man uns abnimmt, desto weniger Synapsen bilden sich. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen:

Die Navigation - Fluch oder Segen?

Genau so handhaben es die meisten Autofahrer inzwischen
Genau so handhaben es die meisten Autofahrer inzwischen

Dank der hochentwickelten GPS-Technologie und den dazu passenden Smartphones, ist es inzwischen möglich, uns mit einer einfachen App fast überallhin navigieren zu lassen. Nur den Zielort eingeben und los geht`s...

 

Die anfänglichen Probleme der Navigationsgeräte, wie z. B. dieses hartnäckige "bitte wenden" und das mitten auf der Autobahn, sind längst gelöst. Es gab sogar Fälle, die haben sich blind in einen Fluss navigieren lassen oder sind in eine Baustelle reingefahren. Aber wenn es gut läuft, dann führt uns das Navi ganz bequem an den Ort unserer Wahl.

 

Ich muss zugeben, dass ich auch Jahre lang mit Navi gefahren bin. Dabei habe ich mich ausschließlich auf die Stimme der Frau (es gibt auch Männerstimmen) konzentriert. Mein Blick war mehr auf das Navi als auf die Straße gerichtet. Das hatte zur Folge, dass ich beim zweiten Mal wieder das Navi zur Hilfe nehmen musste, ich merkte mir ja nie, wie ich irgendwo hinkam. Dabei habe ich den kompletten Denkprozess an das Navi abgegeben. Sicher, es gibt genügend Fahrer, die das Navi nur zur Unterstützung nehmen, aber das sind die wenigsten.

 

Die Älteren unter uns kennen sie noch: die guten alten Straßenkarten, vorzugsweise von Falk. Diese riesengroßen Faltkarten, die man zwar auseinander bekam, aber schwerlich wieder korrekt zusammengefaltet (noch so eine geistige Herausforderung). Äußerst ungeschickt war es da, wenn eine Straße in einer der Falte lag und man diese deshalb nicht gleich fand. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, am Straßenrand zu stehen, die Karte auf der Motorhaube auszubreiten und erst herauszufinden, wo man sich gerade befindet und dann die Strecke wiederzufinden. Blöd war`s nur, wenn es geregnet hat. Wer Glück hatte, hatte einen Beifahrer dabei, der gut Karten lesen konnte. Außerdem hatte es einen sehr hohen Unterhaltungseffekt, es gab immer was zum Streiten: "Hier hätten wir abbiegen müssen...", "nein, das steht hier nicht so drin...", "doch, schau mal genau nach... - blöde Zicke!", "Idiot... mach`s doch besser!". Ja, das waren noch Zeiten :-)

 

Heute schreien wir unser Navi an. Auch wenn es keine Antwort gibt, egal, Hauptsache Dampf abgelassen. Wir fragen auch nicht mehr nach dem Weg. Lieber wird das Navi nochmal neu geladen oder der Telefonjoker eingesetzt, indem man einen Bekannten anruft. Dabei kamen wir - also ich zumindest - früher immer da an, wo wir hinwollten. Manchmal direkt, manchmal über Umwege. Aber wie heißt es so schön: Umwege erweitern die Ortskenntnis.

 

Vor ein paar Wochen habe ich mir ein neues Smartphone zugelegt. Als ich dann wohin musste, habe ich sofort meine Navi-App (Google-Maps) mit Informationen gefüttert. Ich war es gewohnt, dass alles sofort einwandfrei funktioniert. Pustekuchen. Trotz der richtigen Einstellung wollte sich das Navi nicht mit dem GPS verbinden. Immer wieder kam die Meldung GPS wird gesucht. Und so passierte es, dass ich schon weit voraus und mein Navi immer noch damit beschäftigt war, meinen Standort zu ermitteln. Tolle Rolle. Außer Verwirrung brachte das gar nichts. Da sich dieser Fehler nicht beheben ließ, entschied ich mich dafür, in Zukunft wieder mit Hirn statt mit Navi zu fahren. Das funktioniert wunderbar - wie früher auch. Ich kann richtig fühlen, wie sich meine Synapsen wieder aktivieren.

 

Was habe ich abgegeben, als ich anfing ein Navi zu benutzen? Logisches Denken und kommunikatives Handeln. Ohne Navi muss/sollte ich mir die Strecke vorher anschauen. Markante Punkte heraussuchen, mir diese merken und mich ganz auf die Strecke konzentrieren. Dabei merke ich mir die Orte, durch die ich gefahren bin und ich bekomme viel von der umliegenden Gegend mit. Wenn ich mich nun doch verfahre, dann bleib ich stehen und halte ein Pläuschen mit Ortskundigen (naja, für Männer ist das nichts, die fragen grundsätzlich nicht nach dem Weg). Hin und wieder entdeckt man sogar eine Abkürzung, eine Strecke, die einem die von Shell, Esso, ARAL und BP gesponserte App erst gar nicht anzeigt.

