Mainstream-Medien werden immer schlimmer - Weselsky am Pranger


"Der Pranger, Schandpfahl oder Kaak war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, eines Holzpfostens oder einer Plattform, an denen ein Bestrafter gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde. Zunächst Folter-Werkzeug und Stätte der Prügelstrafe (Stäupen), erlangten Pranger ab dem 13. Jahrhundert weite Verbreitung zur Vollstreckung von Ehrenstrafen. Der Pranger diente den Städten auch als äußeres Zeichen der Gerichtsbarkeit." [Wikipedia]

 

Das war der gute alte Holzpranger. Heute sieht ein Pranger ganz anders aus, obwohl er immer noch auf einer Plattform dargeboten wird - die Internetplattform. Er ist virtuell, bunt und jederzeit, auf der ganzen Welt, aufrufbar. Die Form hat sich verändert, aber der Sinn ist immer noch der Gleiche: Öffentliche Vorführung und Bestrafung!

 

Der virtuelle Pranger wird häufig und gerne von diversen Medien benutzt, um ihre Opfer in der Öffentlichkeit bloßzustellen. Dabei machen sie so gut wie vor nichts halt. Dass die Blödzeitung dieses Werkzeug schon immer par excel­lence einsetzt, das ist uns bekannt, aber dass die anderen Zeitungen, die sich selbst als seriös bezeichnen auf diesen Zug aufspringen ist relativ neu. Zumindest nicht auf diesem niedrigen Niveau.

 

Neuestes Opfer ist Claus Weselsky. Dank der ausgeprägten Hetzkampagne aller Zeitungen, dürfte inzwischen schon jeder wissen, worum es geht. Er ist der Boss der GDL - Gewerkschaft der Lokomotivführer und führt seine Mitglieder in einem erbitterten Zugführer-Streik an. Das hätte er lieber nicht tun sollen. Denn damit hat er sich zum Staatsfeind Nr. 1 hochgepuscht. Das hat ihm einen Platz an forderster Hetzfront eingebracht.

 

Da heißt es in der Blöd-Zeitung: Der Größen-Bahnsinnige! Gleichzeitig wird der Blöd-Leser noch dazu aufgefordert seine Wut per Telefon bei Weselsky rauszulassen. "Geigen Sie dem Gewerkschafts-Boss die Meinung: Telefon 069/405 709 102." Das ist Volkshetzerei!

 

Von mir gibt`s 5 Euro, wenn mir einer die Telefonnummer von Kai Diekmann besorgt.

 

Focus-Money-Online titelt: So lebt der GDL-Chef - Weselskys Altbau-Fassade: So versteckt lebt Deutschlands oberster Streikführer! Und legt gleich noch einen oben drauf und veröffentlicht ein Foto von Weselskys Wohnhaus. Vor ein paar Tagen konnte man noch ein Bild von Weselskys Klingelschild begutachten, welches sie allerdings inzwischen wieder herausgenommen haben. Und wo bzw. wie bitteschön wohnt der Burkhard Graßmann? Bestimmt nicht in einer kleinen Drei-Zimmer-Wohnung in Kreuzberg. Was hat es denn damit zu tun, wo und wie der Weselsky wohnt?


Hier gibt`s 10 Euro für ein Bild und der Adresse von Burkhard Graßmanns Wohnhaus.

 

Es gibt aber auch Medien, die sich nicht für eine Hetzjagd aussprechen und relativ sachlich bleiben. So hat Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de einen exzellenten Artikel darüber geschrieben:

 

Gejagt: Medien veröffentlichen Wohnhaus und Telefon-Nummer von Weselsky


Zum Bahnstreik selbst, tja, was soll man dazu schreiben? Manchmal tun die Leute echt so, als gäbe es nichts anderes als das was sie gewohnt sind. Da ist man gewohnt mit dem Auto zu fahren und wundert sich dann, wenn es Baustellen gibt, die Staus von mehreren Stunden verursachen - täglich, über Jahre hinweg. Da ist man gewohnt mit dem Flieger in den Urlaub zu fliegen und wundert sich, wenn die Piloten streiken. Da fährt man täglich mit dem Zug und wundert sich, wenn es die Lokführer ebenso tun.


Das Streiken hat eine lange Tradition und ist mit Sicherheit nicht angenehm, doch leider ist es das einzige Druckmittel, für die Angestellten und Arbeiter, ihre Forderungen durchzusetzen. Gewerkschafter waren noch nie angesehen. Hitler hat sie gleich mal alle zerschlagen, Nestlè lässt sie heute noch killen (z. B. in Kolumbien) durch bezahlte Söldner und hier bei uns stellt man sie an den Pranger.


Bei allen Unannehmlichkeiten, die die Kunden haben, muss man doch erkennen, dass letztlich jeder davon profitiert. Denn gäbe es die Gewerkschaften nicht, wer weiß, wie unsere Arbeiterkultur heute aussehen würde. Arbeitet doch mal in einem Unternehmen, welches keine Gewerkschaft hat. Dort sehen die Löhne, die Arbeitszeiten und Sozialleistungen (wenn es überhaupt welche gibt) zum Teil verherrend aus.


