Ex-Bankerin: Mein Geschäftsgebiet war der Hunger


Niemand hat ein Interesse den Hunger in der Welt einzudämmen
Niemand hat ein Interesse den Hunger in der Welt einzudämmen

Wir waren schon immer die Zahlmeister der Welt. Wenn irgendwo Geld benötigt wird, wir liefern es. Wir sind Spendenweltmeister.

 

Seit 1962 z. B. gibt es den Deutsche Welthungerhilfe e. V. und der hat seither über 3,033 Milliarden Euro für die Beseitigung des Hungers in der Dritten Welt gesammelt. Und das ist nur eine von vielen Organisationen.

 

Es wurden also in den letzten Jahrzehnten Unsummen an Geldern in die Dritte Welt gepumpt. Doch warum verhungern die Menschen dort heute noch? Wir wissen warum.

Weil die Gelder nicht dort ankommen, wo sie benötigt werden und weil Banken Spekulationen auf Nahrungsmittel betreiben. So gesehen ist das ein Fass ohne Boden. Doch deshalb nicht mehr zu spenden, kommt für uns nicht in Frage.

 

Eigentlich hätten wir den Geldhahn schon längst zudrehen müssen, aber das können wir nicht mit unserem Gewissen vereinbaren. Jeder muss mindestens einmal in seinem Leben gespendet haben, sonst gilt er als knauserig und verantwortungslos. Vor allem an Weihnachten kommen die Menschen auf die geniale Idee, anstatt ihren Kindern Geschenke zu kaufen, in die Dritte Welt zu spenden. Und so konditionieren wir unsere Kinder zu einer Spendenkultur, die in den meisten Fällen ins Leere bzw. in die Taschen der Hochfinanz führt.

 

Genau dasselbe Bild zeichnet sich im Spekulationsbereich ab. Wir sind nämlich auch Spitzenanleger. Der Banker genießt (leider) immer noch bei ganz vielen einen guten Ruf. Er sorgt sich um unser sauerverdientes Erspartes. Er beschützt es, er vermehrt es - vermeintlich. Denn eigentlich tun sie nichts anderes, als uns das Geld aus der Tasche zu ziehen und an die Hochfinanz weiterzuleiten.


"Ich habe mehr Menschenleben auf dem Gewissen...

Profit, Profit, Profit, dafür geht die Hochfinanz über Leichen
Profit, Profit, Profit, dafür geht die Hochfinanz über Leichen

...als all die Generäle und Politiker, die man wegen Kriegsverbrechen vor Tribunale gestellt hat. Der Unterschied ist nur, mich wird man nie vor Gericht stellen!"

 

Das sind die Worte der Ex-Bankerin Margarete Wegener. Sie war Abteilungsleiterin u. a. im Bereich Nahrungsmittel-Spekulationen (Derivate).

 

Die Insiderin konnte es mit Ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren, für den Tod von vielen Menschen in der 3. Welt mitverantwortlich zu sein.

 

Der Fall ist ein Beispiel für die Geldsystem-Krise in der sich die westliche Welt befindet, in der es nur noch um Profite, Boni, Gier und das Ego um jeden Preis geht und keiner wahr haben will, mit dem Leben von Menschen zu spielen bzw. deren Hungertod zu fördern. Diese Spekulationen werden häufig auch außerhalb der Börsen betrieben. [Quelle: YouTube-Videobeschreibung]

 

Margarete Wegener gibt zu, dass sie, alleine in ihrer Abteilung, mindestens 40 Millionen Menschen unselbstständig gemacht hat - und das innerhalb nur eines Jahres. 

 

Das Schlimme daran ist, dass man völlig unbescholtene Menschen mit in dieses Barbarenspiel hineinzieht. Kein Banker wird jemals beim Verkauf irgendwelcher Finanzprodukte hinzufügen: "Wenn sie das hier abschließen, dann sind sie mitverantwortlich, für den Tod vieler Menschen und wenn schon nicht für den Tod, dann wenigstens dafür, dass Existenzen zerstört werden."


Für jeden Profit muss ein anderer bluten

Wovon der eine profitiert, muss ein anderer bluten
Wovon der eine profitiert, muss ein anderer bluten

Egal, wie wir es drehen und wenden, ob es um Rendite, Zins oder irgendeinen sonstigen Zugewinn geht, auf der anderen Seite muss immer jemand dafür bluten. Jeder Banker hat im übertragenen Sinne Blut an seinen Händen kleben.