 

Das mit dem Navi war jetzt nur ein praktisches Beispiel. Ich will damit deutlich machen, dass wir unsere Fähigkeiten an Technologien weitergeben, ohne uns bewusst zu werden, was im Hintergrund mit uns passiert. Wenn uns die Technologie dann mal verlässt, stehen wir ziemlich verlassen da. Wir haben ja inzwischen verlernt, wie man mit solchen Situationen umgeht.


Nichts für mich

Keine Technologie auf Kosten meiner Fähigkeiten
Keine Technologie auf Kosten meiner Fähigkeiten

Es muss natürlich jeder für sich entscheiden, in wie weit er seine Fähigkeiten an irgendeine Technologie abgibt. Für mich jedoch ist das nichts.

 

Ich brauch kein Auto, welches selbst fährt. Autofahren macht doch Spaß, zumindest mir. Ich brauch auch keinen digitalen Recorder im Hirn, der mir das Merken abnimmt. Wenn ich mich an etwas nicht mehr erinnern kann, dann war es nicht wichtig. Oder einen Chip, der ständig meine Blutwerte überwacht. Ich merk doch selber, wenn es mir nicht gut geht.

 

Wenn wir so weitermachen und alles, was an Technologie auf den Markt geschmissen wird, annehmen, wie hungrige Raubtiere, dann enden wir am Schluss noch so, wie die Menschen in dem Film WALL E - der Letzte räumt die Erde auf. Hier ein kleiner Filmausschnitt:

Bei der Schnelligkeit, wie die Technologien heutzutage entwickelt werden, dauert das nicht mehr allzulange. So stelle ich mir meine Zukunft, die meines Kindes und die meiner Enkel allerdings nicht vor. Ich möchte wieder "back to the roots", also zurück zu den Wurzeln. Denkend mit meinem Hirn und handelnd mit meinem Körper, denn dazu wurde er erschaffen.


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Kommentare: 8
  • #1

    juergen (Freitag, 08 Juli 2016 19:38)

    Schön geschrieben.
    Der Mensch versucht den Menschen zu kopieren. Warum nicht Mensch bleiben und seine tatsächlich unendlichen Fähigkeiten suchen, finden und zu reaktivieren. Hat alles am Anfang funktioniert bis wir uns aus Bequemlichkeit von unseren Fähigkeiten getrennt haben oder auf miese weise getrennt wurden.

    Beispiel; als Junge in der Schule wartete ich immer darauf das der Lehrer uns beibrachte wann die Kartoffeln in die Erde kommen, wie sie gepflegt werden und wann Diese geerntet würden. Weil wenn man das nicht macht weiß man nicht wies funktioniert. Stattdessen hat man uns voll Scheiße gefüllt. Nunja, damals nicht so viel wie heute. Der Erste in der Hirarchie der Wichtigkeit von Menschen auf Erden ist der Bauer, dann der Handwerker und dann kommt ne ganze Weile erst mal nichts. Denn ohne diese Berufungen hat der Rest nichts zu Beissen. Irgendwo ganz unten am Rande des Universums sind dann Politiker, Kirchenfürsten und das NWO Gesindel.

    Zum obigen Text = alles was an KI versucht wird ist nur als Spass zu betrachten denn es ist vollkommen überflüssig, restlos. Aber der Spieler will sich ein neues Spielgerät bauen um damit spielen zu können, warum auch nicht, dafür sind die Möglichkeiten angelegt es zu tun. Was gemacht werden kann wird auch getan, egal ob im Guten oder im sogenannten Schlechten. Ohne Wertung zu nehmen sind es bloß Spielereien, mal tragisch mal himmelhoch jauchzend. Wir brauchen ja nicht mitspielen. Doch wir lassen uns gerne verführen und probieren den ganzen Kram aus. Wer die Giftpillen nicht schluckt weiß nicht was Diese verursachen. Wenn niemand ausprobiert weiß das Universum nicht wie gut oder schädlich etwas ist. Testplanet Erde.
    Bei den Filmen mit Raumschiff Voyager gehts mal um die Borgs, ein wenig Homosapiens und der Rest Technik mit einem Kollektivbewusstsein. Ist es das was die Fantasten anstreben? Oder in MATRIX wo die KI sich verselbsständigt und die Menschen beherrschen wollen. Wenn wir mitgehen mit dem ganzen Scheißdreck werden wir es wohl bekommen. Wer sich das neuste Handy zulegt der will noch mehr und wird es auch bekommen. Wohl Dionisos, kann man da nur sagen. Dionisos in der Tonne hatte alles. Da kam ein Spaziergänger den Strand entlang und schaute in die Tonne in der Dionisos lag. Der Spaziergänger fragte ihn ob er kein verlangen nach irgendwas hätte, "doch", sprach Dionisos; "geh mir aus der Sonne".

    ein Beispiel von mir. Schon mal gehts im Canu den Rhein runter oder anderswo. 10 bis 14 Tage im Schnitt 800 bis 1000 km. Ich nehme nur das allernötigste mit und vergaß mal tatsächlich Besteck. Tja und nun? Mit ner alten Glasscherbe schälte ich die Kartoffeln und eine alte Dose bog ich zu einem Löffel usw., hat für 14 Tage prima gereicht.