Außerdem muss man sich mal im Vergleich anschauen, was ein Lokomotivführer in Deutschland, gegenüber seinen europäischen Kollegen verdient:

In Anbetracht der Verantwortung, die ein Lokomotivführer trägt, halte ich es für angemessen, wenn er auch ordentlich verdient. Sicher ist die Schweiz kein direkter Vergleich, da die Lebenshaltungskosten dort höher liegen, aber selbst unabhängig von den anderen Ländern sollte eine Tätigkeit dementsprechend vergütet werden. Das gilt nicht nur für den Lokomotivführer, sondern für viele andere Berufe auch.


Liebe Leser, tut Euch selbst einen Gefallen und kündigt Eure Mainstream-Abos, hört auf diesen niveaulosen Schund zu lesen. Bildet Euch auf anderem Wege, Eure eigene Meinung und lasst nicht Eure Meinung bilden.


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Kommentare: 7
  • #1

    MariaAnders (Mittwoch, 12 November 2014 09:37)

    Hi Mara, dazu habe ich heute dieses gefunden:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/11/bundesregierung-plant-privatisierung-der-bahn-deshalb-harter-kurs-gegen-lokfuehrer/

    Schöne Woche!

  • #2

    maras-welt (Mittwoch, 12 November 2014)


    Liebe Maria,

    danke, für den Tipp!

    Das ist ja höchst interessant, was da wieder für Spielchen gespielt werden. Und sie sind nahe dran es zu schaffen, den Weselsky derart zu diskreditieren, so dass sie freie "Bahn" für ihren Ramschverkauf erhalten. Die Bürger bezeichnen ihn schon selbst als "Bahnsinnigen", weil sie die Hintergründe nicht kennen. Soviel zur Solidarität Deutschlands!

    Ganz LG
    Mara

  • #3

    WahrheitistdashöchsteGut! WirsindschonMillionenAufgewachte! (Montag, 05 September 2016 23:52)

    https://www.sonnenrad.tv/video/Disidenten-Reden-Klartext-Gerd-Ittner-Alfred-Schaefer/b88a0da917ec0277e9b1691e76bebb6c

  • #4

    Felix (Samstag, 10 September 2016 01:07)

    Bauer und lebenslanger Wahrheitskämpfer für das deutsche Volk Thies Christophersen:
    https://www.youtube.com/watch?v=7oFMZFa7tlo

  • #5

    Andi (Freitag, 23 September 2016 13:36)

    27 Zeugen ermordet, alle angeblich eines natürlichen Todes gestorben, Akten wurden schnel geschlossen:

    https://www.youtube.com/watch?v=NHoGrV5xrEg

    Okkulte Kinderschänder und Kindermörder in höchsten, verheimlicht jüdischen Kreisen von Freimaurerlogen, Jesuiten, Jakobinern, scheindeutschen Massenmedien, scheindeutscher Regierung, scheindeutscher höchster Justiz, scheinevangelischen. und scheinkatholischen Kirchen/Freikirchen/Klöstern/Orden, scheindeutscher Ärzteschaft und Apothekerschaft, EU, Weltbank, IWF.

    https://lupocattivoblog.com

    /2016/09

    /21/kindersexskl

    aven-fuer-

    unsere-

    spitzenpolitiker

    /#comment-421631

  • #6

    BRD-Politiker und Diplomaten = organisiertes Verbrechen (Sonntag, 20 November 2016 01:46)

    Augenzeuge packt aus: Was unsere höchstkriminelle Politikerkaste Trittin, Fischer, Schäuble, Oberbürgermeister der Städte, Rauh, Merkel usw. und die Diplomaten der Botschaften so tun: Drogenparties, Aufträge für Morde, Organhandel, Menschenhandel, Nuttenbestellung, in Südafrika, Thailand usw.

    https://www.youtube.com/watch?v=5LL-ZhmiZ8c
    (bei Minute 10.15-10.16 wurde dieses Video offenbar von Jewtube manipuliert, vor "Schröder, Fischer" sagt der Augenzeuge noch 1 oder mehrere andere Namen, auch an mehreren anderen Stellen, wo von diesem Augenzeugen ausgespochene Namen der Täter von Jewtube offenbar nachträglich aus dem Video entfernt wurden, indem de rTon kurz fehlt)

    Verbreitet auch das:
    https://lupocattivoblog.com/2014/07/29/was-nicht-sein-kann-das-nicht-sein-darf/

  • #7

    Jan (Freitag, 23 Dezember 2016 19:40)

    Berlin-Anschlag vom 20.12.16 war von BRD-Regierung selbst inszeniert, ganz eindeutig:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/12/berlin-war-eine-false-flag-ganz.html

    Speichert und verteilt das, bevor es von den zionistischen und kommunistischen Machthabern erneut gelöscht wird.