 

Nicht umsonst ist der Zins in allen großen Religionen verboten. Leider begreifen das die Menschen bis heute nicht bzw. es ist ihnen egal, weil sie nicht unmittelbar Hand anlegen müssen. Was kümmert es einen, wenn ein paar hundert Kilometer weiter irgendein Fremder seine Existenz verliert. Man ist ja nicht alleine schuld daran.

 

Würde man den Menschen sagen: "Hey, wenn du das hier abschließt, dann verhungern ca. 50 Menschen wegen dir!" Ich denke, selbst dann würden viele noch sagen: "Naja, solange ich die nicht selbst umbringen muss, geht das schon in Ordnung. Hauptsache die Rendite stimmt!"

 

Wenn man die Menschen jedoch direkt fragt: "Möchtest du verantwortlich sein, für den Tod anderer Menschen?", werden ALLE antworten: "Nein, natürlich nicht!" Wenn man dann aber hinzufügt: "Dann musst du dein verzinstes Konto und alle deine Anlageprodukte kündigen!", dann kommen sie ins Stocken und machen einen Rückzieher. Rendite steht über Moral.


Wir definieren uns übers Haben und nicht übers SEIN

Dieses Paar Luxus-Schuhe kostet 2.250 Euro - doch wer braucht so etwas wirklich?
Dieses Paar Luxus-Schuhe kostet 2.250 Euro - doch wer braucht so etwas wirklich?

Haste was, biste was - haste nix, biste auch nix! Dieser Allgemeingedanke herrscht immer noch. Deswegen sind die Menschen auch so erpicht darauf etwas zu besitzen, zu haben. Weil wir uns in der Gesellschaft darüber definieren - leider.

 

Wobei das Haben kein Grundbedürfnis ist sondern ein konditioniertes Bedürfnis. Grundbedürfnisse umfassen saubere Luft, sauberes Wasser und Nahrung. Hinzu kommen Schlaf, Unterkunft, Kleidung, Krankenversorgung, Geborgenheit und Partnerschaft.

 

Alles was darüber hinaus geht, ist dazu da in der Gesellschaft eine gewisse Stellung zu erhalten. Ein wenig mitzumischen in der Machthierachie. 

 

Diesen Umstand machen sich die Banker zu Nutze. In dem sie ihren Kunden weismachen, wenn du erst genug hast, dann biste auch was. 

 

"Schön, dass Du BIST!" Wer hat diesen Satz schon einmal zu hören bekommen? Ich und zwar des Öfteren. Und zwar deshalb, weil ich in meinem Umfeld über mein SEIN definiert und gesehen werde. Und das, Ihr Lieben, ist eines der schönsten Geschenke, das einem das Leben geben kann. Das ist Liebe, das ist Freundschaft. Die Menschen, die Dein SEIN erkennen, lassen Dich niemals im Stich, nur weil Du nichts mehr hast oder besitzt.

 

Andersherum gilt das aber genau so. Erst wenn wir aufhören, den Besitz von jemandem hochzuloben und als etwas Besonderes anzuerkennen, als etwas, was wir auch gerne hätten, sieht derjenige es nicht mehr als erstrebenswert an, Dinge zu HABEN.


Banker sind Banker sind Banker

Ein Banker ist und bleibt ein Banker
Ein Banker ist und bleibt ein Banker

Dieser Berufssparte wird es niemals gelingen, etwas Gutes in die Welt zu tragen. Das erlaubt das Finanzsystem von Haus aus schon mal gar nicht. Man kann also nicht sagen: "Aber der ist ein guter Banker!"

 

Selbst die kleinsten Lichter am Schalter sind Glieder in einer Kette, die den Kunden binden. Und eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. 

 

Was habe ich nicht schon für Dinge erlebt, bei denen der Banker all seine Macht ausgespielt hat. Das fängt schon an bei Kontopfändungen und zieht sich bis hin zu Kreditkündigungen, bei denen ganze Existenzen platt gemacht wurden und das vom Schreibtisch aus. Da ist es den Bankern auch völlig wurscht, ob sie sich an "Gesetze" halten oder nicht. Sie halten sich nur an die Firmengesetze und die sind absolut frei von jeglicher Moral.