    Mit Bequemlichkeit und Technik verlernen wir alles. Und das ist unser Untergang. Bei einem EMP funktioniert sowieso keinerlei Elektronik und wahrscheinlich auch keine Elektrik mehr.
    Da kommt gerade eine kleines Erlebnis ins Bewusste. Ich bestellte einen Bauschuttcontainer. Die Ansprechpartnerin am anderen Ende der Leitung sagte; "ich kann derzeit keine Aufträge annehmen denn der Comupter ist ausgefallen, rufen sie morgen nochmals an." Ich bin bald unter die Decke gegangen weger dermaßen großer Blödheit die mir durch die Leitung kam. Nehmen sie ein Blatt Papier und schreiben sie jetzt auf. Auftrag Name Ort und Re Adresse fertig, Das machen sie jetzt bei jedem Anrufer bevor ihr Laden Pleite geht und die Leute auf der Strasse stehn.Denn wer weiß wie lange der Rechner außer Betrieb sein wird. Die Frau am anderen Ende sagte;" oh wie genial, ja das mache ich". Ich legte auf und bin bald zusammengebrochen über derlei Vorgang. Diese Bioroboterin hätte ohne Anleitung alle Aufträge abblitzen lassen.
    Das war ein kurzer Blick in die Zukunft. So werden sich die Vollpfosten Bioroboter der Zukunft benehmen. Ich nicht.
    Und dieser Text von Mara und die noch kommenden Kommentare werden dafür sorgen das sich weitere menschen selbst erwecken.

  • #2

    Hermann (Samstag, 09 Juli 2016 01:20)

    Wohl war Mara, die gute alte KI wird alle Probleme dieser Welt lösen. Pustekuchen. Nichts wird gelöst, sondern nur noch mehr kontrolliert. So stellen sich jedenfalls die Zionisten die NWO vor.
    Dabei soll die KI und alles technische nur unterstützend sein. Nicht mehr und nicht weniger.
    Obwohl ich technikbegeistert bin, habe mal den Beruf des Radiofernsehtechniker gelernt, halte ich mich für neue Technik zu kaufen, zurück. Benutze lieber ältere Technik oder warte bis das neue billiger wird.
    Dafür ist das Navi ein gutes Beispiel. Habe mir immer gesagt, ich brauche das nicht, ich verlasse mich auf meine Sinne. Habe immer mir den Routenplaner angeschaut und mir eingeprägt, oder ein Paar Punkte aufgeschrieben.
    Nun habe ich auch ein Navi, aber nicht neu gekauft, begnüge mich gern dem gebrauchten, arbeite ehrenamtlich in einem Sozialkaufhaus, KIKOMA genannt, Erlös geht nach Ruanda, in der Elektroabteilung logischerweise, da kommt allerlei, auch mal ein Navi, das ich mir gleich schnappte, freute mich sogar, endlich auch so ein Ding zu haben, witzig, das ich jetzt aber nur zur Kontrolle benutze. Wenn mir die Ansage suspekt vorkommt, frage ich einfach nach.
    Wie stolz die Menschen doch sind, um beim Navi zu bleiben, so ein Ding zu haben. Ich frage manchmal, was machen sie wenn das Ding ausfällt. Bleiben die stehen und heulen oder schalten sie ihr Hirn ein.
    In einem Punkt der Technik, sehe ich das anders. Das autonome Fahren. Ich wünschte, in diesem Punkt, wäre das angebracht, siehe ältere Menschen, die nicht mehr so können. Ich sage immer, nehmt den Menschen das Auto weg, dann gibt es ein Problem weniger auf dieser Erde.
    In den 50er gab es mal erste Versuche von autonomes Fahren. Leider fehlgeschlagen.
    Abgesehen von der explosiven Verbrennungstechnik, die wir seit über 100 Jahren haben und wir immer stolz neue, durch verblödete Werbung, sparsame Technik präsentieren, könnten wir schon lange mit Hilfe der Antigravitation, fliegen und das ohne stinkende Verbrennungstechnik. Aber ist ja gewollt.
    Mara, habe Wall e, gesehen, nett. Zu dem gab und gibt es ja genug Filme, die uns sagen wollen, was auf uns zu kommt. Mein Favorit, Matrix, habe alle drei.
    Also, wie du schon sagtest, zurück zu den Wurzeln.