 

Mein letzter "Fall" ist auch mal wieder so unglaublich, dass man aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt und sich fragt, wieso machen die das? In ganz ganz kurzen Worten (ich werde vielleicht noch darüber berichten) geht es darum, wie man einer 87-jährigen alten Frau einen Bausparvertrag (!!!), Goldminen-Anteile in Südafrika und noch einiges anderes (Gesamtwert 330.000 Euro) verkauft, eigens dafür eine Generalvollmacht ausgehebelt und den Neffen als Betrüger hingestellt hat. Von der Masche kann sich noch jeder Trickbetrüger eine Scheibe abschneiden. Wir fordern gerade eine Stellungnahme vom Sparkassen-Verband.

 

Die beiden Banker, die das ganze angeleiert haben, sind sich keiner Schuld bewusst. Für die ist alles in Ordnung und sie sind der festen Meinung, das Beste für die alte Frau herausgeholt zu haben. Eher das Beste für sich selbst. Aber das würden sie niemals zugeben.

 

Hat ein Banker das allerdings erkannt, wird er seinen Job kündigen müssen. Wie in dem Beispiel eines ehemaligen Bankers, dem das alles nach fünfundzwanzig Jahren einfach zu viel wurde.


Aber was sollen wir denn machen?

Eine Frage, deren Antwort keine Akzeptanz findet
Eine Frage, deren Antwort keine Akzeptanz findet

Solange man sich über das Haben definiert, kann man da gar nichts machen. Anders herum hieße es nämlich, dass wir bei diesem Spiel nicht mehr mitmachen und uns vollständig herausnehmen müssen.

 

Doch wie ist das möglich, in einer Gesellschaft, die sich so sehr vom Geldsystem abhängig gemacht hat?

 

Fast ALLE Menschen, die ich auf ein Leben ohne Geld anspreche, können sich so etwas nicht einmal im Ansatz vorstellen. Es ist ihnen nicht einmal möglich, nur mal den Gedanken durchzuspielen. Sie bleiben sofort an irgendwelchen Argumenten hängen, warum das nicht funktionieren kann. Viele geraten dabei sogar in kognitive Dissonanz und empfinden Schmerzen bei diesem Gedanken.

 

Diejenigen, die das Übel des Geldsystems durchschaut haben, kommen in aller Regel mit dem Tauschsystem, als Alternative. Sie begreifen nicht, dass ich auch beim Tauschsystem etwas HABEN muss, damit ich etwas anderes bekomme. Da sind wir wieder im HABEN und nicht im SEIN.

 

Hinzu kommt noch das Wertesystem. Wir sind darauf konditioniert, allem einen Wert beizumessen. Dabei beziehen wir uns fast vollständig auf die Materie. Doch was nützt einem ein teures Auto, wenn man keine Liebe erfährt? Und doch sind wir so weit gekommen, dass wenn man jemanden fragt: "Möchtest Du das teure Auto oder möchtest Du von zwanzig Menschen liebevoll umarmt werden?", sich fast jeder für das teure Auto entscheiden würde. Traurig, traurig, aber wahr!!!

 

Ein großer Schritt in die Unabhängigkeit vom Geldsystem wäre zunächst einmal, sich überhaupt eine Vorstellung davon zu machen, wie ein Leben ohne Geld aussehen könnte. Das genügt für den Anfang schon. Eine Gedankenumstrukturierung trägt schon sehr viel dazu bei, dass man in vielen Bereichen anders reagiert als man es sonst getan hätte. Wer Hilfe dafür benötigt, kann sich z. B. mit den Prinzipien einiger Urvölker beschäftigen, wie z. B. das Ubuntu-Prinzip, welches besagt: "Ich bin, weil wir sind!". Lasst diesen Satz einmal durch Euren Kopf und durch Euer Herz gehen.  Oder Ihr schaut Euch einfach mal dieses Video an:



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Kommentare: 3
  • #1

    juergen (Samstag, 07 Januar 2017 15:14)

    Wieder Mal sehr gut.