  • #3

    Hermann (Samstag, 09 Juli 2016 01:54)

    Hallo Jürgen,
    Ja, das Mensch sein tut man ja unterdrücken. Die sollen mit Ihrem IQ von 90, gehörig sein.Schau dir mal den Kurzfilm an, vielleicht kennst du ihn ja schon.http://www.stol.it/Artikel/Panorama-im-Ueberblick/Panorama/Die-Luege-die-wir-leben-Kurzfilm-wird-Kult
    Jürgen, du meinst "Dionysos, Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase" laut Wiki.
    Ideen muß man haben, wenn man das Original nicht hat. Sehr gut, das mit Glas und Dose. Ich käme in der Natur, auch zurecht. Z.B. Wissen über Pflanzen. Habe "LTA" gelernt.
    Dein Beispiel mit der Frau vom Containerdienst, musste schmunzeln, ist ein Beweis, wie hirnlos manche sind.Ich sage da nur, IQ 90.
    Die Serie "Star Trek Voyager" mochte ich sehr, sah alle Folgen. Will sagen, bin Fan von Science Fiction.

  • #4

    Karin (Samstag, 09 Juli 2016 09:02)

    Toll geschrieben und beobachtet, Mara - danke für den guten Artikel -
    es gibt immer mehr Menschen, die wieder mit eigenem "Hirn "fahren - und sich von den ganzen elektronischen Geräten nicht abhängig machen -
    Ich bin den ganzen Tag am PC beschäftigt - und habe für mich entschienden, daß ich dann nicht auch noch ein smartphone brauche - sondern mich mit einem handy, auf dem nur telefoniert werden kann begnüge......trotzdem ich oft nur mitleidig belächelt werde - weil ich nicht mit whatsapp und sonstigem aufwarten kann - stehe ich zu meiner Einstellung, daß die Elektronik - m i r dienen muß und nicht umgekehrt !!!

  • #5

    juergen (Samstag, 09 Juli 2016 19:17)

    Hallo Hermann, für einen direkten Austausch frage Mara um meine Mailadresse

  • #6

    Kalimohan (Sonntag, 10 Juli 2016 23:36)

    Wir können uns nur, so gut es geht, entziehen. Die Regierungen wollen natürlich, dass alle Menschen immer und überall mit dem Smartphone agieren. Denn so können sie die Menschen immer und überall überwachen und kontrollieren. Entsteht irgendwo Widerstand, merken die das und können sofort gegensteuern. Da auch alle verdummen (Stichwort Synapsen), ist zukünftig mit noch weniger Widerstand gegen Regierungsmassnahmen zu rechnen. Ausserdem werden alle früher oder später krank. Wenn nicht durch den Electrosmog, dann durch die vergifteten Nahrungsmittel (GMO, Aspartame, Pestizide, Antibiotika etc. - die Liste ist sehr lang). So sind alle noch abhängiger und die Pharmaindustrie bekommt noch mehr Geld.
    Der Regierung traue ich schon lange nicht und so wie es sich entwickelt, muss man um jedes Stück Freiheit kämpfen.

  • #7

    Dietmar (Dienstag, 26 Juli 2016 13:45)

    Der Artikel ist grundlegend gut geschrieben.
    Allerdings bauen Sie immer wieder solche "rhetorischen Ausfälle" wie "und kann in sich hineinstopfen, was er will". Das zerhaut Ihnen den kompletten vernünftigen Ansatz.

    Eine Kleinigkeit zu juergen:
    Wo wären wir, wenn man uns in der Schule nur beibringen würde, wie man Kartoffeln pflanzt?
    Und ich möchte anfügen, dass man mir auf jeden Fall in Biologie erklärt hat, was mit einer Kartoffel passiert, wenn man sie in die Erde bringt.
    Vielleicht hatte Sie einfach nur schlechte Biologie-Lehrer.

  • #8

    maras-welt (Donnerstag, 28 Juli 2016 08:58)

    @Dietmar:
    Das Schöne an einem eigenen Blog ist doch, dass man frei schreiben kann. Es liegt mir fern, so zu schreiben, wie andere es gerne hätten, schließlich ist das hier kein Mainstream-Online-Magazin sondern ein persönlicher Blog.
    Meine Stammleser sind sehr zufrieden, mit meinen "rhetorischen Ausfällen".

    Was Jürgen meint, ist, dass wir in der Schule viel zu wenig Praktisches beigebracht bekommen. Auf die Kartoffel bezogen heißt das, dass wir sie viel lieber einpflanzen und wachsen sehen sollten, als nur bunte Bildchen aus Schulbüchern zu betrachten.