    Welthungerhilfe = auf der Welt wird Hilfe zum Hunger geleistet. Dem Hunger wird geholfen = nicht dem Sattsein, oder der Versorgung oder der Selbsthilfe.
    3.033 Milliarden an Hilfeleistung. Ganz Afrika ist mit so einer Summe komplett mit Infrastruktur usw. zu versehen, ebenso hätten bei diesen Summen sogar die Haustiere goldene Zähne. Wir sehen, hier wird alles verschluckt und vom Planeten geschafft. Derzeitr wird alles erfasst und katalogisiert. Alles wird gechipt und Bäume tragen immer öfter Inventurnummern.
    Man könnte Stunden weiter schreiben

    Ohne Geld leben, wird irgendwann wieder kommen, weil es ja schon praktiziert wird. Manche kaufen ohne Geld mit Karte. = Kinder der NWO. Hier passt der Film Time. Lebenszeit kaufen verkaufen oder vom System abgepresst bekommen weil der Frohndienst versagt wurde.

    Manche tauschen schenken und werden beschenkt = das wird sich durchsetzen.
    Aber es ist schwierig, geht nicht mit jedem Menschen. Manche sind als Berufspreller unterwegs auf Ausbeutungstour. Aber die zählöen wohl eher zu den NICHTMENSCHEN. Es gibt Menschen und Nichtmenschen, bitte nicht verwechseln mit Menschen die MAL etwas unmenschliches machen und sich dennoch irgendwann leutern. Der Nichtmensch sieht so aus, ist es aber nicht. Da sind mit Sicherheit einige Banker dabei und sehr viele Homosapienskörper sitzen an Schaltzentralen dieser gemachten Welt. Sehen genau so aus wie Menschen, sind es aber nicht. 0 Herz, 0 Mitgefühl, eiskalt dem Licht abgewandt. Ich habe selbstz zwei erlebt die eiskalt ihren Nächsten betrügen und die sehen aus wie leibgewordene Engel, sanft gutmütig freundlich stürzen diese Wesen beinahe jeden der mit ihnen in Kontakt kommt ins Unglück. Das sind dann nicht unbedingt Menschen die Mal einen Fehler ihrem Nächsten gegenüber machen, sondern NICHTMENSCHEN. Wir werden das in wenigen Jahren sehen können. Im Netz gibts schon kurze Ausschnitte von Nichtmenschen. Diesen Wesen ist auch nicht mit bedingungsloser Liebe etwas zu geben denn Diese ernten nur und lachen sich schlapp.- Ein ewiger Kampf um die Energie der Lichttrtäger = Menschen. Der Schatten ist hier auf Aussaugexpedition, wie die Reys bei Stargate. Aber das führt hier zu weit.

  • #2

    Reinhard (Samstag, 07 Januar 2017 18:33)

    Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
    in keiner Not uns trennen und Gefahr.
    Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
    eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
    Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
    und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.
    (Wilhelm Tell II, 2. (Rösselmann)
    Welt ohne Geld ist ohne weiteres vorstellbar. In einer Vorstufe könnte man sich das bedingungslose Grundeinkommen vorstellen.
    Aber dazu benötigt man ein Volk, welches sich in moralischen Fragen einig ist. Genau das wird aber schon seit Jahren verhindert. Ein einiges Volk könnte sich gegen eine Regierung auflehnen, was derzeit längst überfällig ist. Nun bekommen wir auch noch hunderttausende neuer "Siedler" (Zitat Ferkel), welche auf das versprochene Haus und Auto beharren. Damit wird für alle Zeit ein einig Volk mit einer hohen Werte- Vorstellung ausgerottet (siehe Hooton- Plan). Das kann nur im Chaos enden!
    Ade Welt ohne Geld.

  • #3

    Albatros (Sonntag, 08 Januar 2017 01:22)

    Was haben wir gespendet, an Misereor, Brot für die Welt, über 20 Jahre Patenschaften für Kinder in armen Regionen, Kinderkrebshilfe, Krebshilfe, Flutopfer , arme Menschen in Lettland usw. Wo ist die Hilfe geblieben? Das ist nur die Aufzählung von unserer privaten Hilfe. Weil es uns doch so gut geht. Vollkommene Hinrnwaschung, Schuldkomplex eingeimpft von staatlicher Stelle. Wo ist das Geld hin? Sicher nicht bei den Menschen, die es nötig hatten und haben. Dabei sind nicht die Gelder erwähnt, die die BRD angeblich geleistet hat an Hilfe. Milliarden sind in dunklen Kanälen verschwunden.
    Für unsere Familie ist es vorbei mit "doof". Rein garnichts wird gespendet für irgendwelche Bettlerorganisationen. NEIN, das was wir haben wird geteilt und verteilt in unserer Familie, denn dort beherrscht mittlererweile die Armut den Alltag. Mit dieser Lügenmischpoke sind wir durch.